indubio / 10.12.2022 / 11:30 / 5 / Seite ausdrucken

Indubio morgen: „Mehr Stolz, Ihr Frauen!”

„Mehr Stolz, Ihr Frauen! Der Stolze kann missfallen, aber man verachtet ihn nicht. Nur auf den Nacken, der sich beugt, tritt der Fuß des vermeintlichen Herrn.“ 

Das schrieb im Jahr 1902 die Schriftstellerin und Philosophin Hedwig Dohm. 120 Jahre später kämpfen die Frauen im Iran um ihre elementaren Grundrechte, und in Deutschland werden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen radikale Feministinnen, die sich für biologische Frauen einsetzen, diffamiert.

Über dieses Thema sprechen wir morgen früh ab 6 Uhr in meinem Podcast Indubio. Zu Gast sind die Menschenrechtsaktivistin Mina Ahadi, die Literaturwissenschaftlerin Isabel Rohner, die Journalistin Birgit Kelle und die Redakteurin der Achse des Guten, Ulrike Stockmann.

Der Kampf der Frauen Europas für Freiheit hat eine lange Geschichte. Im 18. Jahrhundert kämpfte eine Frau während der Französischen Revolution für die Freiheit von Männern und Frauen. Ihr Name war Olympe de Gouges. Sie musste erleben, wie eine Revolution, die alle Menschen befreien wollte, zu einer Revolution der Männer verkam, die am Ende sogar Frauen in eine schlechtere Situation entließ, als sie vor der Revolution waren. Olympe de Gouges schrieb damals:

„Der versklavte Mann hat zwar seine Kräfte vervielfacht, aber er hat der eurigen bedurft, um seine Ketten zu sprengen. Kaum in Freiheit versetzt, ist er nun selbst ungerecht geworden gegen seine Gefährtin. O Frauen! Frauen, wann wird eure Verblendung ein Ende haben? Was sind denn die Vorteile, die euch aus der Revolution erwachsen sind? Ihr werdet noch mehr verachtet, noch offener verhöhnt.“

Die Frauen im Iran können das, was Olympe de Gouges im 18. Jahrhundert erleben musste, heute gut nachempfinden. An der Iranischen Revolution von 1979 nahmen nämlich auch Männer und Frauen teil. Sie endete jedoch in einer islamofaschistischen Dikatatur, in der die Frauen heute deutlich schlechter gestellt sind, als sie es vorher waren. 

Olympe de Gouges kämpfte für die Freiheit und landete dafür auf dem Schafott. Am 3. November 1793 wurde sie hingerichtet. Sie schrieb: 

„Die Frau hat das Recht, das Schafott zu besteigen; sie muss gleichermaßen das Recht haben, die Tribüne zu besteigen!“

Über den Kampf der Frauen im Iran, über Hedwig Dohm und über die Diffamierung der radikalen Frauenbewegung durch Jan Böhmermann spricht Gerd Buurmann am 11. Dezember mit seinen vier Gästen auf „indubio“. 

Zu Gast sind die Menschenrechtsaktivistin Mina Ahadi, die Literaturwissenschaftlerin Isabel Rohner, die Journalistin Birgit Kelle und die Redakteurin der Achse des Guten, Ulrike Stockmann.

Und zum Schluss bleibt sogar noch etwas Zeit übrig, um über die deutsche Fußballnationalmannschaft der Herren zu sprechen. 

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Zdenek Wagner / 10.12.2022

Wie wir mittlerweile ja alle wissen, gibt es nur noch Frauen mit Penis und Männer mit Vagina und alle benötigen Monatsbinden und können auch schwanger werden - oder? Ergo wird sich der Feminismus in diesem Lande über kurz oder lang selbst erledigt haben, da es niemanden mehr geben wird, für den man/Frau/es kämpfen muss. Dass wir dann alle in einer Gummizelle leben - wen kümmert es? Der Islam wird den Rest besorgen und schwamm drüber. Wozu also das Gewese?

Sabine Heinrich / 10.12.2022

Ich frage mal - nicht nur mich: Was soll aus Mädchen werden, die ihre Kindheit in Rosarot verbringen müssen- von der Windel übers glitzernde Einhorn, die Prinzeßchenkostümierung im Alltag bis hin zum rosaroten Tretroller und danach dem entsprechendem Fahrrad. - Ab den späten 60ern war diese massive Trennung zwischen den “Pinken” und den “Bleuen” total verpönt. Auf einmal war “Jungenspielzeug” auch für Mädchen kein Tabu mehr, wir konnten in der Werbung Jungen und Mädchen einträchtig gemeinsam sehen. Inzwischen eher nur ein weißes Kind und ein farbiges. - Und nun? Mein Eindruck - die durch die Werbung und Politik betriebene Geschlechtertrennung nimmt ein ungeheures Ausmaß an. Männer werden schon als Kinder von Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen zu sensiblen Personen erzogen, die jeden Konflikt bitte nur mit Worten lösen sollen - auch, wenn diese nicht verstanden werden. Mädchen sollten sich merken, dass man bärtigen 14jährigen Jugendlichen NICHT mit Vorsicht begegnen sollte. Die armen jungen angehenden eingewanderten Akademiker wolllen doch nur eines - arbeiten! Messer benötigen sie nur, um Kartoffeln zu Leibe zu rücken. Jau! Den deutschen. - Oh - nun bin ich vom Thema abgewichen! Ich bitte um Nachsicht!

giesemann gerhard / 10.12.2022

Ein Land, in dem ein Kritiker von Missbrauch von Mädchen für den finanziell-demographischen Jihäd verurteilt wird als “Volksverhetzer” gemäß § 130 StGB ist auch nicht gerade frauenfreundlich. Der arme, arme Moslemmann, der nicht mehr Mädchen schinden kann, schon mit 13/14/15 - ohne sich dafür Kritik anhören zu müssen. Den MUSS der Richter schützen, vor allerlei Ungemach. Anzeige durch Waqar Tariq, deutscher Jurist in F. am Main, Erfinder von “das islamische Grundgesetz”, gucksdu ww-net. Der hat sich ertappt gesehen, klar. Für das Urteil gucksdu internet unter dem Az.: 824 Cs 112 Js 101229/18 - der § 130 StGB dient eigentlich dem Schutz von Opfern; DAS aber hat der Richter nicht begriffen, man lese seine Urteilsbegründung. Vier Jahre lang haben sie sich geweigert, das Urteil auch nur zu veröffentlichen - haben natürlich gemerkt, dass sie ins Klo gegriffen haben. Das ist peinlich. “Kinderehen” sind schwere Menschenrechtsverletzungen, zumindest die Artikel 1 und 2 GG sind so ausgehebelt. Das können die Bayern da nicht halten auf die Dauer, ich sorge schon dafür. Alles nur, um sich liebkind zu machen bei den Moslemmännern - auf Kosten der muslimischen Mädchen. Abscheulich. Verbreite das Urteil derzeit überall in der Politik, mal sehen, wie sie reagieren. Müssten eigentlich die links-grünen Konsorten ... . Schaumermal.

Franz Klar / 10.12.2022

Unter besonderer Berücksichtigung der feministischen Außenpolitiker Innen will ich hoffen ...

Ludwig Luhmann / 10.12.2022

“Deutschland im Asch-Test - An dieser Stelle drängt sie natürlich eine Frage auf: Gibt es beim Asch Test einen Unterschied zwischen Männern und Frauen? Fallen die einen häufiger rein als die anderen? Die Frage darf man heute natürlich nicht stellen, aber vor 40 Jahren war das noch erlaubt. Man fand heraus, dass Frauen wesentlich häufiger die eigene Wahrnehmung aufgaben und sich der Gruppenmeinung anschlossen.”

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