Gerd Buurmann / 14.01.2023 / 11:00 / Foto: achgut.com / 9 / Seite ausdrucken

Indubio morgen: Reden über den Krieg

Über einen Krieg zu sprechen, besonders wenn er aktuell herrscht, ist keine leichte Sache. Am Sonntag wird es Gerd Buurmann auf Indubio dennoch tunund zwar zusammen mit seinen Gästen Alexander Horn und Christian Osthold.

Christian Osthold ist Historiker, der bereits mehrere Male Russland bereist und über das Land berichtet hat. Sein aktueller Artikel auf der Achse trägt den Titel: „Putin 2023: Keinen Schritt zurück“.

Alexander Horn ist Autor und Geschäftsführer des NOVO Argumente Verlags. Sein aktueller Artikel zu dem Krieg trägt die Überschrift: „Der Westen leidet an historischer Amnesie“.

Die Suche nach den Schuldigen ist Teil eines jeden Kriegs. Zur Beendigung eines Kriegs aber braucht es Verantwortliche. Menschen, die bereit sind, die Verantwortung zu übernehmen, einen Weg heraus aus dem Krieg zu finden. 

Dabei ist Verantwortung nicht etwas, das man sich immer aussucht. Oft wird man in die Verantwortung hineingestoßen. Wie zum Beispiel geht Bundeskanzler Olaf Scholz mit der Verantwortung um, ein deutscher Regierungschef in Zeiten eines Krieges in Europa zu sein? Wie verhalten sich die NATO und andere Parteien, die aufgrund der Schuld Putins am Krieg nun eine Verantwortung im Krieg tragen?

In der Neujahrs-Folge von Indubio fragte sich Henryk M. Broder:

„Das hat keiner vorhergesehen? Wir haben so viele Experten. Wir haben jeden Abend Tagesschau, Tagesthemen, heute, heute-journal. Auf allen Radiokanälen haben wir Experten, die uns erklären, wie das Klima im Jahre 2050 sind wird und was wir tun müssen, damit es nicht so sein wird. Und bei der Ukraine? Wo sind all die Experten geblieben? Wir haben in Moskau eine Botschaft, wir haben dort dutzende NGOs und das hat niemand gemerkt, was in der russischen Gesellschaft los ist?“

Auch um diese Frage wird es am morgigen Sonntag gehen. 

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Leserpost

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Sandie Nieburg / 14.01.2023

Es ist voraussehbar welche Quintessenz der morgige Podcast hat…

Karsten Dörre / 14.01.2023

Es ist lustig im deutschen Blätterwald, wenn über Siege und Verluste im Ukrainekrieg philosophiert wird. Die Menschenrechte und das Leid der Zivilbevölkerung z.B. im Krieg im Jemen sind so weit weg, dass wir nicht mal Notiz über diesen multilateralen Krieg nehmen. Sicherlich ist der Angriff der Russen und dessen Einmarsch in der Ukraine die verrückteste und weltgefährlichste “Militäroperation” seit dem 1.September 1939 in Polen (kam auch “überrraschend”). “Erfolgsmeldungen” aus der Ukraine sollen uns moralisch bestärken, dass gewaltsamer Militarismus nicht der richtige Weg ist.

Wilfried Cremer / 14.01.2023

Hi, der größte Krieg, der jemals stattgefunden hat, wird gegen Ungeborene geführt. Sein Banner ist die sexuelle Vielfalt. Seine Hauptquartiere sind die Fernsehsender. Seine Farbe ist der grüne Wahnsinn. Er kommt bald ans Licht der Welt.

A.Schröder / 14.01.2023

Die gute Nachricht: die meisten nach der Ukraine gelieferten Waffen werden nicht bei dortiger Auseinandersetzung eigesetzt. Die schlechte Nachricht: womöglich schießen diese mal gegen ihre Lieferländer zurück. Und nicht von Rußland abgefeuert. Aber das ist Deutschland und den Deutschen egal.

Franz Klar / 14.01.2023

Diskutiert man entlang der Fakten , bocken die Foristen . Schwurbelt man über Früh - und Vorgeschichte , spottet man jeder Beschreibung . Porca dilemma ....

S. Andersson / 14.01.2023

Die Schuldigen findet man in der Politik. Einfach! Und das Putin Schuld hat an allem scheint der Achse klar zu sein, mir nicht. Die Kriegstreiber und Hetzer sitzen woanders. Wer verdient was damit? Wessen Wirtschaft wird gegen die Wand gefahren? Einfache Fragen und eben so einfache Antworten…. falls man sich das Spiel anguckt.

Marco Mahlmann / 14.01.2023

Ich hoffe, bei Herrn Osthold erfolgt unüberhörbar die Triggerwarnung „ukrainische Kriegspropaganda auf Teufel komm raus“.

T. Schneegaß / 14.01.2023

Wird aus dem Wort zum Montag jetzt das Wort zum Sonntag oder gibt es ab morgen Wörter zum Sonntag UND zum Montag?

Dietrich Herrmann / 14.01.2023

»Die zehn Grundsätze der Kriegspropaganda« von Lord Arthur Ponsonby, verfasst nach dem ersten Weltkrieg; »Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit«.  1. Wir wollen den Krieg nicht.  2. Das gegnerische Lager trägt die Verantwortung.  3. Der Führer des Gegners ist ein Teufel.  4. Wir kämpfen für eine gute Sache.  5. Der Gegner kämpft mit unerlaubten   affen.  6. Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, wir nur versehentlich.  7. Unsere Verluste sind gering, die des Gegners enorm.  8. Künstler und Intellektuelle unterstützen unsere Sache.  9. Unsere Mission ist »heilig«.  10. Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, ist ein Verräter.

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