Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer enthält heute: Ein wütender weißer Mann – Der Blogger Hadmut Danisch verdient seine Brötchen als Informatiker und gibt abends seinen Senf zu Geschehnissen, die ihm auffallen und ihn ärgern. Im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich spricht er über seinen ersten Webserver, wissenschaftliches Denken und politische Korruption.

Der brennende Dornbusch hat zu mir gesprochen, halleluja! :-) Nun kenne ich also die Stimme zu dem lieben Mitmenschen. Herzlichen Dank dafür Ihnen, Herr Müller-Ullrich, dem Team der Achse des Guten und natürlich auch Ihnen, Herr Danisch. Und falls, bzw. bevor Ihnen die Mühen mit Ihrem blog über den Kopf wachsen, machen Sie sich rarer, aber bleiben Sie uns bitte erhalten. Das Prinzip der interaktiven Medien, der wechselseitigen Kommunikation ist für mich längst zum voll-, nein mehrwertigen und ausschließlichen Ersatz für den klassischen Medienkonsum geworden (-> Fernseher billig abzugeben). Einzig Teilen des Hörprogramms von WRD 3 halte ich weiterhin die Stange. Solange da Götz Alzmann und Daniel Hope und etliche weitere mehr zu Wort und Musik kommen, kann ich darauf einfach nicht verzichten. Ihre Stimme, Herr Müller-Ullrich, hier bei INDUBIO wiedergefunden zu haben, ist mir übrigens ein ebensolches Vergnügen, wie die (allermeisten) Beiträge Ihrer Gesprächspartner. Was, wenn nicht der kultivierte Disput, könnte verhindern, irre zu werden an der Welt.
Seitdem mich die gewohnten Medien mit einem fetten Linksdrall verlassen haben, schaue ich fast jeden Tag bei Tichy, bei der Achse und bei Hadmut Danisch rein. Deshalb freue ich mich auf das Interview, das ich mir heute Abend anhören werde. Schöne Grüße an alle Journalisten im Haupt- und Nebenerwerb, die nicht dem dümmlichen "Haltungsjournalismus" verfallen sind !!
Ein Ereignis, das man sich nicht entgehen lassen sollte! Hadmut Danisch (nomen est omen? der Nachname bedeutet im Persischen "Wissen") live im Gespräch mit Burkhard Müller-Ullrich zu hören; bei 'DuRöhre' gibt es einige wenige, von ihm gedrehte Videos zu sehen, ansonsten ist alles Wissenswerte auf seiner Seite zu finden -- nur WIE man wirklich kluge, um nicht zu sagen clevere Recherche betreibt, ist m.W. allein hier im Podcast zu erfahren... Das Bild eines 'homo faber' könnte angesichts von Hadmut Danischs unbedingtem (und daher maßlosem, im Gespräch freilich ausgespartem) bashing der "Geisteswissenschaften" qua Wissenschaften entstehen (der harsche Vorwurf trifft m.E. den postmodernen Ist-Zustand allzu vieler akademischer Disziplinen -- oder vielmehr den diskursiven Konsens ihrer "Vertreter*Innen" -- doch nicht per se; was etwa die Theologie als Wissenschaft leistet, ist doch gerade an den Religionen zu sehen, in denen sie als Wissenschaft fehlt): Genügend Stoff für eine Fortsetzung des Gesprächs...
Zur Ergänzung :Die Wirrologen sind von der zutreffenden Wissenschaftlerkritik des Herrn Dänisch offenbar und warum auch immer ausgenommen, obwohl sie mehr als beschwoerende Schamanen, denn als Wissenschaftler auftreten. Und die Staatsform heisst Demokratie, nicht Expertokratie, aus sehr gutem Grund.
Da "springt" Herr Danisch etwas kurz, sowohl bei "Klima", wie auch bei covid 19. Es geht hier wie da um politische Entscheidungen von enormer Tragweite und eine Demokratie ist zwingend auf Meinungen der BürgerInnen zu diesen politischen Entscheidungen, von denen sie als Souverän! betroffen sind, angewiesen. Die " Logik" des Herrn Danisch, dass sich nur Wissenschaftler (kritisch) aeussern dürfen, ist sachlich falsch und politisch/gesellschaftlich sehr bedenklich. Bei covid 19 gab es seit 2012 Plaene, die in Schubladen verschwanden, es gab weitreichende Eingriffe allein auf der Basis von Befuerchtungen und ohne jeden Wissenshintergrund, es wurde nicht einmal ernsthaft versucht, das Wissen schnell zu verbessern(Stichwort Obduktionen) , es wurden nur "passende" Wissenschaftler gehört und es werden nun wechselnde Gruende fuer massive Grundrechtsbeschraenkungen herangezogen. Das alles darf und muss man selbst dann kritisieren, wenn man kein Wirrologe ist, von den logisch "umstrittenen" Aussagen dieser "Experten" ganz abgesehen. Aber man darf und muss vor allem das Vorgehen der Regime und die Grundgesetzverletzungen kritisieren, und zwar - wie der Kommentator - von Beginn an, und das geht sogar ohne wissenschaftlichen Hintergrund allein kraft Nachdenkens. Falls sich jeder nur fuer die Aspekte interessiert, die ihn rein persönlich betreffen oder betroffen haben, mag das verständlich und partiell auch interessant sein, das politisch relevante Spektrum geht aber sehr weit ueber diese persönliche Betroffenheit hinaus, ueber die vermutlich auch viele andere aus ihrem Erfahrungsschatz einiges berichten könnten. Der Schluss überzeugt nicht und relativiert doch ziemlich viel.
Liebe Achse, super Sache, dieses Interview! Lese Danisch schon seit ca. 4 Jahren, immer eine gut informierte, scharfzüngige Quelle zur Verabreitung des tagtäglichen Unsinns. Schön, dass er über dieses Interview wieder ein paar Leser mehr bekommen wird.
Ich kenne den Namen des Bloggers, gelesen habe ich noch nichts, aber der Mann hinterläßt in mir eine große Verunsicherung. Erstens war ich schockiert ob seiner "Recherchemethode", Fragen aufzuwerfen und sich die Antworten von Fachleuten geben zu lassen, veröffentlicht hat er seine Meinung aber schon vorher. Geht als Publizist gar nicht und erinnert mich ein wenig an Bert Brecht, der seine zahlreichen Geliebten für sich hat schreiben lassen. Zweitens läßt mich das tiefe Gefühl nicht los, sein Antrieb zum Schreiben ist Rache. Und drittens bin ich dann völlig konsterniert, wenn er Minuten vorher davon spricht, wie korrupt und kriminell der Wissenschaftsbetrieb ist mit seinen Wissenschaftlern, was die Frage aufwerfen muß: kriegen die überhaupt noch qualitative Forschungsergebnisse gebacken, er aber beim Thema Covid-19 keine Meinung hat mit dem Verweis, die Wissenschaft sei noch nicht soweit. Was ich denke, sage ich jetzt nicht.