indubio / 21.01.2021 / 12:00 / 41 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 94 – Das nächste Virus bitte

Dr. med. Gunter Frank, Allgemeinarzt in Heidelberg und Winterthur, Dr. med. Jesko Matthes, Hausarzt in Deutsch Evern bei Lüneburg, und Prof. Dr. med. Henrik Ullrich, Chefarzt am Zentrum für Radiologie der Collm Klinik Oschatz in Sachsen, sprechen mit Burkhard Müller-Ullrich über Intensivbetten und Pflegenotstand, über administratives Chaos sowie über die Verwechslung von Leben und Infektionsverhinderung. 

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Ulla Schneider / 21.01.2021

Mal wieder fulminant, der Podcast,  Herr Müller- Ullrich. Sie sind ein wahrer Herauslocker.  Es gibt sie noch: Ärzte, intelligente und keine Mediziner. Den Unterschied muss man heute machen. Leider.

Dana Winter / 21.01.2021

Hallo, ich bin begeisterte indubio-Hörerin, und ich habe auch verstanden, dass Werbung für die Existenz des podcasts finanziell unabdingbar ist. Doch wenn der podcast zum Thema kritische Betrachtung der Corona-Maßnahmen aus medizinischer Sicht mit einer Werbung des Bundesgesundheitsministeriums über die Großartigkeit der Forschung zum Impfen und einer Aufforderung zum Impfen (“Wir krempeln die Ärmel hoch…) beginnt und die Sendung damit nochmals unterbrochen wird - dann ist das Realsatire. Diese platte Werbung aus dem Hause Spahn steht in völligem Kontrast zum Inhalt des podcasts und - noch wichtiger - zur Tatsache, dass es derzeit nicht einmal für die Gruppe 1 genügend Impfstoff gibt. Ich fühle mich von dieser Werbung auf den Arm genommen, ja geradezu verhöhnt. Haben Sie wirklich keinerlei Einfluss darauf, wofür in Ihrem podcast geworben wird?

Elko Prüller / 21.01.2021

Bei der Frage, warum reiht sich seit einem Jahr hier eine Dummheit, eine Fehlentscheidung und ein Ausblendung der Realität aneinander, liegt der Schlüssel in dem, was Dr. Gunter Frank als Wurzel allen zeitgenössischen Übels isoliert hat.  Moral schlägt Kompetenz, in allen politischen Entscheidungen. Moral schlägt generell alles als Allzweckwaffe wenn es darum geht, irgend eine Dummheit durchzusetzen, und wäre es um den Preis, sich selbst zu widersprechen. So wie in US berufsmäßige Antirassimuskämpferinnen fordern, Schwarze müssten quasi einen Rassenbonus bei ihren Abschlüssen erhalten. Oder das Shreddern von Vögeln plötzlich als unvermeidlich hingenommen wird, quasi als Preis für die alternativlose Windenergie. Corona ist in einer solchen moralbasierten Gesellschaft eine ganz böse brandgefährliche Sache und ich stelle mir immer wieder die Frage, ob es vielleicht am Ende dieser Virus gewesen sein wird, der unserer degenerierten Kultur den Rest gegeben hat. Was wird in den Geschichtsbüchern stehen, in 100 Jahren?

Ilse Jüngling / 21.01.2021

@Nick Schneider: Hallo, bei mir war es eine Fordwerbung, also vermutlich Cookies mit Zufallsgenerator?

Carol Margs / 21.01.2021

@Nick Schneider et al.: Was Ihnen auf der Achse des Guten als Werbung präsentiert wird, hängt in erster Linie von IHREN Präferenzen und Programm-Einstellungen ab. Ich bekomme hier nichts von diesem Propagandazeug präsentiert, bloß ab und zu belanglosen Quatsch.

K. Schmidt / 21.01.2021

Hinter dem Corona-Blödsinn steckt die wiederkehrende Totalitarismusgeilheit, wie sie eben in Deutschland besonders ausgeprägt ist. Danach richtet sich bei uns Politik und Wissenschaft. Danke für den Podcast.

Werner Gottschämmer / 21.01.2021

@K.Richter. Das ist exakt auch meine Überlegung! Es ist die fleischgewordene Alternativlosigkeit in die wir jetzt schon seit Jahren geführt werden. Eine andere Erklärung kann ich beim besten Willen nicht liefern. Es besteht ja noch nicht einmal die Anstädigkeit kritische Stimmen stichhaltig zu entkräften. Und das ist für mich das Zeichen, hier geht es um etwas anderes als das Wohl unserer Bürger.  Ist kriminell das falsche Wort zu dem was hier abgeht? Denke NEIN!

Judith Panther / 21.01.2021

Eine echte “Self fulfilling Pandemie”.

Jürgen Keil / 21.01.2021

Das von den Gesprächsteilnehmern erkannte und geschilderte Problem der Förderung von Inkompetenz durch „Moralkarrieren“ erinnerte mich sofort an die Inkompetenzförderung durch „Klassenstandpunktkarrieren“ in der DDR. Es gab damals nach meiner Beobachtung - in bin ehemaliger DDR- Bürger – zwei Karriereerscheinungen: Erstens, gute Fachleute gingen in die Partei oder passten sich politisch so an, daß sie aufsteigen konnten, zumindest in mittlere Leitungsebenen, z.Bsp. zum Direktor einer Wirtschaftseinheit; die Andere, ein „150%- iges“, aber kompetenzärmeres Parteimitglied machte Karriere, öfter in Organisationen, Behörden und Verwaltungen als in der Wirtschaft, kann es aber in hohe Leitungsebenen schaffen; die erforderliche Geschmeidigkeit vorausgesetzt. Außnahmen bestätigen die Regel! Es gab natürlich auch überzeugte Kommunisten die gute Fachleute waren. Entscheidungen, auch wichtige, wurden aber sehr oft nur aus ideologischen Gründen getroffen. Wer da keine Ähnlichkeiten erkennt – jüngstes Beispiel, eine Migrantenquote im öffentlichen Dienst in Berlin - will sie nicht sehen. Wo so etwas endet ist bekannt.

Jürgen Dannenberg / 21.01.2021

Wie immer - saugut.

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