indubio / 26.11.2020 / 12:00 / 24 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 79 – Über Ungarn nur Schlechtes 

Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer enthält heute: Die Publizisten Krisztina Koenen (Frankfurt) und Andreas Unterberger (Wien) erörtern mit Burkhard Müller-Ullrich die rechtsstaatlichen Verhältnisse in Ungarn und Polen und kritisieren die alle Maßstäbe sprengende Einseitigkeit und Voreingenommenheit unserer Medien im Umgang mit diesen beiden Ländern und ihren konservativen Regierungen. 

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Wolfgang Richter / 26.11.2020

@ Dieter Kief - Die Wandlung des Herrn Soros in der medialen Darstellung der letzten Jahre kann einen nur verwundern. Ich kann mich noch erinnern, wie er massiv kritisiert wurde, ich glaube in den 1980ern, als der “saubere” Herr mit seinen Währungsspekulationen kleinere Länder, insbesondere Thailand, an den Rand der Staatspleite spekulierte. Merkelwürdig auch, daß es auf einmal ok sein soll, mit diesen unsauber erlangten Milliarden diverse Länder zu unterwandern und dort u.a. mit entsprechend finanzierten “Bildungseinrichtungen” die “Jugend” zu indoktrinieren, frei nach dem Motto auch der hiesigen Sozen “Die Hoheit über die Kinderzimmer” zu erlangen. Einer der typischen Erzkapitalitsten, der sich als Linker ausgibt, um Macht und Geld zu mehren. Möge es nicht nur Herrn Orban, sondern auch anderen Staatslenkern gelingen, ihr Land von derartigem mindestens unseriösen Umtrieben zu säubern.

Wolfgang Richter / 26.11.2020

Wenn die EUrokraten und u.a. die Berliner politischen Volkserzieher meinen, unter Hinweis auf vorgespiegelte hier geltende Werte, die von Polen und Ungarn nicht eingehalten werden, fabulieren, sollte man ihnen mal unter die Nase reiben, daß Vertragsbruch, Rechtsbruch mindestens seit der sog. Euro-/  Finanzkrise 2008 zum Wertekanon der selbst ernannten Übermoralisten gehören. Und eine Unabhängigkeit der Justiz gab und gibts es in der Bundesrepublik immer weniger bis gar nicht. Oberste Richter werden politisch bestimmt und mit Politikern besetzt, egal ob zuletzt mit der Linken Frau Borchardt in Mecklenburg-Vorpommern oder beim Bundesverfassungsgericht mit dem CDUler Herrn Harbarth, der noch kurz vor seiner Ernennung im Bundestag eine flammende Rede zur Unterstützung der rechtlich zumindest fragwürdigen Einwanderungspolitik der Offenen Grenzen seiner Parteivorsitzenden hielt. Als Verfassungsrichter wird und kann er damit kaum unparteilich sein. Und Staatsanwälte sind dem jeweiligen Justizminister unterstellt diesem weisungsgebunden. Wer sich dazu detailliert informieren will, dem kann ich nur die halbwegs aktuellen Bücher der Herren Jens Gnisa (beim Abfassen des Buches immerhin Vorsitzender des Deutschen Richterbundes) “Das Ende der Gerechtigkeit” und Thorsten Schleif (amtierender Richter)  “Urteil: Ungerecht” empfehlen. Das können die Diskutanten gerne auch den Beratern der gescholtenen Regierungen vorlegen. Mit ein paar gezielten Zitaten daraus allein zur Organisation der bundesdeutschen Justiz sollte es gelingen, die zumindest sich selbst überhöhenden deutschen Politvertreter zu einem peinlichen Schweigen zu bringen.

Magdalena Hofmeister / 26.11.2020

Salbei für die Seele, dieses In dubio. Inspirierend, aufklärend. Gäste kristallklarer Reflektiertheit und wie immer eine wunderbare Moderation. Hörgenuß und Trost in Tagen geistigen Obskurantismus und bodenlosen Schwachsinns. Danke.

Berta Zimmermann / 26.11.2020

Ein absolutes Highlight - keine Sekunde langweilig. Vielen Dank für diesen Podcast mit zwei großartigen Gästen.

Daniel Klausenburger / 26.11.2020

Mir behagt das ständige Soros bashing irgendwie nicht ganz. Man fühlt sich dabei an Verschwörungstheorien erinnert und möchte nicht in eine Ecke geraten, wo man eigentlich nicht sein will. Auf der anderen Seite, kann man in Westeuropa, insbesondere in Deutschland, kaum begreifen welchen immensen Einfluss ein Milliardär mit seinem Geld in den wirtschaftluch schwachen Staaten in Osteuropa entfalten kann. Mit ein paar Stiftungen, Stipendien und Projektforderungen, die in Deutschland unter “ferner liefen” untergehen würden, können dort ganze “Zivilgesellschaften” dominiert werden.

Hartwig Hübner / 26.11.2020

Ist es so schwer nachzuvollziehen, zu verstehen? Das menschenverachtende, im Kern, marxistisch dominierte Westeuropa erlaubt keine souveränen Regierungen, mit jüdisch-christlichem Gedankengut, an deren Seite. Ziel der Marxisten ist es weiterhin, diese zu VERNICHTEN. Hier ist der Haß der Marxisten MAXIMAL. Toleranz ist NICHT vorgesehen. ++ Was sind viele Schafe naiv geworden. Die Diebe kommen alle NICHT durch die Tür. Daher, Vorsicht!! ++ Dem Marxisten ist JEDE LÜGE RECHT UM SEIN kriminelles Ziel zu erreichen.

Charles Brûler / 26.11.2020

Beste Sendung bis jetzt

Sebastian Gumbach / 26.11.2020

Ich bin grundsätzlich ein Verfechter der Positionen Polens und Ungarns. Was diese Länder allerdings in punkto Corona-Diktatur EBENFALLS aufbringen, das ist teilweise schlimmer als da, was das eh schon verachtenswerte Merkel-Regime macht. Ich weiß nicht, ob Polen und Ungarn ebenfalls bestochen wurden, aber das, was sich dort hinsichtlich Corona eröffnet, ist um keinen Deut besser als das, was die Verbrecher in Westeuropa machen. Von daher ist meine Begeisterung für Polen und Ungarn aktuell etwas abgeflacht.

Ralf Pöhling / 26.11.2020

Ungarn und Polen sind derzeit die Verteidiger des Abendlandes. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Rasio Brelugi / 26.11.2020

Warum veröffentlich AchGut seine Indubio-Folgen noch über den inquisitorischen Google-Ableger Youtube? Man sollte einer solchen antidemokratischen Plattform nicht noch zu Klicks verhelfen, aus Prinzip.

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