In den vergangenen Wochen haben China und der Iran an einem monumentalen Kooperationsvertrag gearbeitet. Ein Entwurf, der der „Asia Times“ vorliegt, sieht massive chinesische Investitionen im Iran vor und habe sowohl wirtschaftliche als auch sicherheitspolitische und militärische Dimensionen. Der Iran würde damit ein Teil der chinesischen „Belt and Road initiative“, der sogenannten „neuen Seidenstraße“ werden.
Die Verhandlungen laufen zur Zeit noch – aber sollte das iranische Parlament dem Deal zustimmen, wäre dies ein schwerer Schlag gegen westliche Interessen in der Region. Über 25 Jahre hinweg sollen mehrere zehn Milliarden Dollar in den Iran investiert werden, die insbesondere der schwächelnden Ölindustrie zugutekommen würden. Der Vertrag würde auch die US-Sanktionen gegen den Iran untergraben, unter denen Teheran seit Jahren massiv zu leiden hat: Chinesische Finanzspritzen würden die Effekte der Trumpschen Sanktionspolitik mindestens abschwächen.
Doch viel bedeutender ist dieser Vertrag auf einer geostrategischen Ebene: Mit der Einbindung des Irans in die „Neue Seidenstraße“ würde China sich einen strategischen Trumpf in der Region sichern. Gemeinsam mit Pakistan, welches in den vergangenen Jahren immer stärker unter chinesischen Einfluss geraten ist, würden China und der Iran ihren Einfluss in nicht allzuferner Zukunft auch auf Afghanistan und in die Levante ausdehnen können – sowohl der Irak als auch Syrien sind schon jetzt als Irans Verbündete zu betrachten.
Ein Albtraum für die USA, aber auch für Israel und für Indien, welches sich im Zuge der neuen US-Sanktionen gegen den Iran stellte und nun drei starke Gegner vor seiner Haustür hat. Der Deal ist ein weiterer Baustein in Chinas Streben nach globaler Hegemonie – Reaktionen aus Europa dazu sind jedoch nicht zu erwarten. Auch, weil China bereits über massiven Einfluss auf EU-Staaten wie Griechenland und Portugal verfügt. Nicht, dass Europa sonst auch selbstbewusste Außenpolitik machen könnte – die hört nämlich da auf, wo man mehr tun muss, als den US-Präsidenten zu beschimpfen oder den großen Mahner Heiko Maas an ein Rednerpult zu stellen.
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Tja. Als die Amerikaner bevorzugt ihr Gas an die Europäer verkaufen wollten, gab es Geschrei zu Gunsten von Nordstream 2. Kann man so sehen, dass es freier Handel ist usw. Anderseits sind die Amerikaner unsere Verbündeten und die Hand die uns schützt. Aber die chinesischen Kommunisten haben hier schon ganz massiv ihre Gesinnungsgenossen am Start.
Und so kommt zusammen, was zusammen gehört: fundamentalistischer Islam und totalitäres sozialistisches Regime. Und das getragen durch eine milliardenstarke Bevölkerung, die auf Schenkeldruck der Machthaber reagiert. Könnte spannend werden, insbesondere für - das künftig dann ehemalige - demokratische Westeuropa.
Großkotzigkeit kommt vor den Fall ! Man / frau kann beiden Staaten nur gratulieren ...... Ich würde nur zu gerne die dummen Gesichter in Europa , und da vor allem das des Herrn Maas , USA , und Israel sehen ! Wind of change ?
Für die Grünen und die anderen wird das doch ein gesellschaftspolitisches Träumchen. Iranische Religionswächter zur Durchsetzung illiberaler Ordnungsvorstellungen, dass Tracking der Bürger durch chinesische Social Scoring Software. Und dann erst der Große Sprung nach vorn, den unsere geliebte Kanzlerin durchführt. Nur der eine oder andere LBGT Vertreter dürfte einen langen Hals machen. Läuft also.
Wir werden unter die Räder (der Geschichte) kommen. Wer sich da wohlfühlt, der möge sich in jene Verheißungen einkuscheln, die im Zusammenhang mit AM's "Europa"-Kurs vom MS propagiert werdem. Das konkrete Überrolltwerden wird auch diesen Zeitgenossen wehtun, jedoch: Wer die Substanz der eigenen Kultur nicht erkennt, kann sie auch nicht wertschätzen und in angemessener Weise bewahren.
Es bedarf, uebrigens schon seit etlichen Jahren, keiner grossen Phantasie oder gar hellseherischer Qualitäten, um sich die weitere Entwicklung vorzustellen. Dass es hierzulande und auch bezogen auf die failed states der EU keine Widerstände gegen jemanden gibt, von dem man abhängig ist bzw. sich abhängig macht, versteht sich von selbst. Die EU hat China "so gut wie im Sack", zumal es grosse Sympathien bei den MachthaberInnen in diesem Land, angefangen bei Merkel bis hin zu den Linksgruenen, in der EU selbst und auch in anderen Ländern der EU, Macron zeigt es aktuell hinreichend deutlich, fuer das "chinesische Modell" gibt. Zur EU, bei der China interessanterweise auch die "Corona - Notlage" in die Karten spielt, gesellen sich afrikanische Laender, der mittlere Osten und mit groesser Sicherheit noch weitere, aus verschiedenen Gruenden interessante Laender, bei denen China auf die Anforderung von Hilfe, euphemistisch Handelsbeziehungen genannt, "wartet". Den Chinesen dürften, abgesehen von ideologischen Verbindungen, neben den wirtschaftlichen exakt die mentalen, kulturellen und strukturellen Schwaechen und Probleme der Laender "aufgefallen" sein, die die wenigen rechten Aufgeklärten bereits seit Jahren kritisieren, vergeblich natuerlich. Die jeweiligen MachthaberInnen brauchen zum Machterhalt Geld, das in China "selbstlos" bereitgestellt wird. China selbst pflegt - unter anderem - eine strikte Antimigrations - und Homogenitäts - sowie Bildungs - oder besser Qualifikationspolitik." Leider" uebernehmen die sozialistischen failed states der EU, allen voran Deutschland, nur den ideologisch/antiliberalen/totalitaeren Teil. Den Teil, der ueber die Zukunfts - und Wettbewerbsfähigkeit des Landes und dessen gesellschaftlicher Resilienz entscheidet, lassen sie weg bzw. zerstören ihn vorsaetzlich. Das Ergebnis ist klar. Ausser Trump gibt es keinen, der den chinesischen Plaenen und Einfluss - oder Dominanzzielen noch im Weg steht. Merkel uebt sichtbar den Kotau.