indubio / 15.11.2020 / 12:00 / 45 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 76 – Der Maskenmann und seine Schillerpuppe 

Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer enthält heute: Die gerade per Video gehaltene Schillerrede des „Dr.“ Christian Drosten hat die Schriftsteller und Philosophen Gunnar Kaiser, Matthias Matussek und Andreas Thiel so aufgewühlt, dass sie mit Burkhard Müller-Ullrich über Verlogenheit in der Wissenschaft, Angstmache in der Politik und perfide Propaganda in der Maske von Aufklärung und Sachlichkeit diskutieren mussten. Es geht um Moralgebärden wie den „pandemischen Imperativ“ und Drostens dreiste Behauptung, Schiller würde heute Maske tragen. 

 

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Dieter Kief / 15.11.2020

Ja und der Sebastian Kurz handelt noch autoritärer wie die Angela Merkel, weil er selbst uns lt. Dr. Matussek sogar irchndwie Englisch-“analfixierte” Deutsche mit seinen Gegenmaßnahmen noch übertrift.. - Uhhh, wie meinen? - Diese fröhliche Deutschen-Haue ging in Dubio doch irgendwie eheh - - - nach hinten los.  Einschließlich der freihändigen Kant-Deutung des Dr. Matussek und des “Dings an sich” das irgendwie mit dem Virus gleichzusetzen wäre und deshalb unsere Erkenntnisgrenzen sichtbar mache. - Immanuel - “humptata” - Kant, gleichsam.  Irgendwie entfesselt war das alles ja, gibbich gerne zu, einschließlich der neuen Ableitung des Faschismus vom Fasching und dem Faschingsforscher, bzw. dem faschistsichen Imperativ Andreas - ehre wem Ehre gebührt - Thiels. - Das war sehr treffend, wenngleich vielleicht nicht genuin jugendfrei oder auch nur wesenhaft - promillefern.  - Prösterchen in die Runde von meiner Stelle aus - bzw. mit Blick auf den Faschings-Faschismus: “Dä Hallemarsch!”! - +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++————————————————————PS - Dös woa oag (=arg)! - Fast so oag wie da Schiller-Redner Dr. Christian Drosten.

Dieter Kief / 15.11.2020

Ja und der Sebastian Kurz handelt noch autoritärer wie die Angela Merkel, weil er selbst uns lt. Dr. Matussek sogar irchndwie Englisch-“analfixierte” Deutsche mit seinen Gegenmaßnahmen noch übertrift.. - Uhhh, wie meinen? - Diese fröhliche Deutschen-Haue ging in Dubio doch irgendwie eheh - - - nach hinten los.  Einschließlich der freihändigen Kant-Deutung des Dr. Matussek und des “Dings an sich” das irgendwie mit dem Virus gleichzusetzen wäre und deshalb unsere Erkenntnisgrenzen sichtbar mache. - Immanuel - “humptata” - Kant, gleichsam.  Irgendwie entfesselt war das alles ja, gibbich gerne zu, einschließlich der neuen Ableitung des Faschismus vom Fasching und dem Faschingsforscher, bzw. dem faschistsichen Imperativ Andreas - ehre wem Ehre gebührt - Thiels. - Das war sehr treffend, wenngleich vielleicht nicht genuin jugendfrei oder auch nur wesenhaft - promillefern.  - Prösterchen in die Runde von meiner Stelle aus - bzw. mit Blick auf den Faschings-Faschismus: “Dä Hallemarsch!”! - +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++————————————————————PS - Dös woa oag (=arg)! - Fast so oag wie da Schiller-Redner Dr. Christian Drosten.

James Muckla / 15.11.2020

Danke ... musste oft lauthals lachen ... Doktorarbeit im Kopierer vergessen ;-)))

Ulla Schneider / 15.11.2020

Meine Herren, was für eine angeregte Diskussion, geleitet von ” meinem” Müller- Ullrich.  Schiller mit Maske. Ein Emsländer mit Reclamheftchen erklärt uns den Schwaben Schiller. Dieser wäre wahrscheinlich hier auf Achgut oder bei den Querdenkern, oder bei den” aufsässigen” schwäbischen Bürgermeistern ( Gott sei Dank, die Schwaben könnens noch, wahrscheinlich Nachfahren der 13 ehrwürdigen Familien).  Ich kenne mich da aus, zumindest mit der Schillerschen Erstausgabe und genetischen ” Schnipseln”. Der Gerechtigkeitssinn ist vorauseilend. Was mich ernsthaft wundert, ist die “Schillerrede”. Das Niveau ist nicht zu unterbieten. Mit Schiller eine Ableitung über Kant zu machen, um seinen Gedankengang zu erklären und moralisch Angst schüren ist erbärmlich, aber, Entschuldigung, katholisch. Ich bekam gerade eine Sms und finde die passt: ” Klar gibt es mehr Corona-Fälle, da mehr getestet wird. Wenn es mehr IQ-Tests gäbe, hätten wir auch mehr Idioten”. In diesem Sinne einen schönen Abend.

Wilfried Sander / 15.11.2020

Wie fast immer BRILLANT, mit Menschen die nicht nur einen hohen Intellekt haben sondern darüber hinaus sich ihres gesunden Menschenverstandes bedienen. Prinzip Hoffnung keimte kurz bei mir auf, dann folgte leider wieder tiefe Resignation. Es sind halt zu wenige und ich glaube nicht dass es so schnell mehr werden, was DRINGENDST erforderlich wäre denn, wie u.A. angesprochen in diesem Podcast: Das Klima mit Greta und den Sieg enden Heil sbringern wird zurück kehren. Dann aber verschärft mit den Gesetzen der Coronaerfahrung unter c hinesisch präferierten   Bedingungen. Dem Motto folgend…..sehet es geht doch. Durch diese wohl durchdachten Maßnahmen haben wir innerhalb von 9 Monaten Hunderttausende von bundesrepublikanischen ( trau mir nicht DEUTSCHEN zu schreiben ) Leben gerettet. Jetzt geht es um die die Welt und somit Milliarden. Und die Masse der verängstigten Bevölkerung, sehe ich auch in meinem persönlichen Umfeld,  wird sagen ” Führerin befiehl wir folgen, oder hieß es wir TRAGEN DIE FOLGEN??? Und komme dann keiner mehr mit der Aussage DAS haben wir nicht gewusst wenn wieder aus Ruinen auferstanden wird, nicht unbedingt aus Stein Stahl und Beton sondern wirtschaftlich und mental zerstörten Menschen .

Frances Johnson / 15.11.2020

Das war äußerst amüsant. Besonders gefallen hat mir die Maskenpassage, in der auch festegestelt wird, dass Schiller noch vor acht Monaten keine Maske getragen hätte. Herrlich herausgearbeitet die Vereinnahmung von Schiller für einen Zweck.

Rudolf Jörres / 15.11.2020

Danke. Noch einige Anmerkungen. Herr D. redet einerseits einer nicht von Interessen geleiteten Wissenschaft das Wort, betont andererseits, sie müsse sich dringlichen Themen zuwenden. Wer bestimmt, was dringlich ist? Ist die Vereinigung von Quantenmechanik und Allgemeiner Relativitätstheorie dringlich? Aus wissenschaftlicher Sicht vielleicht schon. Was Klima, Corona usw. angeht, geht es jedoch realiter um Bewertungen, die multiplen Abwägungen genügen sollten. Das ist in keiner Weise der Fall. Beide sind inzwischen in einem solchen Maße religionisiert und mit politischen und materiellen Interessen & Zielen verknüpft, dass die Möglichkeit von Korrektur ausgeschlossen erscheint; im Zirkel Politik-Wissenschaft kommen praktisch nur noch Bestätigungen vor, eine interessenfreie Wissenschaft gibt es nicht mehr. Der Kategorische Imperativ ist ein Metaprinzip, dessen konkrete Folgerungen entscheidend von Randbedingungen abhängen, welche variieren; der Neukantianer Bruno Bauch z.B. war später NS-Anhänger. Er hat auch eher mit Freiheit zu tun als mit staatlichem Zwang, da scheint Herr D. es eher mit Hegels „Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit“ zu halten (das führte dann, als Aktivisten es „auf die Füße stellten“, zu Gulags und Genickschusskommandos). Angesichts der üblichen Quarantäne für positiv Getestete würde auch folgen, dass alle zu Hause bleiben müssten, solange sie nicht getestet sind; falls draußen, müssten sie laufend getestet werden, da sie ja inzwischen positiv sein könnten und wieder zu Hause bleiben müssten. Das ist der anankastische Imperativ nach Himmanuel D. Insofern darf man, höflich gesprochen, von kognitiven Dissonanzen eines Posierenden sprechen - ein Korrelat der nicht seltenen Mischung aus Opportunismus und durch Aufschnappungen genährter Anbildung. Als Wissenschaftler sollte man sich halt nicht mit Publicaille & Politaille einlassen. Man verliert nur.

Hjalmar Kreutzer / 15.11.2020

Erich Kästner,Zitat aus großer Zeit: „...Wenn unser Herr Jesus heute lebte, bediente er ein Maschinengewehr.“ Drosten: „Schiller würde heute Maske tragen.“ Die vier Herren haben mir gut getan, denn nur mit Hohn und Spott und Auslachen kann man diesem ganzen Irrsinn widerstehen. Einen schönen Drosten noch! :-)

Hans Styx / 15.11.2020

Schiller und Drosten… erst denkt man, wie soll das zusammenpassen!? Ganz einfach: Christian Drosten ist der Hermann Gessler der Gegenwart, quasi der Reichsvogt der Hygiene.  Gesslerhut und Drostenmaske. Wir brauchen dringend einen neuen Wilhelm Tell. „Durch diese hohle Gasse muss er kommen…”

Gudrun Dietzel / 15.11.2020

Köstlich, dieses Gespräch. Herr Kaiser hat recht: Das Schlimme ist, daß wir diesem Drosten auch noch zuhören. Aber, täten wir das nicht, hörten wir nicht auf die von Drosten mit S-Fehler vorgetragene Schillerrede, die ihm mit Sicherheit von Jemandem geschrieben worden ist (beachten Sie mal seine sonstige Denk- und Sprechfähigkeit), hätten wir uns nicht heute Mittag wie Bolle amüsieren können. Allein das Matussek-Lachen durfte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Auch die blitzschnellen Gedanken der vier Herren nicht. Danke.

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