Es ist unfassbar, was von Regierenden und Mitbürgern in den letzten 32 Monaten den Ungeimpften an den Kopf geworfen wurde. Morgen geht es in unserem Podcast Indubio um besonders üble Beispiele. Die Diskutanten widmen sich einer Exegese der Unmensch-Wertung.
„Impfverweigerer“, „Sozialschädlinge“, „Verfassungsfeinde“, mit diesen Worten der Verachtung wird seit über zwei Jahren gegen Menschen polemisiert, die Zweifel haben an der Art und Weise, wie gegen Corona vorgegangen wurde und wird.
Die Worte der Verachtung richten sich gegen Menschen, die in der Corona-Krise ihre Existenz verloren haben, deren Beziehungen im Ausnahmezustand und in den Lockdowns zugrunde gegangen sind, gegen Eltern, deren Kinder Depressionen bekommen haben, weil sie nicht mehr rausgehen konnten, um zu spielen, weil ihre Schulen und Kitas geschlossen waren, und die nur dann miteinander spielen durften, wenn sie sich selber getestet und somit bewiesen hatten, dass sie keine Lebensgefahr für ihre Mitmenschen darstellen. Es sind Kinder, die Maske tragen mussten und teilweise noch müssen, um ihre vermeintlich gefährlichen Münder und Nasen zu bedecken. Es ist unfassbar, was in den letzten 32 Monaten alles sagbar wurde.
Über verbale Entgleisungen der letzten Jahre spricht Gerd Buurmann mit fünf Autoren der Achse des Guten. Eingeladen sind der Arzt Dr. Gunter Frank, die Kulturwissenschaftlerin und Journalistin Ulrike Stockmann, der Journalist Felix Perrefort, die Juristin Annette Heinisch und die Publizistin Vera Lengsfeld. Ab 8 Uhr ist Indubio online.

Die Schimfworte sind nur Ausdruck der Gesellschaft und zeigen letztlich wie einfach es in diesem Land ist eine Diktatur zu errichten, Menschen zu denunzieren, als Mob über sie herzufallen, sie in ein wohlwollend errichtetes KZ zu stecken. Alle vermeintliche Hilfe und Solidariät für Fremde und wirkliche Flüchtlinge ist nur geheuchelt. Schönes Weihnachtsfest
Wenn wir keine Immunität gegenüber den Verleumdungen von Seiten der Mächtigen entwickeln, werden wir wohl hilflos bleiben. Solche Immunität macht zwar die Verleumdungen nicht wirkungslos, erhält uns selbst aber die Kraft. Und wenn dies regelmäßig gelingt, wird auch für viele andere sichtbarer, wo Glaubhaftigkeit, Authentizität und letztlich auch (innere) Autorität liegen.
Ja, zutiefst unchristlich. Aber gut, die Inquisition war es auch. Und viele Einzelne haben es als Handlung aus Nächstenliebe gesehen.