Politik und Medien verschwurbeln die Herkunft der Täter in der Berliner Silvesternacht, ganz so wie in Köln 2015/16. Gerd Buurmann spricht morgen mit Ulrike Stockmann, Thilo Sarrazin und Ali Utlu, die klar benennen, was ist.
„Gute Politik muss klar benennen, was ist: Wir haben in deutschen Großstädten ein Problem mit bestimmten jungen Männern mit Migrationshintergrund, die unseren Staat verachten, Gewalttaten begehen und mit Bildungs- und Integrationsprogrammen kaum erreicht werden.“
Das erklärte Innenministerin Nancy Faser von der SPD vier Tage nach der Silvesternacht 2022. In der kommenden Indubio-Folge wird Gerd Buurmann mit seinen Gästen genau das tun. Seine Gäste sind der Internetaktivist Ali Utlu, der Autor Thilo Sarrazin und die Achse-Journalistin Ulrike Stockmann.
Der öffentlich-rechtliche Reporter Thomas Rostek erklärte nur ein paar Stunden nach der Nacht zum 1. Januar 2023: „Von den Tätern zu sprechen, ist in solchen Kontexten immer etwas schwierig.“
Der Versuch, die klare Benennung der Täter zu unterdrücken, ist nicht neu. Schon nach der berüchtigten Kölner Silvesternacht 2015 wurde versucht, das Offensichtliche zu verschweigen. Aus der damaligen Nacht resultierten über tausend Strafanzeigen. In über vierhundertfünfzig Fällen handelte es sich um Sexualdelikte.
Versuch der Täter-Opfer-Umkehr
Trotz der offensichtlichen Brutalität der Nacht wurde in den ersten Tagen des Jahres 2016 versucht, die Taten zu verharmlosen und nicht klar zu benennen, was ist. Dabei kam es nicht selten zu einer Opfer-Täter-Umkehr, bei der den betroffenen Frauen und ihren Angehörigen Rassismus unterstellt wurde, ganz so, als könnten die Opfer etwas für das Profilbild der Verdächtigten. Von den namentlich bekannten Verdächtigen galten 101 als Algerier, 91 als Marokkaner, 37 als Iraker, 29 als Syrer und 25 als Deutsche. 122 Verdächtige waren Asylsuchende. 52 lebten zur Tatzeit illegal in Deutschland. Bei den Übrigen war der Status ungeklärt.
In den ersten Tagen des Jahres 2023 wiederholte sich dieser Versuch der Täter-Opfer-Umkehr. Wieder wurde versucht, jenen Menschen, die die Brutalität der Täter und ihre Verbrechen kritisieren, als Rassisten zu brandmarken oder ihnen zu unterstellen, sie seien in den letzten Jahren auch nicht besser gewesen. Es ist so, als sei das Jahr 2023 das neue 1984, denn in dem Roman „1984“ von George Orwell finden sich diese Worte:
„Die Partei lehrte einen, der Erkenntnis seiner Augen und Ohren nicht zu trauen. Das war ihr entscheidendes, wichtigstes Gebot.“
Am 8. Januar 2023 werden Ulrike Stockmann, Thilo Sarrazin, Ali Utlu und Gerd Buurmann ihren eigenen Augen und Ohren trauen und klar benennen, was ist und was alle klar sehen und hören konnten.