Redaktion / 23.01.2024 / 12:00 / Foto: Alicia Brand / 17 / Seite ausdrucken

Iran: Sie hätten auf Trump hören sollen

Der Iran gilt als wichtigster Unterstützer der Hamas und anderer islamischer Milizen. Donald Trump hatte vor der destabilisierenden Rolle des Iran im Nahen Osten gewarnt und – trotz der Kritik aus Europa – danach gehandelt. Ein alter Redetext von ihm zeigt, wie recht er hatte.

Heute veröffentlichen wir einen Beitrag vom 9. Januar 2020: „Die Trump Iran-Rede im Wortlaut und auf Deutsch“. Zur Vorgeschichte: Donald Trump kündigte 2018 von Seiten der USA das Atom-Abkommen mit dem Iran, da er dem Regime in Teheran nicht glaubte, es würde seine Zusagen einhalten. Die Situation danach beschrieb Henryk M. Broder 2018 hier auf achgut.com so:

„Das Abkommen mit dem Iran wurde im Juni 2015 geschlossen, mit Hilfe des damaligen deutschen Außenministers, dessen Mitwirkung bei den Minsk1 und Minsk 2-Verträgen sich als besonders wertvoll erwiesen hat. Trump wurde am 9. November 2016 zum Präsidenten gewählt und am 20. Januar 2017 in sein Amt eingeführt. Also mehr als anderthalb Jahre nach dem Vertragsabschluss. In dieser Zeit wurden die meisten Sanktionen gegen den Iran aufgehoben, und es sind Milliarden von Dollar und Euro in den Iran geflossen. Allein die deutschen Exporte in den Iran haben im ersten Jahr nach dem Vertragsabschluss um 25 Prozent zugenommen. (Hier ab 8:10)

Es kann also nicht nur an Trump liegen, dass es der iranischen Bevölkerung schlecht geht, es könnte auch etwas mit der Politik der regierenden Mullahs und Ayatollahs zu tun haben. Das zu erwähnen, wäre allerdings dazu angetan, Trump zu entlasten, und wer möchte das schon? Ganz bestimmt nicht die stramm antiamerikanisch gesinnte Redaktion der Tagesthemen.

Ein wesentlicher Teil der Berichterstattung war auch der Hinweis darauf, dass die in Wien residierende Internationale Atomenergie Agentur versichert hat, sie habe keinen Verstoß des Iran gegen den Vertrag festgestellt. Wobei unerwähnt blieb, dass die Inspektoren der IAEA nur einen sehr begrenzten Zugang zu den iranischen Atomanlagen haben und ihre Besuche im Voraus ankündigen müssen.

Es wäre auch sehr peinlich gewesen, wenn die IAEA zugegeben hätte, dass sie ein paar kleine Verstöße übersehen hatte. Oder, dass sie sich überhaupt irren kann. Nein, das kann sie nicht. Und deswegen ist auch der Iran über jeden Verdacht erhaben, auch wenn er die ganze Region unter seine Kontrolle zu bringen versucht und immer wieder von einer „World without Zionism“ phantasiert.“

In seiner Rede vom 9. Januar 2020 skizzierte der damalige US-Präsident den Konflikt mit dem Iran zusammenfassend. Zitat: „Frieden und Stabilität können im Nahen Osten nicht herrschen, solange der Iran weiterhin Gewalt, Unruhen, Hass und Krieg schürt. Die zivilisierte Welt muss eine klare und einheitliche Botschaft an das iranische Regime senden: Ihre Kampagne des Terrors, des Mordes und der Verstümmelung wird nicht länger geduldet werden. Es wird Ihnen nicht erlaubt sein, damit weiterzumachen.“ Leider hat sich weder die Biden-Regierung noch Europa an Trumps Rede orientiert.

Das Ergebnis zeigt sich aktuell in Gaza. Laut dem Historiker und Achgut-Autoren Michael Wolffsohn ist der Iran der „eigentliche Regisseur“ des Hamas-Angriffs. Teheran gilt als größter Unterstützer der palästinensischen Terrororganisation, ohne den die Attacke des 7. Oktober auf israelische Zivilisten in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Kürzliche Angriffe des Iran auf den Irak, Syrien und Pakistan sind die erste direkte militärische Handlung des Landes seit dem Gaza-Krieg. Doch die vorherigen Angriffe verschiedener islamischer Millizen gelten als Stellvertreteraktionen des Iran – darunter der Beschuss von Nordisrael durch die Hisbollah, die Angriffe schiitischer Milizen auf US-Stellungen im Irak sowie das Abfeuern von Raketen und Drohnen im Jemen durch die Huthi.

Hier deshalb zur Erinnerung Trumps Rede im Wortlaut:

Die Trump Iran-Rede im Wortlaut und auf Deutsch

Gestern Abend hielt US-Präsident Donald Trump eine kurze Rede zum Konflikt mit dem Iran. Das Weiße Haus stellte die folgende Abschrift von Trumps Äußerungen zur Verfügung, die wir ins Deutsche übersetzt haben:

Solange ich Präsident der Vereinigten Staaten bin, wird es dem Iran niemals erlaubt sein, eine Atomwaffe zu besitzen.

Guten Morgen. Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können: Das amerikanische Volk sollte äußerst dankbar und glücklich sein, dass bei dem Angriff des iranischen Regimes gestern Abend keine Amerikaner zu Schaden kamen. Wir haben keine Verluste erlitten, alle unsere Soldaten sind in Sicherheit, und die Schäden an unseren Militärstützpunkten sind nur minimal. 

Unsere großartigen amerikanischen Streitkräfte sind auf alles vorbereitet. Der Iran scheint sich zurückzuhalten, was für alle Beteiligten eine gute Sache und für die Welt sehr gut ist.

Kein amerikanisches oder irakisches Leben wurde aufgrund der getroffenen Vorsichtsmaßnahmen, der Verteilung der Streitkräfte und eines sehr gut funktionierenden Frühwarnsystems verloren. Ich begrüße das unglaubliche Geschick und den Mut von Amerikas Männern und Frauen in Uniform.

Viel zu lange – genauer gesagt seit 1979 – haben die Nationen das zerstörerische und destabilisierende Verhalten des Iran im Nahen Osten und darüber hinaus toleriert. Diese Zeiten sind vorbei. Der Iran war der führende Sponsor des Terrorismus, und sein Streben nach Atomwaffen bedroht die zivilisierte Welt. Das werden wir niemals zulassen.

Letzte Woche haben wir entschiedene Maßnahmen ergriffen, um einen skrupellosen Terroristen daran zu hindern, das Leben der Amerikaner zu bedrohen. Auf meine Anweisung hin hat das US-Militär den Top-Terroristen Qasem Soleimani eliminiert. Als Chef der Quds Force war Soleimani persönlich für einige der absolut schlimmsten Gräueltaten verantwortlich.

Er bildete Terroristenarmeen, einschließlich der Hisbollah, aus, die Terroranschläge auf zivile Ziele starteten. Er hat überall in der Region blutige Bürgerkriege angeheizt. Er verwundete und ermordete Tausende von US-Truppenangehörigen, einschließlich der Platzierung von Straßenbomben, die ihre Opfer verstümmeln und zerstückeln.

Soleimani leitete die jüngsten Angriffe auf das US-Personal im Irak, bei denen vier Soldaten schwer verwundet und ein Amerikaner getötet wurden, und er inszenierte den gewaltsamen Angriff auf die US-Botschaft in Bagdad. In den letzten Tagen plante er neue Angriffe auf amerikanische Ziele, aber wir haben ihn aufgehalten.

Soleimanis Hände waren sowohl mit amerikanischem als auch iranischem Blut getränkt. Er hätte schon vor langer Zeit liquidiert werden müssen. Indem wir Soleimani beseitigt haben, haben wir eine starke Botschaft an die Terroristen gesendet: Wenn euch euer eigenes Leben lieb ist, werdet Ihr nicht das Leben unserer Leute bedrohen.

Während wir weiterhin Optionen als Reaktion auf die iranische Aggression prüfen, werden die Vereinigten Staaten unverzüglich zusätzliche strafende Wirtschaftssanktionen gegen das iranische Regime verhängen. Diese mächtigen Sanktionen werden so lange bestehen bleiben, bis der Iran sein Verhalten ändert.

Allein in den letzten Monaten hat der Iran in internationalen Gewässern Schiffe beschlagnahmt, einen unprovozierten Schlag gegen Saudi-Arabien abgefeuert und zwei US-Drohnen abgeschossen.

Irans Feindseligkeiten haben sich nach dem törichten iranischen Atomdeal im Jahr 2013 deutlich erhöht und sie erhielten 150 Milliarden Dollar, ganz zu schweigen von 1,8 Milliarden Dollar in bar. Statt „Danke“ zu den USA zu sagen, riefen sie „Tod den Amerikanern“. Tatsächlich riefen sie „Tod für Amerika“ an dem Tag, an dem das Abkommen unterzeichnet wurde.

Dann ging der Iran auf eine Terrortour, finanziert durch das Geld aus dem Abkommen, und schuf die Hölle in Jemen, Syrien, Libanon, Afghanistan und Irak. Die Raketen, die gestern Abend auf uns und unsere Verbündeten abgefeuert wurden, wurden mit den von der letzten Regierung zur Verfügung gestellten Mitteln bezahlt. Das Regime hat auch die Repressionen im eigenen Land stark angezogen und kürzlich sogar 1.500 Menschen bei den vielen Protesten, die überall im Iran stattfinden, getötet.

Der sehr defekte JCPOA läuft ohnehin in Kürze aus und gibt dem Iran einen klaren und schnellen Weg zum nuklearen Ausbruch. Der Iran muss seine nuklearen Ambitionen aufgeben und seine Unterstützung für den Terrorismus beenden. Es ist an der Zeit, dass Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Russland und China diese Realität erkennen.Sie müssen sich jetzt von den Überresten des Iran-Geschäfts – oder des JCPOA – lösen, und wir müssen alle gemeinsam darauf hinarbeiten, mit dem Iran eine Vereinbarung abzuschließen, das die Welt sicherer und friedlicher macht. Wir müssen auch einen Deal machen, der es dem Iran erlaubt, zu gedeihen und sein enormes ungenutztes Potential zu nutzen. Der Iran kann ein großartiges Land sein.

Frieden und Stabilität können im Nahen Osten nicht herrschen, solange der Iran weiterhin Gewalt, Unruhen, Hass und Krieg schürt. Die zivilisierte Welt muss eine klare und einheitliche Botschaft an das iranische Regime senden: Ihre Kampagne des Terrors, des Mordes und der Verstümmelung wird nicht länger geduldet werden. Es wird Ihnen nicht erlaubt sein, damit weiter zu machen.

Heute werde ich die NATO bitten, sich viel stärker in den Nahostprozess einzubringen. In den letzten drei Jahren ist unsere Wirtschaft unter meiner Führung stärker als je zuvor, und Amerika hat die Unabhängigkeit im Energiebereich erreicht. Diese historischen Errungenschaften haben unsere strategischen Prioritäten verändert. Das sind Errungenschaften, die niemand für möglich gehalten hat. Und Optionen im Nahen Osten wurden verfügbar. Wir sind jetzt die Nummer eins unter den Öl- und Erdgasproduzenten der Welt. Wir sind unabhängig, und wir brauchen kein Öl aus dem Nahen Osten.

Das amerikanische Militär wurde unter meiner Regierung für 2,5 Billionen Dollar komplett neu aufgebaut. Die US-Streitkräfte sind stärker als je zuvor. Unsere Raketen sind groß, stark, präzise, tödlich und schnell. Im Bau sind viele Hyperschallraketen.

Die Tatsache, dass wir dieses großartige Militär und diese Ausrüstung haben, bedeutet jedoch nicht, dass wir sie einsetzen müssen. Wir wollen sie nicht benutzen. Amerikanische Stärke, sowohl militärisch als auch wirtschaftlich, ist die beste Abschreckung.

Vor drei Monaten, nachdem wir 100 Prozent von ISIS und seinem Territorialkalifat zerstört hatten, haben wir den wildgewordenen Anführer von ISIS, al-Baghdadi, getötet, der für so viele Tode verantwortlich war, einschließlich der Massenköpfungen von Christen, Muslimen und allen, die sich ihm in den Weg stellten. Er war ein Monster. Al-Baghdadi versuchte erneut, das ISIS-Kalifat wieder aufzubauen, und scheiterte.

Zehntausende von ISIS-Kämpfern wurden während meiner Amtszeit getötet oder gefangen genommen. ISIS ist ein natürlicher Feind des Iran. Die Zerstörung von ISIS ist gut für den Iran, und wir sollten bei dieser und anderen gemeinsamen Prioritäten zusammenarbeiten.

Abschließend noch ein Wort an das Volk und die Führer des Iran: Wir wollen, dass Sie eine Zukunft und eine große Zukunft haben – eine Zukunft, die Sie verdienen, eine Zukunft des Wohlstands zu Hause und der Harmonie mit den Nationen der Welt. Die Vereinigten Staaten sind bereit, den Frieden mit allen, die ihn anstreben, zu begrüßen.

Ich möchte Ihnen danken, und Gott segne Amerika. Ich danke Ihnen sehr. Ich danke Ihnen. 

 

Bei der Washington-Post finden Sie das englische Original-Transskript und hier die ein Video der Rede.

Im Zusammenhang ist auch die Rede des amerikanischen Präsidenten zum Nuklear-Deal mit dem Iran vom 13. Oktober 2017 interessant. Achgut.com hat auch sie seinerzeit im Wortlaut und in deutscher Übersetzung publiziert.

Foto: Alicia Brand via Wikimedia Commons

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Klaus Keller / 23.01.2024

Man muss nur darauf achten das man bei erhöhtem Druck auf den Iran nicht Allianzen fördert die man nicht haben will. Syrien/Russland/Iran unterhalten keine Liebesbeziehungen (Staaten haben keine Organe dafür) sondern ein Zweckbündnis. Warum sollte man sich nicht die NATO zum Vorbild nehmen. Deutschland schafft zwar seine KKW ab hält aber an der nuklearen Teilhabe fest. Man sollte Moskau nicht dazu drängen das Bündnis mit Teheran zu vertiefen mit der Stationierung von Atomwaffen im Iran am Ende. Wer die Interessen der Anderen völlig ignoriert vergrößert das Problem. Vgl. Organisation der Sicherheit in Europa gegen Russland anstatt mit Russland. Im Moment scheint vielen die Kriegstauglichkeit gegeneinander wichtiger zu sein als die Gespräche miteinander. Herr Trump ist für deutsche Interessen nicht zuständig aber man müsste auch mit ihm zurechtkommen wenn einem seine Ansichten nicht gefallen.

Gisel Schinnerer / 23.01.2024

Bei der Lektüre Hans-Joachim Gilles Komentar fällt mir der Artikel von heute auf Voltairenet über die Entstehung des Dilemmas in Nahen Osten ein. Zum täglichen Trauerspiel dort, nun die Rede Trump`s, aber hey, eben einer dem man die Verwirklichung Selenskis Traum von “Großisrael” zutrauen könnte.

W. Renner / 23.01.2024

Völlig richtig. Das derzeitige Nahost Debakel ist einzig dem debilen Sprechblasen Wiederkäuer Obamas im Greisen Haus und dessen unterbelichteten Europäischen Followern zu verdanken. Und wenn Trump die nächste Wahl nicht gewinnt, wird dies in einer Katastrophe für den Westen enden.

Fritz kolb / 23.01.2024

Herr Trump hatte auch in vielem anderen Recht. Ich hoffe sehr, dass er der nächste US amerikanische Präsident wird, damit dieser ganze woke, linke Wahnsinn, zumindest in Amerika ein Ende findet und mit Verzögerung dann hoffentlich auch bei uns. Die Grünen Kommunisten hier sind geprägt von den US amerikanischen Demokraten und gehören aus dem politischen Alltag weg, zumal sie in keinem Fall die Interessen der deutschen Bürger vertreten.

Fred Burig / 23.01.2024

Herr Trump ist für mich als nächster Präsident der USA wieder mal die beste Wahl! Selbst einige seiner nur “zweitbesten Freunde” in Deutschland dürften mit dem Slogan gut leben können; “Lieber einen Trump im Weißen Haus, als einen Scholz als Bundeskanzler!” MfG

S. Marek / 23.01.2024

“Sie hätten auf Trump hören sollen” taten und weiterhin tun Sie es nicht. Dafür hauen Sie auf Israel und PM Netanyahu drauf, und verlangen Sie deren Zerstörung auch wen es im Falle von Israel einem richtigen, nicht wie in Gaza “Zivilbevölkerung” die voll hinter der Terrorbande Hamas steht und diese voll unterstützt, Holocaust 2.9 an fast 10 Millionen Israelischen Juden bedeuten werde. Ist doch ein Klacks für die Deutsche, und der EU Administration. Hauptsache die faschistoide Terrorbande Hamas, Hisbollah und andre Jihadisten überleben können und dem Iran zum größtes Machtfaktor im Nahost und drüber Hinaus verhelfen.  Deswegen reißen ihre Mäuler Subjekte wie der EU Außenminister Josep Borrell und   UK Verteidigungsminister, Grant Shapps so weit auf. Es gibt zu viele Idioten und Menschenverächter in zu wichtigen Positionen.

Hans-Joachim Gille / 23.01.2024

Werte Achgut-Redaktion, Sie erzählen nur die halbe Geschichte. Mossadegh wurde 53 von den geldgierigen Amis & Briten weggeputscht, die dann den ungeliebten Schah installierten. Da ging es der Bevölkerung noch beschissener als jetzt. Daß sich bei der friedlichen Revolution 1979 die Schiiten durchsetzten, lag am deren Organisationsgrad. Und wenn die Iraner Atomwaffen besitzen werden, bleibt eben nicht anderes übrig, als mit ihnen zu verhandeln. Und zum verhandeln ist es nicht hilfreich, wenn der Mossad regelmäßig Wissenschaftler meuchelt. Schon 1941 marschierten Stalin & die Briten in Persien ein. Auf Dauer haben eben diese Völker die Nase voll von Fremdbestimmung. Ich bin natürlich der Meinung, daß Araber am Mittelmeer nix verloren haben, siehe Mare Nostrum. Aber es ist dann doch günstiger, das diplomatisch zu erreichen.

Thomas Taterka / 23.01.2024

Theoretisch gehörte den USA schon einmal die ganze Welt samt Weltall und zwar am 10. November 1989 . Von den 5 Milliarden Menschen , die damals die Erde bevölkerten , war eine erdrückende Mehrheit davon ,deutlich sichtbar, darüber erleichtert . Ich auch . Und hat sich auf die Zukunft an der Seite Amerikas gefreut . Ich auch. - Leider muß man eine Position , die man zu Recht erobert hat , auch halten können . Ohne sie erzwingen zu müssen . Das ist den USA am Anfang glänzend gelungen , bis ihnen der wirtschaftliche Erfolg zu Kopf gestiegen ist und man gewissermaßen auf die eigenen Leute losgegangen ist , indem man ” Made in USA ” ins produktionsbilligere Ausland verlegt hat , um noch mehr Boom herauszuholen . Nahezu alle Verbündeten sind aus purer “Begeisterung” für den immer größer werdenden Freien Markt hinterhergesprungen . Dummerweise haben viele Feinde bei diesem Schauspiel genau zugeschauft , das Kollateralschäden ohne Ende hinterlassen hat und sich unterdessen gegen Amerika und den Westen quasi zweckgemeinschaftlich verbündet zu geradezu irrwitzigen Geflechten despotischer Macht . Das Risiko Amerikas besteht darin , in ein Wespennest zu stechen und möglicherweise am Ende mehr Gegner auf dem Hals zu haben , als es trotz eines gigantischen Militärbudgets in Schach halten kann . - In der Außenpolitik scheint es mir klüger , ein Pessimist zu bleiben,  in der Innenpolitik aufrichtig und fair gegenüber dem eigenen Volk .

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