Diese Woche steht im Zeichen der Bücher. In Leipzig ist Buchmesse – heute (Sonntag) geht sie zu Ende. Nicht ohne Skandale, denn Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat mehrere Auftritte bei der Messe abgesagt. Grund sind Proteste des Linksmilieus gegen den Ausschluss dreier Buchhandlungen von der Vergabe des deutschen Buchhandlungspreises wegen verfassungsrechtlicher Bedenken. Die Buchhändlerin Susanne Dagen, die diesen Preis für Ihre Buchhandlung in Dresden Loschwitz schon mehrfach erhalten hat und die im letzten Jahr Ihre eigene Buchmesse gründete, würde heute wohl auch keine Preise mehr bekommen – sie wäre wohl schon froh, wenn sie für die Veröffentlichungen Ihres Verlages keine Diskreditierung mehr erleiden müsste.
Sagen Sie doch, sie wünschen sich ein reichhaltigeres Podium.
@Michael Anton : >>Ein Buch auf der Parkbank zu lesen kostete 150€, als der Präsident Spaziergängern die Unschuld absprach.<<
## Das trifft den Kern der Frage, die in den Bereich Philosophie der Politik mündet:
Lebt ein Politiker, um Herrschaft auszuüben, oder herrscht er, um am Leben zu bleiben.
Man kann das in dieser abstrakten Form nicht einfach lernen, wie einen Lehrsatz der Thermodynamik. Es gibt eine Vielzahl von Antworten, einge berufen sich auf ein Einzelbeispiel, das sie zum Gesetz erklären wollen, andere wieder berufen sich auf die eine Gruppe anekdotischer Erzählungen, die anderen auf die andere Gruppe. Die meisten Antworten werden vom Elfenbeinturm herüber geweht, wenn der Wind so steht. Und Gott hat sich dieser Frage noch nicht zugewendet. Abgesehen, dass er in Gestalt der Konstantinischen Schenkung der Macht auch die Legitimität gegeben hat. Es ist also unerheblich, wie wir die Frage beantworten oder einfach unbeantwortet lassen. In jedem Fall ist der, der herrscht, von Gott gesandt, also legitim. Uns mangelt es, dagegen, an einer ausreichenden Begründung unserer Existenz.
Sehen Sie daher bitte das Problem nicht in dem Buch. Es ist das ureigenste Problem des Lesers, der seine Attribute einfach nicht abstreifen kann. Kein Test mit Stochern in der Nase, keine Geste der Unterwerfung, kein Verzicht, keine Spende, keine Selbstaufgabe, keine freudige Zustimmung zu Mont-Gommers Äffchen, noch nicht einmal das Eingreifen spiritueller Mächte kann ihn legitimieren.
Man TUT DAS EINFACH NICHT!
Früher noch gab es gute und schlechte Bücher und solche, die verboten waren, solche die von der Grenzpolizei eingezogen wurden und solche, die sogar verbrannt werden mussten. Diese Unterscheidung ist komplett verschwunden.
##### BOKO HARAM. #####
Aber viele verstehen einfach die Symbole nicht mehr. Selbstverständlich wird das bestraft!
Dabei ist es auf der Parkbank preiswert. Auf dem Parkdeck hätte es 2500 Euronen gekostet, vermutlich. Auch für Auswanderer!
@Thomas Szabó, „Hätte die Brandmauer die NSDAP verhindert“. Das wissen wir nicht, aber die heutige Brandmauer hat die CDU nicht verhindert, welche die derzeitige Kriegstreiberpartei ist!
Hätte eine Brandmauer die NSDAP verhindert?
Hätte man einfach die Nazis und ihre Programmatik und Propaganda ignorieren sollen?
Hätte man ihnen nur trotzig den Rücken gekehrt und sie mit der Wunderwaffe Ignoranz geschlagen?
Hätte man die Nazis einfach nur als „Nazis“ beschimpfen sollen?
Die hätten bestenfalls „Danke“ gesagt.
Die Brandmauer wird als ein Sichtschutz um verbrannte Gehirne errichtet. Es gibt eine Taktik der verbrannten Erde und eine Taktik der verbrannten Gehirne.
Die geniale Taktik der verbrannten Gehirne dient den „demokratischen Parteien“ Deutschlands als Wunderwaffe im Kampfe gegen die AfD. Der Kahlschlag an eigenen Gehirnzellen verunmöglicht jeden kontaminierenden Feindgedanken.
Das Flächenbombardement der brennenden Gehirnwindungen mit simplen Parolen ist ein Triumph des Willens über den widerspenstigen Intellekt. Deutsche Hirne brennen wie Dresden.
Der Wiederaufbau erfolgt im Sinne eines linksgrünwoken Morgenthau-Plans.
@Thomas Taterka / „22.03.2026
L.Luhmann , wie unpräzise Sie doch sind ! Wir hatten zwischen 89 ( Fatwa gegen Rushdie ) und 9/11 zahllose Debatten . “ Ich habe über Amnesie mehr vergessen , als Sie jemals gewußt haben . „ ( Dr. Edward “ Fitz „ Fitzgerald , siehe auch Robbie Coltrane ) MfG !!!“ ---- Es gibt viele Methoden, Köpfe für den Frieden rollen zu lassen. INSHALLAH!
Die Brandmauer ist ein demokratiepolitisches Brett vorm Kopf.
Die Brandmauer ist ein Safe Space vor dem demokratischen Diskurs.
Die Brandmauer ist ein Safe Space vor der Demokratie.
Die Brandmauer ist ein demokratiepolitisches Armutszeugnis.
Die Brandmauer ist ein Sichtschutz gegen die Realität.
Die Brandmauer ist eine intellektuelle, moralische, menschliche Kapitulation.
Die Brandmauer ist eine als moralischer Sieg verklärte Flucht.
Die Brandmauer ist ein brennendes demokratiepolitisches Schneckenhaus.
Die Brandmauer ist ein Sichtschutz um verbrannte Gehirne.
Der politische Vogel Strauß steckt seinen Kopf in den Sand und präsentiert seiner Umgebung nur sein Hinterteil. Sein politisches Statement lautet „Leckt mich alle am…“ Damit dünkt er sich hoch über den demokratischen Diskurs erhaben. Sein Hintern wirkt einladend auf Tritte, die er nicht goutiert.
Preise, Auszeichnungen und Förderungen sind von den herrschenden politischen Milieus abhängig. Sie sollen Autoren aufwerten, die dem herrschenden Milieu dienen. Wer dem Milieu nicht dienlich ist, so gut oder relevant er oder sie auch schreibt, oder es gar kritisiert, geht leer aus oder wird sogar bekämpft, wenn das Milieu totalitäre Tendenzen besitzt. Binse. Danke dem lieben Gott heute in dieser kaputten Zeit für Bücher! Sie sind mein Trost am Abend, wenn ich mich im Bett zurücklehnen und für eine Weile dem herrschenden Irrsinn entkommen kann. Die gedruckten Texte sind unzensierbar, ungenderbar. (Sie drucken heute sogar schon ideologisch getränkte, total umgemurkste „Bibeln“ auf Papier!) Bücher sind für mich gut, wenn sie relevante Themen behandeln, Horizonte erweitern und das vielleicht noch in schöner, unterhaltsamer Sprache tun. Solche Bücher sind schon geschrieben, von Autoren wie Solschenizyn, Dostojewski, Huxley, Orwell aber auch Werke, wie „Das siebte Kreuz“ von Anna Seghers, von denen heute kaum noch gesprochen wird. Das sind Werke aus anderen Zeiten, die noch nicht kontaminiert vom gegenwärtigen Zeitgeist sind, diesen aber überrachend passend anündigen oder erklären können. Es geht dort grundsätzlich um Freiheit und um die Würde des Menschen. Es ist die Frage, ob das herrschende Milieu solche Bücher heute auszeichnen würde.