indubio / 26.04.2020 / 12:00 / 18 / Seite ausdrucken

indubio – Ungedulds-Verlängerung

Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer widmet sich heute dem Thema "Ungeduldsverlängerung" – Die Teilzeitvirologen, Wirtschaftsphilosophen und Alltagsästhetiker Joachim Steinhöfel, Cora Stephan, Markus Vahlefeld und Burkhard Müller-Ullrich diskutieren über ihre Wahrnehmungen und Fragestellungen der vergangenen Woche. 

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Gabriele Kremmel / 27.04.2020

Die Zahlen geben einen Lockdown längst nicht mehr her. Der entscheidende Satz ist jedoch “Wir warten auf den Impfstoff”. Darauf ist man fixiert, und ob es dabei wirklich noch um unsere Gesundheit geht ist in meinen Augen fraglich.

Gabriele Klein / 26.04.2020

Zum Kommentar von H. Steinhöfel und dem Besuch im Fußballstadion/bzw auch Biergarten (Fr. Stephan) : Laut MIT Studie reichen 3-5 m leider nicht, es sind mindestens 8m (+) anzusetzen. Ich habe große Probleme über so eine Studie hinwegzugehen, wie man es hier tut, denn besser, als den Atem per Schlierenstudie und Hochgeschwindigkeitskamera zu erfassen kann man es nicht mehr machen. An diesen Bildern lässt sich nicht rütteln.  Es sei mir folgender Schluss erlaubt: Laut Harvard Studie hält sich das Virus an der Luft bis zu 3 Stunden.  D.h. je nach Wind, kann es doch dann problemlos von einem Ende des Stadions ans andere reisen , d.h. weit mehr als 3 oder gar 8 m. Milton U of Maryland wies handfest nach dass Viren im Atem sind und es genügt diesen abzubekommen. Es würde mich Ihre Kritik an diesen beiden Studien interessieren.  Siehe Bourouiba, Lydia MIT und Prof. Milton University of Maryland. Wenn diese beiden Studien zutreffen dann war die Distanzempfehlung der WHO / RKI nicht korrekt und zwar mit fatalen Konsequenzen.  Siehe hierzu auch USA today v. 30. März 2020. oder ergoogeln sie die Originalstudie . Auch wenn der Prozentstz der Infektionen noch so tief liegt, ich für meinen Teil will es nicht bekommen da ich ein deutsches Krankenhaus meide wie die Pest. Weiterhin sehe ich mich in der Pflicht im Zweifelsfalle das geringste Risiko für den Andern zu fahren. Das eigene Leben mag man riskieren, das der andern jedoch nicht.  D.h. wenn man im Grunde den Ausgang nicht kennt, wie hier der Fall, ist Vorsicht am Platze, dies erst recht wenn sie nichts kostet wie z.b. beim Tragen einer Maske.  Wenn Ärzte einerseits sich beklagen dass die Schutzausrüstung nicht kam, andererseits (siehe Leserkommentar) wiederum das mit der Schutzmaske in den Wind schlagen,  macht das den Berufsstand nicht sonderlich glaubwürdig).

Michael Müller / 26.04.2020

Vielleicht sollte man hier noch hizufügen, daß eine monatliche Meldung der Standesämter eine völlig ausreichende Verwaltungspraxis ist, die sich seit vielen Jahrzehnten bewährt hat. Es gibt keinen Grund, hier auf Rückständigkeit o. ä. zu schließen. Man könnte natürlich in Zeiten der Krise flexible wöchentliche Zahlen anordnen, das aber wiederum müsste von den Politikern kommen. Und dazu sind sie schlichtweg zu einfältig bzw. wollen keine Panik schüren. Es könnte die Bevölkerung beunruhigen.

Mattthias Tholen / 26.04.2020

Danke für die heutige Folge. Insbesondere der Punkt, was unsere Politiker ggf. mehr wissen, lässt mich erschauern. Dieser Punkt ist bei uns zu Hause auch oft Gegenstand der Diskussionen. Nach gründlicher Beleuchtung aller Punkte komme ich immer wieder zu dem Schluss. dass die gegenwärtigen Maßnahmen durch nichts zu rechtfertigen sind, selbst dann nicht, wenn ein Vielfaches an Toten zu befürchten wäre. Die sozialen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden in allen Bereichen werden die Kosten unbezahlbar machen. Aus meiner Sicht ist es zwar sehr schwer zu akzeptieren, ein mehr an Corona-Opfern zu akzeptieren, jedoch unvermeidlich. Ich kann mir in keiner Weise vorstellen, dass unsere Regierung an der ein oder anderen Stelle nicht genauso denkt, wie ich. Von daher frage ich mich ständig, was wissen “die” mehr als ich und befürchte immer, dass das monströs sein muss und hoffe mittlerweile auf den Tatbestand der Unfähigkeit.

Silvia Orlandi / 26.04.2020

Totenscheine waren schon vor Corona ein Witz,“Todesursache: Herz— Kreislaufversagen“, sicher bei Toten schlägt kein Herz mehr. Wieder eine Chance verpasst durch Obduktion etwas von Corona zu verstehen. Zu den Opfern und Eigenverantwortung : Die Kassiererinnen, LKW Fahrer, Müllabfuhr,Pflegekräfte, Lehrer etc. werden verheizt, haben keine Globuli, keine Bio— Kost eingekauft, sind selbst Schuld wenn sie keine überteuerten Masken und Desinfektionsmittel kaufen können, ihr Immunsystem nicht durch gute Ernährung, Schlaf, Stressreduktion fit machen. Nicht nur in Amerika ist die Unterschicht am stärksten betroffen durch Corona, Job Verlust, Desinformation und ein überteuertes Gesundheitssystem. Ihnen bleiben die Massengräber und der „ Dank des Vaterlandes.“                  

Angela Schuller / 26.04.2020

Dieser Podcast gehört inzwischen zu meinem Sonntagsnachmittagsritual. Auch heute war die Gesprächsrunde wieder eine Bereicherung. Ab morgen werde ich die Maskenpflicht mit einem roten umfunktionierten Tangahöschen ad absurdum führen… und die Spitze bleibt dran!

Dr. med. Christian Rapp / 26.04.2020

Ich erodiere die Maßnahmen in der eigenen Praxis indem ich auf einen Mundschutz verzichte. Die Politiker wissen nicht mehr als wir, sie ignorieren nur die Daten. Aktuell sind offiziell 0,19 % der Bevölkerung infiziert. 0,007 % der Bevölkerung sind in Zusammenhang mit Corona gestorben. Täglich ! sterben in Deutschland ohne Corona 2500 Menschen.

Rudhart M.H. / 26.04.2020

Für mich steht fest, daß mit Sicherheit inzwischen bekannt ist, wie hoch der wirkliche Durchseuchungsgrad der Bevölkerung ist. Nach nunmehr fast 4 Monaten ist es doch für die Regierung ein Leichtes , endlich mal eine Studie in Auftrag zu geben, bei der 100% der Kohorte getestet werden. Damit ist klar, wie hoch die Gefahr ist.Ist diese Studie bereits da, da werden wir belogen. Ist sie immer noch nicht gemacht, dann handeln hier Dilettanten hoch Gamma. Weiterhin muß man sich doch auch fragen , wieso denn in Weißrußland, was ja bekanntlich fast gar nix gemacht hat, bis jetzt noch nicht das Aussterben der Nation begonnen hat? Diese beiden Fragen will man nicht beantworten, weil sonst alle Maßnahmen ab jetzt sofort ad absurdum geführt werden müßten!

Ulla Schneider / 26.04.2020

Wunderbar, das Ganze mal wieder! Danke dafür. Ich höre “nichts genaues weiß  man nicht”. Herr Vahlefeld, Sie mögen recht haben, zumindest für meinen geschätzten Bekanntenkreis. Es war tatsächlich so, als die ersten Meldungen kamen, dass man sich mit Naturmitteln bevorratete die das Imunsystem unterstützen. Diese waren interessanterweise flugs ausverkauft. Ich war aber schneller. Ich denke schon, dass viele Mitbürger altes Wissen ihrer Mütter und Großmütter überliefert bekommen haben. Meistens nicht mündlich, aber schriftlich in alten Heften. Meine Mutter z. B.  war jahrzehntelang Kneippmitglied. Da kommt einiges zusammen. Meine tolle Hausärztin hatte mich insofern auch gut beraten das Immunsystem hoch zu fahren. Nun, wir werden sehen und hoffen, dass es gut geht. Bleiben Sie gesund!

Richard Loewe / 26.04.2020

Was mich ein wenig bestuerzt macht, ist das kollektive Vertrauen in Politik und Bevoelkerung, welches die Diskutanten immer noch haben. Warum luegen Politiker so offenkundig und pausenlos (nicht nur bei den MUFL-Geburtsdaten)? Weil sie erkannt haben - und zwar vor langer Zeit -, dass der Deutsche dieses Luegen honoriert. Es ist kein Zufall, dass die einzige Protestpartei in diesem Land von Professoren gegruendet wurde: wir hatten es satt, von halbdebilen Studienabbrechern frech fuer dumm verkauft zu werden oder gesagt zu bekommen, dass in Deutschland Verbrechen verboten sind. Kant hat das schoen in seinem Was ist Aufklaerung dargelegt.

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