indubio / 10.12.2020 / 12:00 / 39 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 83 – Die treibenden Kräfte 

Professor Stefan Homburg spricht mit Burkhard Müller-Ullrich über seine Wandlung vom Finanzwissenschaftler zum Corona-Widerständler und berichtet von den Feindschaften und Allianzen, die sich dabei ergeben haben. Außerdem geht es um die Frage, wie es möglich ist, dass derselbe Irrsinn die unterschiedlichsten Länder und Systeme befällt. 

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Dieter Kief / 10.12.2020

Wolfgang Kaufmann - öhh - sind Sie sicher mit Schwurbeln usw. ? - Das Wort ist tausend+ Jahre alt und wurzelt in dem Wortstamm schwindelig, mir schwindelt usw. - Das Grimmsche Wörterbuch hat einen ausführlichen Artikel zu Schwurbel bzw. schwurbeln. Eckhard Henscheid und die Titanic haben es Ende des letzten Jahrhunderts vermehrt kritisch benutzt. Dann wanderte es weiter in die Szeneblätter und bis in die FAZ usw. - heute hat es gar einen Wikipedia-Eintrag und ist im Online-Duden verzeichnet. Ich glaube der Stefan Homburg verwendet es ein wenig zu streng, das schöne wort aknn ja nichts dafür, wer es alles benutzt, aber das nur nebenbei.

Michael Brüggemann / 10.12.2020

Bravo an Herrn Müller-Ullrich und Prof.Homburg. Ich hatte Prof.Homburg bisher nicht gehört nur gelesen und fand ihn überwältigend, wenn so ein Superlativ erlaubt ist.

Wolfgang Kaufmann / 10.12.2020

Man braucht kein NaCl zu spritzen. Es genügt, wenn Kühbacher und Füllmich den Akteuren Unredlichkeit und Betrug nachweisen können. Und das braucht noch eine Weile. – Doch die Hysterie wird ohnehin nicht so schnell verfliegen; zu hoch sind die investierten Emotionen: die Ängste vor den bösen Querdenkern und den ansteckenden Partyleuten; das Vertrauen in die Übermutter; und schließlich schützt die wohlstandsbedingte Harmoniesucht den gläubigen weißen Gutmenschen (白左) vor dem Erkennen der offenkundigen Widersprüche. – Freilich glaubt der Deutsche patriotisch an sein übermenschliches Sofaheldentum, an den Erfolgssturm und an den Impfsieg. Ich fürchte, die Rettung muss wieder von außen kommen. Durch einen Schwarzen Schwan.

Caroline Neufert / 10.12.2020

Sehr gutes Interview/Gespräch.

Wolfgang Kaufmann / 10.12.2020

@S. Homburg – Eine Gesellschaft, die im Grunde ahnt, dass die eigenen Kinder Minderleister sind, wird über Generationen die schulischen Anforderungen senken. Das Abitur wird zur Massenware; man kann sich den White Collar Job quasi ersitzen. – Wenn aber ein Großteil der eigenen Leute im Büro sitzt, wer hält dann das Warenlager, den Fuhrpark, die Werkstätten am Laufen? Nun: diese Leute kauft sich der reiche Deutsche im Ausland. – Schlimmstenfalls muss tatsächlich erste unser Land pleitegehen, bevor wir wieder zur Besinnung kommen. Dann sollten die unproduktiven Korporationen in der Propaganda wegfallen und auch die unproduktiven Kartelle im zwischenstaatlichen Bereich. Beide liefern für teuer Geld nur reine Illusionen ohne jeden realen Gegenwert.

Hans-Peter Dollhopf / 10.12.2020

Das Gehabe der schärfsten Braut Brüssels hat mich schlagartig an das Schmierentheater mit “Claudias Maske” (Achgut vom 23.11.2020) erinnert. Wenn an Ursulas hilflosem Trottelverhalten gegenüber ihrem Verhandlungspartner etwas “Preußisches” zu erkennen war, dann die Abneigung der Dompteuse, sich mit Engländern zu verkaffern. Den Briten daheim dürften die Herrenmenschenallüren des Weibsstücks nicht entgangen sein!

Wolfgang Kaufmann / 10.12.2020

@S. Homburg – Die neuen Wörter, von denen Sie reden („Schwurbler“ usw.), gehen nicht quer durch die Gesellschaft, sondern sind Erkennungszeichen einer kleinen, aber einflussreichen Minderheit, nämlich der medienaffinen Minderleister. Lohnschreiber und rote Grünschnäbel, die das journalistische Fastfood herstellen, nach dem ein Markt funktioneller An-Alphabeten verlangt.

Hans-Peter Dollhopf / 10.12.2020

Es macht schon Sinn, das politische Großprojekt “Corona” unter dem analytischen Begriff “soziales Dilemma” zu beleuchten. Dem großspurigen Pandemie-Planer WHO fiele damit die Rolle eines Großkotzklaus Wowereit beim Bau des BER zu. Die Koordinationsleistung einer globalen Verschwörung würde sich so zusammenkochen auf die Großmannssucht einer durch und durch schwulen UN-Organisation, was nicht ausschließt, dass Eurobonds oder Great Reset darin nicht gesteigerte Chancen erblickten und nun nutzen. Nur wird der Ausgang durch ihr Hineinpfuschen zusätzlich verschlechtert. Man muss also alle der beteiligten selbstherlichen Akteure sofort aus dem Spiel entfernen und dann retten, was geht! “Soziale Dilemmata liegen vor, wenn die bestmögliche Verfolgung der individuellen Interessen der beteiligten Akteure diese in einen Zustand führt, der sie schlechter stellt als Lösungen, in denen auf die beste Handlung zur Maximierung der individuellen Interessen verzichtet wird.” (Zitat: wiki) “Aufgrund fehlerhafter Bauplanung, mangelnder Bauaufsicht und umfangreicher technischer Mängel wurde der Eröffnungstermin [analog: das Ende der Mapnahmen] insgesamt sieben Mal verschoben. Durch die Fehlplanungen und die explodierenden Kosten, zuletzt auf über sieben Milliarden Euro veranschlagt, wurde dieses Bauprojekt zum Sinnbild eines außer Kontrolle geratenen staatlichen [analog: globalen] Großprojektes.” (Zitat: wiki)

Rainer Nicolaisen / 10.12.2020

Äußerst lobenswert, daß Herr Homburg standhaft geblieben ist und bleibt, was ihm natürlich erleichtert wird durch seine Nähe zur Pensionierung. Ich schätze seinen Widerspruchsgeist sehr.  Ein paar Nebenbemerkungen: Heutzutage doch Diktatur—Das 3. Reich war eine Zustimmungsdiktatur, geschätzt 90% dafür!\\ Gerade Clarks “Schlafwandler” macht doch klar, daß es Kriegstreiber gab, nämlich Serbien und Frankreich, Rußland als ewig expansiv ließ sich gerne mitziehen, GB kochte auch sein Süppchen.\\ Hab ich mich verhört, die Politik mache jetzt alles richtig? Ironisch gemeint? —Doch nur im Sinne des Machterhalts. \\ Bitte das Wort “NGO” nicht mehr—Eine “NGO”, die staatliches Geld nimmt, ist eine “GO”. Und das sind inzwischen fast alle.\\ Der wirtschaftliche Wahnsinn der “Lockdowns” ließ sich für einen, der rechnen kann, doch sehr schnell erkennen—nun gut, (ich habe neben meinem Beruf als Zahnarzt auch ein naturwissenschaftliches Diplom und konnte schon vor der Schule gut rechnen.)

Max Murnau / 10.12.2020

Selbstgespräche statt Streitkultur. Bitte nicht missverstehen, ich rechne Menschen wie Herrn Homburger hoch an, sich zu exponieren. Und auch Indubio und die Achse sind willkommener Widerspruch in widerlichen Zeiten. Dennoch würde ich mir wünschen, dass die s.g. Alternativen Medien die journalistische Kultur pflegen, deren Fehlen wir dem Mainstream zurecht ankreiden. Und dazu gehört der Streit. Oder zumindest die Herausforderung des Interviewten. Und die vermisse ich. Entweder durch einen Antagonist, wobei mir klar ist, daß ein Vertreter der Herrschenden sich aus vielerlei Gründen zu sowas nicht herablässt. Dann muss aber der Interviewer der Wetzstein sein, an dessen Reibung der Experte entweder seine Argumente schleift oder aber zerbricht.

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