Erscheinungsdatum: 21. November 2025, Achgut Edition. ISBN: 978-3-911941-02-0, Kochbuch mit 40 Rezepten und 42 farbigen Illustrationen. Printausgabe Hardcover. Auch als E-Book erhältlich, 160 Seiten, 29,00 Euro.
Erscheinungsdatum: 21. November 2025, Achgut Edition. ISBN: 978-3-911941-02-0, Kochbuch mit 40 Rezepten und 42 farbigen Illustrationen. Printausgabe Hardcover. Auch als E-Book erhältlich, 160 Seiten, 29,00 Euro.
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Das war lustig!
Aaaaaber: Alle, die gerne am Herd stehen wissen, dass gutes Essen Geduld braucht, Einfühlung in das Material und Erfahrung von der Kochseite her, und kompetente und begeisterungsfähige Esser von der Genießerseite her. Es stimmt nämlich: Geschmack muß man lernen und kochen auch.
Und nein, teure Zutaten machen ein Essen nicht unbedingt zu etwas Besserem. Die Kunst besteht doch darin, aus sieben Erdäpfeln, einer übriggebliebenen Zwiebel, einem Restl Butter und einem Eckerl Speck was Genießbares zu zaubern – übrigens eine Mischung, die doch so manche Möglichkeit bietet, will mir scheinen… Hummer mit Mayonnaise würde ich dafür unter Umständen nicht einmal geschenkt nehmen, eine gebratene Blutwurst allerdings schon, als Begleitung nämlich!
Übrigens: Meine typisch französische Wurst wäre eine „pur porc“, und die ist mir reichlich lieber als eine Merguez, aber das ist halt mein Geschmack.
Und das mit den Wassermelonen nehmt Ihr zurück, aber pronto! Eine Scheibe vollreife Wassermelone an einem heißen Tag ist ein Genuß – in der Küche wäre sie allerdings eine Herausforderung, aber wer es experimentell mag, würde sie in einem ersten Versuch vielleicht mit Würfelchen von frischem Ziegen- oder Schafkäse mischen.
Und ja, Feldsalat hat im Kartoffelsalat nichts verloren, es sei denn, man legt ihn vor dem Servieren oben auf das Schüsselchen, damit er unter der Last des Öls nicht zusammenfällt. Meine Mutter pflegte übrigens in der passenden Saison Endiviensalat in den Kartoffelsalat zu mischen. Endivie ist deutlich robuster als andere Blattsalate, und ihre Bitterkeit bietet ein zungenherausforderndes Gegengewicht zur hoffentlich immer noch festen Salatkartoffelscheibe – beides natürlich mit Suppe angemacht, nicht mit Majo – auch wenn die wirklich gut zur Kartoffel passt.
Wie auch immer: Mir hat die Sendung sehr gut gefallen, ich habe oft gelacht, vor allem bei den Heine-Zitaten. Er war schon ein ganz Großer! Danke, danke, danke, Herr Buurmann.
Obwohl Deutsche & Franzosen dieselben Ursprünge haben sind ihre Küchen unterschiedlich. Warum? Wohl deshalb, weil das Königreich Frankreich ein Zentralstaat war mit einer höfischen Hochkultur und natürlich einer höfischen Hochküche. Die zahlreichen deutschen Bonsaifürstentümer galten als dünkelhaft & provinziell. Die aus dem blutigen Boden gestampfte gemeinsame Kultur des vereinten Deutschen Kaiserreiches galt als großkotzig & unfein. Der wilhelminische Barock ist gar klobiger als der adolfinische Klassizismus.
In der progressiven Küche wird zu jedem Gang eine politische Erklärung serviert: „Liebe Genossen & Genossinnen Genießer & Genießerinnen, die Nudelspezialität des Hauses Barthaare von Karl Marx mit bourgeoisen Blutegeln gemahnt an die Klassenkämpfe der… “
Über 60% aller produzierten Lebensmittel sind ein Produkt der Gen- und Saatgutpanscher, GVO, GMO Fleisch-Früchte. Sie haben weder Geschmack noch Vitamine, Spurenelemente, völlig egal ob Bioware oder nicht, die Produzenten gaben es öffentlich zu! und sie kommen aus gleicher Quelle. Einzig aus diesem Grund wird so ein Hype rund um „Lebensmittel“ und Kochen gemacht. Wie kann ich aus Biomüll Geschmack heraus kochen. Wenn Du das nicht schaffst liegt es an dir, niemals an dem Biomüll den du im Konsumtempel gekauft hast. Viele Menschen habe absolut keinen Geschmackssinn mehr. Die wissen nicht einmal wie eine echte Zwiebel oder Knoblauch schmeckt. Altbekannte Produzenten haben ihre gesamte Produktpalette bis zur geschmacklichen Unnkenntlichkeit verändert z.B. Ferrero. Gier frisst Hirn passt allerbestens. Und sie können es machen weil viele Menschen Geschmackseunuchen und real dämlich sind. Die Verhausschweinung ist weit fortgeschritten. Nestle stellt Produkte aus Stroh, Heu her. Die riechen und schmecken wie Schweinestall. Nun kommen noch Kakalaken auf den Speiseplan. Georg Etscheit hat recht das Kochen, Essen eine ganz wichtiges Kulturgut ist. Früher der praktisch-rational, industrieller Arbeitsplatz die Frankfurter Küche, spart den Eigentümer Kosten, heute abgelöst durch IKEA Schrott. Billig ist Geil und nennt sich Fortschritt. P.S. Lesen 2014 „MISEREOR Agropoly. Wenige Konzerne beherrschen die weltweite Lebensmittelproduktion“ mal als Anfang der Erleuchtung. Der blinde Fleck, Monsantos Blackwater Schergen haben mit Waffengewalt das Saatgut in Afghanistan vertrieben!!!
Bravo! Das „r“ in „betreut“ haben Sie männlich gerrrollt!
„ Wir sprechen bei Tisch nicht von Geschäften .“ Godfather 1 – Ist die gesündeste Regel überhaupt . Meine Meinung .
Die französische Küche hat, meines Wissens, ihren Ursprung in Italien und wurde vom frz. König „importiert“. Daß sie in Frankreich populär wurde, ist stinknormaler Zivilisationsprozeß (Nach Norbert Elias verläuft dieser von oben nach unten). ………………Zum Schluß machen Sie genau das, was Sie zu Anfang kritisieren: Das Fressen wird zum Essen durch die Belehrung über die sorgfältig ausgesuchten Zutaten. Bei mir ist das so: Wenn ich teure Kartoffeln käufte, wäre ich immer in der Versuchung, sie als besonders wohlschmeckend zu beurteilen, weil sie ja so teuer waren. Da ich mir geschmacksmäßig (leider?) viel einbilde, käme ich dann sicherlich zum Ergebnis, daß nichts diesen erlesenen Geschmack übertrifft, mit dem nagenden Zweifel, ob ich denn wirklich den Unterschied beim Doppelblindversuch schmecken würde. …………
Sie vergaßen die Königin, unter den Kartoffelgerichten: Das Kartoffelgratin, westf. Chartoffelchratäng, natürlich aus Fkr. Es rangiert noch vor dem Kartoffelbrei, welcher mit fast schwarz gerösteten Zwiebeln serviert werden sollte.
Obwohl gutes Essen wohl meine letzte große Liebe sein wird, fand ich bisher nie Zeit ernsthaft Kochen zu lernen. Ich liebäugle zaghaft seit Jahren mit einem Kochkurs für Anfänger. Ich könnte für meine Freunde kochen. Sie können auch nicht kochen, aber sie ließen sich äußerst kostspielige, luxuriöse Küchen einbauen, die eines Tages in jungfräulichem Zustande zu verschrottet werden drohen. Meine abgenützte altmodische Küche erfreut sich meines heiteren Dilettantismus am Herd. Ich bestellte mir eben das Buch als Weihnachtsgeschenk, auch der Illustrationen wegen.