indubio / 01.05.2020 / 12:00 / 44 / Seite ausdrucken

indubio – Lockdown: Keiner hat’s gewollt

Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer enthält heute: Keiner hat’s gewollt – Professor Stefan Homburg, Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen der Universität Hannover, glaubt, dass die Regierungen ohne Ziel und Zweck in den Lockdown hineingestolpert sind. Im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich berichtet er auch, wie hoch der Durchseuchungsgrad von Desinformation in den Panikmedien ist. (29 Minuten)

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beat schaller / 01.05.2020

Es sind doch genau diese Art von Informationen, die uns Antworten geben. Es ist diese Art von Journalismus der verschiedene Meinungen auf den Tisch bringt. Daraus kann jeder für sich selber eine eigene Meinung bilden. Diese eigene Meinung ist für mich persönlich diejenige, aufgrund welcher ich für mich die eigenen Entscheide treffe.  Dabei kenne ich Risiken und Chancen und weiss auch, was für einen Einsatz ich dafür setze. Danke Ihnen Herr Müller Ulrich für diese Topleistung. b.schaller

Richard Loewe / 01.05.2020

Wie wahrscheinlich viele hier bin ich auf der Achse, weil es mich beruhigt zu wissen, dass ich nicht alleine bin. Es gibt ein paar Tausend Menschen, die so denken und fuehlen wie ich - und lustigerweise wie alle meine Kollegen, die auch Wirtschaftsprofessoren sind. Insofern war es schoen, dem Kollegen Homburg zuzuhoeren. Ich stimme ihm auch bei seinem Erste-Weltkriegsvergleich zu - das wird in der Politiktheorie als escalating commitment abgelegt. Ich wuenschte, ich koennte ihm auch bei der Beurteilung dessen folgen, was er kommen sieht: einsichtige Politiker und aufwachende Buerger. Beide Gruppen haben sich zu weit verrannt und wie im ersten Weltkrieg wuerden die kognitiven Dissonanzen zu stark sein, wenn man sich die Riesenfehler eingestuende. Er sollte sich wappnen: denen, denen wir Unrecht getan haben, verzeihen wir nie, soll Plinius gesagt haben und alle Corona- (und Klima-)Leugner werden mit massiven Repressalien konfrontiert werden.

A. Ostrovsky / 01.05.2020

Die wirklich dringendste Frage lautet: “Soll man die Faschisten bestrafen, auch wenn sie verloren haben?” Diese Frage ist seit 80 Jahren beantwortet. Und man darf sich nicht davon täuschen lassen, wenn die Faschisten sich als Philantrophen bezeichnen oder wenn sie erklären, ” Wenn wir es nicht gemacht hätten, dann wäre ein ANDERER an unsere Stelle getreten, der den Willen der Vorsehung erfüllt hätte, alternativlos!”

Thomas Weidner / 01.05.2020

Schuster - bleib bei deinen Leisten. Leider - ich erlaube mir das zu unterstellen - hat Homburg - von bestimmten Bereichen weit außerhalb der Wirtschafts- und Finanzwissenschaften - keine Ahnung. Seine Kompetenz für sein Fachgebiet kann und will ich wiederum ich nicht beurteilen. Für einen Keim, welcher in seinen pathogen/virulenten Eigenschaften sehr wenig variabel ist und einer Bevölkerung, die ihrerseits genetisch einigermaßen homogen ist, kann die Entwicklung einer Epidemie mit Modellen sicher einigermaßen vorhergesagt werden. Wenn denn Daten vorliegen - wo aber schon das Problem beginnt… Nun gilt jedoch das Coronavirus, welches das verursacht, was aktuell als “Covid-19” bezeichnet wird, als extrem mutationsfreudig. Bis jetzt sollen schon über 30 verschiedene Stämme identifiziert worden sein. Ich fürchte, bis zum Jahresende werden wir eine 3-stellige Zahl bekommen. Und allein hier sind wir schon an dem Punkt, ob es gerechtfertigt ist, all diese Stämme noch unter “SARS-CoV-2” zu subsummieren. Wenn wir in Deutschland - was die gesundheitlichen Auswirkungen betrifft - für den Rest des Jahres weiter so glimpflich davon kommen sollten wie bisher, haben wir mehr Glück als Verstand. Die beste Vorgehensweise hat Taiwan an den Tag gelegt: Das Virus so wenig wie möglich ins Land zu lassen. Aber mit dieser Bundeskanzlerin, mit dieser Regierung, mit diesen Altparteien, bei denen ausschließlich die größten Mundwerke gepaart mit den spitzesten Ellenbogen und der maximalen Skrupellosigkeit sowie Karrieregeilheit nach “oben” kommen, war nicht mehr “drin” als hilfloses Rumgehampel wie diesem holzhammerigen Lockdown. Bei dieser Regierung reicht es ja nicht einmal dazu, nach einer Vorlage, dem RKI-Papier (Drucksache 17/12051), eine Liste von Vorbereitungen abzuarbeiten. Zukunftsfähig ist so etwas nicht, aber das ist ganz Deutschland auch nicht, allein wenn ich an die Schulbildung denke… Das reicht nur noch für den internationalen ersten Platz bei den Geschwätzwissenschaften.

Robert Krauthausen / 01.05.2020

Ein sensationeller Podcast!

Andi Nöhren / 01.05.2020

Politiker leben derzeit in einer Hochstimmung ihrer Gefühle, in einem Überschwang der Gefühle.              Noch nie durften/konnten Politiker der BRD ihre Macht über die Untertanen und über die Wirtschaft so grenzenlos ausleben, wie es derzeit der Fall ist. Deshalb ist es doch verständlich, dass sie uns tagtäglich einreden, dass die Corona-Epidemie noch nicht nachlässt und es ist ebenso verständlich, dass sie sehnsüchtig eine zweite und sogar dritte Welle herbeisehnen. Und Angst machen ist das wichtigste und erfolgreichste Instrument der Politik, einfacher lassen sich Untertanen doch nicht lenken. Wenn sich eine solche Chance hierzu bietet, wie jetzt mit Corona, dann lassen sich Politiker diese Chance nicht entgehen. Den Politiker geht es nicht um die Gesundheit der Untertanen, sondern um das Ausleben von Macht über Menschen.

Rainer Niersberger / 01.05.2020

Die aktuelle Entwicklung, genauer das Vorgehen von Merkel und Co, beweist, dass hier ein politisch/ideologisches Kalkül im Spiel ist. Natuerlich hat Merkel und ihre internationalen Linke das Virus nicht erschaffen und natuerlich haben die Bilder bzw. die Angst davor als Triggerfaktor eine grosse Rolle gespielt. Trotzdem gilt die Frage “cui bono” mehr als je zuvor, bei Merkel besonders, und es gilt der Satz, dass in der Politik nichts durch Zufall passiert, in der “Politik” von Merkel ganz sicher auch nicht. Die Dame hat das ideale Narrativ und die ideale Motivation fuer ihre nun schon wirklich bekannte, von ihr selbst! proklamierte grosse Transformation “gefunden”, wirksamer als das eher abstrakte “Klima” und nutzt die Gunst der Stunde. Bekanntlich nennt sie nur noch spaetere Termine ohne jede Begründung. Bei aller Wertschätzung und Zustimmung, aber Herr Homburg hat wie nicht wenige andere die eigentliche Gefahr jenseits covid 19 nicht erkannt oder er verdraengt sie. Evtl. scheut er auch das Risiko, bei zu grosser Deutlichkeit berufliche oder andere Nachteile zu erleiden. Inzwischen wissen wir, was eine Kritik an der Autokratin auslösen kann. Die in diesem Interview deutlich gewordene voellig geistige und moralische Verkommenheit insbesondere der Agitationsmedien ist ja” nur “ein Indiz fuer den Zustand dieses Landes. Und natuerlich erwarte ich von Politikern nicht das Merkelopfer, sondern die Volksvertretung. Im Unterschied zu Herrn Homburg sehe ich hier das voelligeHinwegfegen des gesamten, kaputten Systems, genauer der verkommenen Eliten, als conditio sine qua non fuer eine ueberfaelligen Neustart. Es “beruhigt” keineswegs, den ersten Weltkrieg als eine Art bedauerlichen, aber unvermeidbaren Fehler zu definieren, sowenig wie die weitere Entwicklung dieses Landes oder des Westens eben Schicksal ist. Das ist nicht Schicksal, sondern das Ergebnis von vorsätzlichen Taten von Menschen, die ihre sehr spezielle eigene Agenda verfolgen, nun unterstützt durch covid 19.

Gerd Heinzelmann / 01.05.2020

Sehr geehrter Herr Professor Homburg, die Achse ist belastbar. MfG

Christian Noha / 01.05.2020

Sehr gutes Interview, tolle neue Podcast-Reihe. Glückwunsch! Man kann sich für den Mut von Herrn Dr. Homburg nur bedanken. Ich hoffe, er wird nicht von Herrn Weil abgesägt. Was natürlich in der ganzen Corona-Hysterie fast untergeht, ist der vom Verfassungsschutz vertuschte grösste Skandal der Merkel-Ära, der NSU-Skandal, wo es ja nun ein 3025 Seiten starkes Urteil plus 4-wöchiger Widerspruchsfrist gibt. Darüber redet derzeit kein Mensch ausser andeutungsweise ein Herr Maaßen.

Bernhard Freiling / 01.05.2020

Ein Beitrag, der bei mir ganz spontan die Frage auslöst: “Was könnte ich tun, damit möglichst viele Menschen dieses Interview zur Kenntnis nehmen?” Dieser Lug und Trug, dem wir ausgesetzt sind, geht auf keine Kuhhaut mehr. ++ Ein Statement war, politische Entscheidungsfindung sei ein rationaler Prozeß; dieses Mal sei dies aber ganz anders. Andere Meinungen würden unterdrückt und das auf allen Kanälen. ++ Das empfinde ich bereits seit einigen Jahren gänzlich anders. Spätestens seit dem Jahr 2011 scheinen mir rationale Entscheidungsfindungen Geschichte zu sein in diesem Land. War die AKW-Abschaltung Ergebnis eines rationalen Prozesses? Die Griechenland-Rettung? Der Migranten-Import? Die Welt-Klimarettung? Die Meinungsunterdrückung wird doch schon spätestens seit der vermiedenen Grenzschliessung 2015 zu immer neuen Höhen geführt. Der Umgang mit Corona ist nur ein weiterer Höhepunkt hinsichtlich der Unterdrückung von Meinungen, die von der offiziellen Regierungslinie abweichen. ++ Den von Prof. Homburg genannten “Verschwörungstheorien” kann ich auch nicht viel abgewinnen. Obwohl mir der Gedanke, “die Chinesen” wollten mit Covid 19 den Westen demaskieren, gut gefällt. Daran glauben mag ich nicht. Da bleibe ich doch bei meiner Lieblingstheorie, die von der “wir-werden-alle-sterben-Klima-Kirche” unterwanderte WHO hätte, wider besseres Wissen am 11.3.2020, diesen Fake/Hoax der tödlichen Pandemie in die Welt gesetzt mit den entsprechenden Handlungsanweisungen, die zwangsläufig zum Shutdown führten. Denn die Klimawahn-Besessenen sind die Einzigen, die von dem weltweiten Shutdown ideologisch profitieren. Diese Irren sind vornehmlich im linken Spektrum - im Westen ganz nah bei den Kommunisten - zu verorten. Insofern sehe ich das auch als zutiefst ideologisch inspiriert an. ++ Nie vergessen: Sozialisten und Kommunisten sind d i e   Großmeister der Camouflage.

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