Die Positionen
Dipl.-Ing. arch Rocco Burggraf, Jahrgang 1963, ist freier Architekt und Stadtplaner. Er lebt und arbeitet in Dresden. Diesen Beitrag veröffentlichte er zuerst auf seinem Facebook-Account.
Beitragsbild: Pixabay
Dipl.-Ing. arch Rocco Burggraf, Jahrgang 1963, ist freier Architekt und Stadtplaner. Er lebt und arbeitet in Dresden. Diesen Beitrag veröffentlichte er zuerst auf seinem Facebook-Account.
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> „zerlegt sich die deutsche Opposition auch hier wieder (…) Es wird erbittert aufeinander eingedroschen“
Zählt dazu auch, dass man Kritikern der Militärschläge unterstellt, sie würden das Existenzrecht Israels in Frage stellen?
@Jochen Lindt, @Talman Rahmenschneider: Vielen Dank. „… Das Mullah-Regime konnte und kann sich nur durch ständige Unruhe an der Macht halten – gegen das eigene Volk. Das Mullah-Regime nahm und nimmt Geiseln und bedroht Israel. Ob Sie oder ich der Politik von Präsident Trump bzw. der Politik Israels folgen, ist nicht entscheidend. Wenn Israel die Bedrohung nicht mehr aushält; wird es handeln, ohne die deutschen Gutmenschen zu fragen. Auch die USA und der ‚Rassist Trump‘ können auf deutsche Erlaubnis verzichten. …“ – kommentierte ich 2019 im Cicero (Straße von Hormus – Das Duell der Saarländer von Christoph Schwennicke; 05.08.2019). @Boris Kotchoubey: Ausdrücklich DANKE für diesen kritischen Beitrag. Ihre Freundin ist leider keine Ausnahme! Ich denke an beinharte Kommentare auch hier auf der Achse (Krieg Russland-Ukraine, Sanktionitis; Debatte zu Kirche und Glauben). Und vermutlich sind wir auch beide in Sachfragen schon unterschiedlicher Auffassung (gewesen). Wir sollten uns immer wieder gegenseitig „erden“ (lassen). Nicht ist gewonnen, wenn „wir“ so werden, wie viele bei den Grünen und Wokis.
@Thomas Schmied u.a.: In den vergangenen Jahrzehnten wurde „unsere Freiheit“ am Hindukusch verteidigt, seit einigen Jahren nun hinter dem Donezk-Becken und nun hinter Israel im Iran. – Jedesmal ist aber unsere reale bürgerliche Freiheit im Alltag in Folge dieser Kriege immer ein gehöriges Stück weiter eingeschränkt worden. In Afghanistan wurde Al Quaida hochgepeppelt. Welcher Terror wird jetzt aus dem nahen Osten auch zu uns exportiert werden? Gerade wird meine persönliche (ökonomische) Freiheit wieder durch eine kriegerische Energiekrise eingeschränkt. Welche Freiheit meinen Sie?
Wir haben seit Maastricht ein anschwellendes Chaos, auf Krisen folgen Kriege, die Krisen auslösen. Um es mit Seneca zu sagen, was gestern Fehler waren, sind heute Sitten. Nicht nur die Krisen wachsen, auch unsere Toleranz gegenüber ihnen. Von daher sehe ich keine emotionale Erschütterung beim Wähler.
Autoritäre Systeme herrschen typischerweise mit einem Bündel von Maßnahmen, Spaltung der Gesellschaft, Propaganda, Zwänge, sie müssen sie ständig verschwärfen, das ist eine Spirale ohne Ende.
Müssen ihre Zwänge steigern, weil sie sonst ihre Macht über die Menschen verlieren. Die Kriege und Krisen sind nichts weiter als die Verschärfung der globalen Maßnahmen zum Machterhalte.
Nicht wir regieren als Demos, sondern ein Kartell hat die Erde im Würgegriff. Und diese Kartell herrscht mit Angst und Chaos.
Kriege und Krisen sind nützlich, um den dauernden Notstand aufrecht zu erhalten. Genau da stehen wir jetzt.
Wir sind selber Teil des Kartells. Denn tyrannische Systeme sind keine isolierten Systeme, sondern dynamische Prozesse, in die Herrscher und Beherrschte involviert sind. Wir haben es nicht geschafft, aus diesem Prozess auszusteigen, das ist das wirkliche Dilemma. Hätten wir mit dem aufgezwungenen Narrativ von Linke-Rechte gebrochen, hätten wir mit dem Mainstream gebrochen und wären tatsächlich frei in unserer Entscheidung gewesen. Aber, wir haben den Konflikt gescheut und nun werden hin- und hergescheucht wie ein Blatt im Wind.
Nochmal neu, es fehlte ein Wort.
Es wird Definitiv einen großen Krieg geben der alles und jeden betreffen wird. Anders sind die Weltweiten Schuldenberge gar nicht mehr zu handhaben. Und dann geht alles wieder von vorne los.
Krieg ist immer Supergau. Diejenigen, die aus sicherer Entfernung Krieg toll finden, können nicht Maßstab der Vernunft sein. Das Prinzip „Leben und leben lassen“ ist von allen zu respektieren. Das ist lediglich ein phantastischer Wunsch, der nicht naturgegeben ist.
@ Redaktion: Lassen Sie de Winter dazu schreiben, falls er dazu bereit ist. Und Chaim Noll. Es ist ungut, dass in Deutschland die israelische Situation relativiert wird.