Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer widmet sich heute dem Thema "Vormarsch der Rassenleugner". Die Dresdner Buchhändlerin und Stadträtin Susanne Dagen, der ehemalige Deutschlandfunk-Politikredakteur Jürgen Liminski und der Publizist Markus Vahlefeld diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die Mundschutz-App, die Trumpolalie der deutschen Medien, die Idee, Polizisten auf den Müll zu werfen und weiteren Wahnsinn der Woche.

Gutes Podcast, allerdings schade, dass nicht mehr über Ungereimtheiten im eigenen Land berichtet wird. Der Themen gäbe es täglich unendlich viele, die sich eigentlich nicht überbieten sollten, aber es trotzdem immer "Weltmeisterlich" tun. Immerhin ein Bereich, in dem EUtschland Weltmeister zu sein scheint. Um zu kehren vor der eigenen Türe wären viele Sendungen nötig. Da müsstem an nicht zwingend bis nach USA gehen. Trotzdem ist der Informationsgehalt spannend angekommen. b.schaller
Liebe Indubio Macher, ich höre ihren Podcast immer wieder gerne. Es ist ein wenig wie das Westfernsehen unserer Zeit. Wenn sie das Geheimnis des roten Dreiecks für sich lüften wollen, besuchen sie doch mal eine KZ Gedenkstätte in ihrer Nähe. Das geht sicher auch online. Die Antifaschisten, die mir in meiner Jugend begegnet sind, ich stamme aus der "DDR" , trugen dieses Zeichen auch später, zB. bei Demonstrationen auf ihrer Sträflingsuniform. Sie haben also das Schandmal der Nazis für sich übernommen und zu ihrem eigenen Zeichen gemacht. Dass Trump das nicht weiß kann ich verstehen.... Gunnar Koch
Zum bei indubio angesprochenen Trump-Bashing hat ein Journalist der Zeit im heutigen Presseclub - ich weiß selbst nicht, warum ich mir diese Sendung ab und an immer noch antue- jedenfalls hat dieser Journalist zur Begründung, weshalb ein vereint agierendes Europa hinsichtlich weltpolitischer Herausforderungen notwendig sei geäußert, dass mit China ein globaler Gegenspieler entstanden ist. Ausserdem, im Geiste sich noch schnell den weissen Kittel eines Stationsarztes einer psychiatrischen Klinik überwerfend, Zeit-diagnostizierte unser journalistischer Zwergenepigone eines Sigmund Freud, würde Amerika derzeit von einem Präsidenten regiert, der sich am Rande der Zurechnungsfähigkeit befände. Vielleicht habe ich diese Aussage aber auch nur falsch interpretiert und aus ihr spricht heimliche Bewunderung oder Neid, da unser Zeit Journalist erkannte, dass sowohl er und viele seiner Kollegen, als auch die Mehrheit der derzeitigen deutschen Politiker schon länger auf der anderen Seite dieses Randes der Zurechnungsfähigkeit stehen.
Leider wurde zuviel Zeit mit "AMERIKA" vertan , genau das was man bei anderen kritisiert hat !
Stichwort "Dichotomie", vulgo Schwarzweiß-Malerei. Ein paar mehr Graustufen täten euch beim Thema Amerika auch nicht schlecht. Ich bekenne hier, dass ich die AfD für wählbar halte, aber muss ich dann "konsequenterweise" Typen wie Putin, Bolsonaro oder eben Trump anhimmeln? Was Trump angeht, so hält inzwischen in Amerika auch eine Minderheit der Republikaner und der Evangelikalen diesen für nicht wählbar. Die besten US-Präsidenten der neueren Zeit sind für mich Nixon, Reagan und Bush senior, die schlechtesten Bush junior und Trump, allesamt aus der GOP. Was ich als Deutscher Trump am meisten übelnehme,: dass vielen Merkel (was Schaden für Deutschland und Europa angeht in einer Liga mit dem letzten Reichskanzler) neben ihm als Lichtgestalt erscheint. Immerhin überwiegt auch bei Trump das Positive. Seine Reden und Tweets sind für mich stets ein Quell der Erheiterung, allein seine über 10 minütige gestrige Suada über seinen Westpoint-Auftritt: "Mr. Trump, you made my day!"
Wieder einmal herzlichen Dank für dreißig kurzweilige Minuten! ABER eine Bitte hätte ich dennoch, und zwar eine eher technische: Auch, wenn sich die Hörgewohnheiten zunehmend dem Radio-Konsum angepasst haben, zumindest die derer, die es regelmäßig hören, ist diese extreme Kompression des Signals (also der Stimmen), auch „loudness war“ genannt, für mich leider eine unnötige akustische Erschwernis, dem Inhaltlichen zu folgen (zumal ihr ja nicht lauter als die Konkurrenz sein müsst, um den potentiellen Hörer beim Zappen „zu fangen“; einer der Vorteile eines podcasts). Außerdem deuten gelegentliche „Knackser“ auf Schwierigkeiten bei der analog-digital-Wandlung hin. Die Bitte wäre also, dies dem/der/den für die Tontechnik zuständigen weiterzuleiten. Danke!
Zu dem Artikel in der TAZ kommt mir die Kampagne gegen Alexander Gauland über seiner Bemerkung "dann kann man sie in Anatolien entsorgen". Da gab es auch großes und lang anhaltendes Echo in den Medien. Es ist schon interessant, wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Übrigens die TAZ ist für mich die Brutstätte für solche Leute wie auch Mely Kiyak, die solches hässliches Zeig schreiben und später in seriösen Medien wie Welt oder Zeit-Online schreiben.