indubio / 19.07.2020 / 12:00 / 47 / Seite ausdrucken

indubio – Mainstream der Unerbittlichkeit

Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer enthält heute: Mainstream der Unerbittlichkeit. Der Medienwissenschaftler Professor Norbert Bolz in Berlin sowie die Publizisten Jürgen Liminski (zur Zeit in der Bretagne) und Chaim Noll (in der israelischen Negev-Wüste) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über den Geheimkrieg zwischen Israel und Iran, über Cancel Culture und Deplatforming, über mangelnden Mut und Epidemie-Hysterie, über das 70-jährige Bestehen des regierungsfrommen Zentralrats der Juden in Deutschland sowie über die Zustände in Frankreich, wo nicht nur die Kathedrale von Nantes in Brand gesteckt wurde. 

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Martin Schott / 19.07.2020

@T. Weidner: Es ist nun mal leider so, dass die Brandschutzbestimmungen und -Vorkehrungen ausgerechnet bei Renovierungsarbeiten kaum vollumfänglich aufrecht erhalten werden können, also gerade dann, wenn ohnehin ein erhöhtes Unfallrisiko besteht. Der Brand im Dachstuhl von Notre Dame wurde spät, die mutmaßliche Brandstiftung im Schiff der Kathedrale von Nantes frühzeitig bemerkt. Das dürften die entscheidenden Faktoren sein. - Unabhängig davon sind Schändungen, Vandalismus und Diebstähle längst auch für Kirchen in Deutschland ein ernstes Problem, wo oft Anwohner auf unentgeltlicher Basis Wach- und/oder Schließdienste für ihre Kirchen übernehmen.

M.-A. Schneider / 19.07.2020

Und wieder ein Highlight mit ausgewählter Runde, wir hätten noch lange zuhören können und freuen uns auf den nächsten Podcast.

Hans-Peter Dollhopf / 19.07.2020

Herr Spata, “Gotteshäusern” wie der Willehadi-Kirche trauere ich nicht weiter nach. Entkoppeln Sie sich finanziell von derlei “Verlusten” auch via Einstellung von Kirchensteuerzahlungen! Mögen sich The Lord’s Lady Käßmann und the Lord’s Lordsiegelverwahrer Heinrich the Bedford of Strohm um dererlei Liegenschaften kümmern, Jesus tut es nicht. Christus wohnte niemals zur Miete in einer solchen Verschandelung der sozialen Umgebung wie dieser post-christlichen Immobilie. Der Entwurf, wie der der Hochstraße Süd in Ludwigshafen, aus fetten städtebaulich-bürokratischen Interessen herausgekrochen, hat leider vorzeitig das darin vorgesehene Zeitliche von Gottes Schöpfung abbekommen. Abendländische Baukultur ist , wenn Katholische Kirche! Luthers Räuber haben fette Beute genug davon davongetragen und verhehlt.

Rupert Drachtmann / 19.07.2020

Grüß Gott zusammen, tolles Format, tolle Menschen ! Wenn ich mich beim Anhören dieses Beitrages bewusst davon entferne, dass die besprochenen Themen unsere tatsächliche Wirklichkeit betreffen, dann geht es einem förmlich kalt den Rücken runter. Geschichte wird plötzlich sehr greifbar. Sprechen wir wirklich gerade darüber, dass es Mut braucht seine Meinung öffentlich zu äußern ? Natürlich passt der Begriff „Mut“ wenn jemand durch eine waghalsige Aktion - nämlich in Deutschland seine Meinung offen zu äußern- seine berufliche Existenz aufs Spiel setzt. Ich persönlich wäre da auch mindestens vorsichtig bzw. würde dies nicht aufs Spiel setzen können. Dennoch. In unserer Geschichte gab es sicherlich schon ärgere Repressalien. Soweit mir bekannt ist, gab es Zeiten da blühte einem die Internierung mit allem was dazu gehört. Was noch nicht ist kann ja noch werden. Wir sind auf einem guten Weg dahin. Soviel zum Thema, wir haben aus der Geschichte gelernt. Die Frage ist nur - was ?

Harald Unger / 19.07.2020

Von Kohl erwählt, damit ihre graue Bedeutungslosigkeit seinen Strahlkranz vor der Gechichte nicht störe, hat er ihr späteres Erweckungserlebnis übersehen, das bei ihr, der gelernten Marxistin, sozusagen auf furchtbaren Boden fiel: ‘Bestrafe einen, erziehe Hundert’ - wurde von ihr, einmal erweckt und Blut geleckt - perfektioniert. Im real existierenden Merkel Despotismus bist du am nächsten! Tag weg vom Fenster. Journalisten, Juristen, Pädagogen waren und sind dabei die eifrigsten und willigsten Helfer auch in der 3. Deutschen Despotie innerhalb eines Jahrhunderts. Das alles endet in einer physischen Katastrophe, die schon heute jederzeit ausbrechen kann. Und all die drolligen und betulichen Stofftierchen, die sich in Merkel wiedererkennen und sie deshalb bejubeln, werden ganz große Augen machen, wenn bei der 110 niemand mehr abhebt.

Hans-Peter Dollhopf / 19.07.2020

Ich habe die heutige Folge gleich noch einmal angehört. Hochinformative Unterhaltung, purer intelligaction-reicher Spaß. Auch die vorherige Folge mit Gunnar Heinsohn war einfach nur, nur, nur gut. Indubio hat Kultstatus als Oase des nach Erfrischungen dürstenden Geistes inmitten einer wachsenden Medienwüsteneienbarbarei.

giesemann gerhard / 19.07.2020

Ein tolles Gespräch, einfach super. Naziangst ist natürlich immer berechtigt, keine Frage. Merkwürdig nur, dass offenbar noch nicht erkannt wird, wo die gegenwärtigen Nazis sind. Tel Aviv, Presse, “DE bezahlt ....”, unglaublich. Meine Devise ist immer mehr:  Sie können machen, was sie wollen, aber es ist wichtig, dass sie es IN ALLER ÖFFENTLICHKEIT tun müssen. Das gilt für befremdliche Politik genauso wie seltsame Gerichtsurteile oder den “mainstream”  - Feigheit vor dem Feind, das provoziert doch auch die Frage: Wer ist der Feind, wo ist er?  Fast schon absurd erscheint die Ahnung, dass es eine Partei, hier kurz als die “Schwefelpartei” erwähnt, gibt, die das offenbar nicht im Lande sehen will - womöglich als letzte AntiFa-Partei des Landes. Da wird mir schwindelig, denk ich an Höcken bei der Nacht ... . Aber dieses indubio pro Hoffnung ermutigt mich, mit Herrn Bolz zu sagen: Es tut sich was, in Berlin(!) wird mal bisschen was in der Islamistenszene gestöbert. Alhamdulliläh. Wir beobachten die Party, es kann interessant werden. Und nicht locker lassen, die Kunst der Wiederholung will auch geübt sein ... . Gutta cavát lapidém, non vi, sed saepe cadéndo - steter Tropfen ... , und wenn es bloß ein Cabernet Sowieso ist. Danke für die Erklärung des Begriffs “cancel culture” - don’t let the bastards grind you down.

Peter Edel / 19.07.2020

Eine großartige, weil sehr deutliche und erhellende Ausgabe. Und man merkt, wie wichtig „vor-Ort-Berichte“ sind in diesen journalistisch so dunklen Zeiten. So habe ich hier in aller Kürze mehr über die Situation in Israel und Frankreich sowie den Zustand unserer verfallenden Demokratie & Gewaltenteilung erfahren als bei ARD und ZDF in einem Monat. Was mir aktuell abging, war ein Link zu den ja eminent bedrohlichen Themen der Woche wie der EU-Sondergipfel, wo unsere Zukunft verspielt werden kann und die immer heftigere Hetze gegen Trump & alles Konservative (siehe Ramelow und keine Folgen). Aber dazu vielleicht mehr in den kommenden Folgen.

Harald Unger / 19.07.2020

Am 28. Mai berichtete der Chef von Israels National Cyber Directorate, Yigal Unna, von einem abgewehrten, großangelegten iranischen Cyber Angriff auf die israelische Wasserversorgung. Dieses Ereignis war der Auftakt für die effektiven Gegenschläge Israels, jetzt auch auf iranischen Boden. Begonnen hat der israelische Reigen mit dem prompten Cyber Angriff auf den größten iranischen Hafen, Bandar Abbas, in der Strait of Hormuz, über den 60% des iranischen Warenverkehrs laufen. Was zu einem tagelangen Chaos in der gesamten Region führte. Die Botschaft ist klar und wird in der einzigen Währung kommuniziert, die in Mideast verstanden wird: Don’t mess with Israel.

Chris Groll / 19.07.2020

Danke für diesen informativen und guten Indubio Podcast.  Gäste gut, Themen gut.  Wie übrigens alle anderen Podcasts auch. Es macht Spaß, zuzuhören.

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