indubio / 21.06.2020 / 12:00 / 16 / Seite ausdrucken

indubio – Vormarsch der Rassenleugner

Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer widmet sich heute dem Thema "Vormarsch der Rassenleugner". Die Dresdner Buchhändlerin und Stadträtin Susanne Dagen, der ehemalige Deutschlandfunk-Politikredakteur Jürgen Liminski und der Publizist Markus Vahlefeld diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die Mundschutz-App, die Trumpolalie der deutschen Medien, die Idee, Polizisten auf den Müll zu werfen und weiteren Wahnsinn der Woche. 

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Frank Mora / 21.06.2020

Spruch des Tages: “Jürgen Liminski ... Redakteur beim Deutschlandfunk, als der noch der Deutschlandfunk war”. Habe nach über 30 Jahren die Sendeanstalt im Autoradio ausprogrammiert…

giesemann gerhard / 21.06.2020

@ Andi Nöhren: Aber unter der Haut sind wir alle gleich, physiologisch, anatomisch, oder? Sieht man aber erst, wenn man uns das Fell über die Ohren gezogen hat ... . Wie sind uns sicher einig: Hautfarben sind sekundär, Islam etwa agiert hoch selektiv oder diskriminierend, in dem er Menschen in „gläubig“ und „ungläubig“ einteilt und die Ungläubigen schächtet bei Gelegenheit und /oder als Sklaven missbraucht. Oder muslimische Mädchen als Gebärmaschinen - für den Jihäd. Das Mutterkreuz als Vorbild. WIR sollten uns nicht auf diese Ebene begeben. Ich will die hier nicht sehen – aber nicht, weil sie eine andere „Rasse“ seien, sondern weil sie mir ans Leder wollen. Der Unsinn mit „Rasse“ oder Rassismus dient lediglich dazu, die Tatsachen zu verschleiern – also lassen wir das besser weg. Und wenn unsere Abwehr der Zumutung durch Islam/Afrika als „Rasssimus“ diffamiert wird, dann schwächt uns das – genau DAS dürfen wir nicht zulassen. Der derzeitige Rassismus-Hype dient ausschließlich diesem Zweck. Wer sich darauf einlässt, wer den Anwurf des Rassismus annimmt durch Rechtfertigung der angeblichen Existenz von menschlichen Rassen, der unterstützt die Eroberer. Das sollten wir niemals tun, sondern sie draußen halten, so wie dereinst das „Volk ohne Raum“ in die Schranken verwiesen worden ist. Praise the Lord and pass the ammunition.

Christian Noha / 21.06.2020

Sehr guter Podcast! Ich bin ein Fan geworden!! Eine Anmerkung erlaube ich mir zur Corona-App: die Hochrisikogruppen beginnen doch ab 80 Jahren aufwärts (mit diversen pneumatischen Vorerkrankungen)? Wieviel Prozent der bedrohten Bevölkerungsgruppe hat denn überhaupt ein Smartphone, zumal eines der neuesten Generation und hat überdies noch nicht vergessen, wie man es sachgerecht bedient? Diese App ist meiner Meinung nach eine der reinen Alibi-Massnahmen, mit denen man sich bald für die überstandene Krise selbst feiern lassen wird. Vorgegaukelter Aktionismus, um eine der schlimmsten selbst-induzierten Rezessionen aller Zeiten zu kaschieren.

Andreas Rochow / 21.06.2020

Der Zweifel ist pure Lernmotivation. Wir danken für die kultivierte Gesprächsleitung. Die Gäste sprechen für sich und sind daher glaubhaft. Selten, dass ein Podcast regelmäßig eine SOO angenehme Atmosphäre, ja Begeisterung erzeugt. Ein Wiederhören mit Personen, denen wir ausnahmslos schon in der Ära vor Indubio gern unsere Aufmerksamkeit gewidmet haben. Bleibt nur noch Vorfreude auf die nächte Folge. Grüße in die Runde und ein herzliches Willkommen.

Ingrid Bieger / 21.06.2020

Lieber Herr Müller-Ullrich, was für ein wundervolles Format: “Als der Deutschlandfunk noch der Deutschlandfunk war,” hatten Sie, wie ich herauszuhören glaubte, mit einer Mischung aus Wehmut und Verägerung gesagt - und wie recht Sie haben - aber in Ihrer Sendung hier lebt der Deutschlandfunkt weiter - ähnlich wie in Ihren Sendungen auf SWR2. Wobei ich hier auch gerne 90 min und länger zu hören würde - so bin ich jedesmal fast schon traurig, wenn es wieder vorbei ist. Ein solches Format, unaufgeregt, selbstironisch, weltläufig und undogmatisch ohne Kleber-sches “Sendungsbewußtsein” des Moderators - wo gibt es das sonst noch. Schade, daß der BBC-Streit um die “German” Folge nicht angesprochen wurde - John Cleese hat diese ganze “Gutmenschen” in wenigen Sätzen unter Hinweis auf die Griechen so wundervoll abgekanzelt.  Machen SIe bitte weiter - mit einer XXXL-Ausgabe - ich könnte Ihren Gesprächspartnern - und Ihnen - DER Stimme des Deutschlandsfunks - stundenlang zuhören. Ingrid Bieger

Hans Kloss / 21.06.2020

Nun zum USA noch. In Macy’s haben zwei Schwarzen einen Weißen geprügelt, das ganze mit handy gefilmt und dann in FB gestellt. Die Täter sind also bekannt, ihre Meinung dazu auch - sie müssten es tun. Das geht tatsächlich Gen Simbabwe nicht wahr?

T. Streng / 21.06.2020

und wann werden Bücher, Noten verbrannt – dies zeugt von der geistigen Verwahrlosung gewisser Kreise , es schlägt auf euch zurück

beat schaller / 21.06.2020

Gutes Podcast, allerdings schade, dass nicht mehr über Ungereimtheiten im eigenen Land berichtet wird.  Der Themen gäbe es täglich unendlich viele, die sich eigentlich nicht überbieten sollten, aber es trotzdem immer “Weltmeisterlich” tun. Immerhin ein Bereich, in dem EUtschland Weltmeister zu sein scheint.  Um zu kehren vor der eigenen Türe wären viele Sendungen nötig. Da müsstem an nicht zwingend bis nach USA gehen. Trotzdem ist der Informationsgehalt spannend angekommen. b.schaller

Gunnar Koch / 21.06.2020

Liebe Indubio Macher, ich höre ihren Podcast immer wieder gerne. Es ist ein wenig wie das Westfernsehen unserer Zeit. Wenn sie das Geheimnis des roten Dreiecks für sich lüften wollen, besuchen sie doch mal eine KZ Gedenkstätte in ihrer Nähe. Das geht sicher auch online. Die Antifaschisten, die mir in meiner Jugend begegnet sind, ich stamme aus der “DDR” , trugen dieses Zeichen auch später, zB. bei Demonstrationen auf ihrer Sträflingsuniform. Sie haben also das Schandmal der Nazis für sich übernommen und zu ihrem eigenen Zeichen gemacht. Dass Trump das nicht weiß kann ich verstehen…. Gunnar Koch

Peter Maier / 21.06.2020

Zum bei indubio angesprochenen Trump-Bashing hat ein Journalist der Zeit im heutigen Presseclub - ich weiß selbst nicht, warum ich mir diese Sendung ab und an immer noch antue- jedenfalls hat dieser Journalist zur Begründung, weshalb ein vereint agierendes Europa hinsichtlich weltpolitischer Herausforderungen notwendig sei geäußert, dass mit China ein globaler Gegenspieler entstanden ist. Ausserdem, im Geiste sich noch schnell den weissen Kittel eines Stationsarztes einer psychiatrischen Klinik überwerfend, Zeit-diagnostizierte unser journalistischer Zwergenepigone eines Sigmund Freud, würde Amerika derzeit von einem Präsidenten regiert, der sich am Rande der Zurechnungsfähigkeit befände. Vielleicht habe ich diese Aussage aber auch nur falsch interpretiert und aus ihr spricht heimliche Bewunderung oder Neid, da unser Zeit Journalist erkannte, dass sowohl er und viele seiner Kollegen, als auch die Mehrheit der derzeitigen deutschen Politiker schon länger auf der anderen Seite dieses Randes der Zurechnungsfähigkeit stehen.

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