indubio / 18.10.2020 / 12:00 / 25 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 68 – Im Zweifel gegen die Freiheit

Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer enthält heute:  Oliver Marc Hartwich (Direktor der New Zealand Initiative), Jürgen Liminski (Ex-Deutschlandfunk) und Markus Somm (Ex-Basler Zeitung) besprechen mit Burkhard Müller-Ullrich die Themen der Woche: die Abschlachtung eines französischen Gymnasiallehrers durch einen islamischen Fanatiker, der Siegeszug von Rot-Grün bei den Wahlen in Neuseeland, und die Corona-Politik fast aller Regierungen, die einander mit Restriktionen und Verboten übertreffen. 

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Sebastian Gumbach / 18.10.2020

Das ist mir alles zu schwach. Das klingt wie: Denn sie wissen nicht was sie tun. Ich bezweifle das trefflich. Es gibt ein Drehbuch der Rockefeller Foundation. So viele Zufälle kann es nicht geben, denn dieses Drehbuch wrd 1:1 umgesetzt. Allerdings können die enfachen Menschen sich nicht vorstellen, dass sich der kriminelle Staat gegen sie wendet. Woher diese extrem naive Sicht rührt, das weiß ich nicht, denn es gibt in der Geschichte genügend Gegenbeispiele.

Ulrich Viebahn / 18.10.2020

Einsicht in die Aufklärung, Fremdsprachen, Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbereitschaft, Verteidigung der Freiheit. Dafür müßte sich jeder intellektuell und praktisch anstrengen. Aber dem Bequemen ist jeder Vorwand recht, diese Werte zu schwächen. Beispielsweise dämmert inzwischen vielen: Abitur für jeden ist Abitur für keinen.

S. Marek / 18.10.2020

@ Burkhard Müller-Ullrich, auf Frontpagemag.com gibt es seit Fr. 16.10.2020 ein hervorragendes Video zu den Schwerpunkten Eures heutigen Podcasts, daß an alle Englischsprachiger zu empfehlen wäre. Dr. Bill Warner mit Anni Cyrus:  Bill Warner Video: Free Speech in the 21st Century Are we seeing the literal collapse of our civilization?

Frances Johnson / 18.10.2020

Einspruch ad Liminski: Der Attentäter war nicht, wenn ich richtig informiert bin (gestern) aus der Schule, sondern vor einem halben Jahr als Flüchtling gekommen und nicht aus Paris, sondern aus einem Ort nord-westlich an der Seine. Somit (elf Personen in Haft) vermutlich organisiert. Einspruch/Somm: Wenn also dieser Mann erst ein halbes Jahr im Land war, zudem möglicherweise eingeschleust, kann man an sich gar nichts machen außer diese ungezielten Wanderungsbewegungen, zu deren traurigen Produkten ja auch der Anis Amri-Anschlag, der Mord an Maria Ladenburger und vieles mehr gehört, unterbinden, um mit denen zu arbeiten, die schon hier sind und auch teilweise nicht genügend integriert.

Frances Johnson / 18.10.2020

Ich glaube nicht, dass Hartwich in diesem wesentlichen ersten Punkt Recht hat: Im Guardian (Rivals veered into parodies of themselves, with most analysts declaring incumbent the winner) unter Ardern vs Collins zwei Bilder nebeneinander. Hätte Neuseeland einer unserer Parteien Jacind"erella” ausgeliehen, wäre auch Merkel Geschichte. Charisma macht sehr viel aus, siehe Obama. Nach der ersten Amtsperiode von Obama hätte an sich Mitt Romney gewinnen müssen, doch wieder reisst Obama die Karre mit seiner Ausstrahlung herum. Sie ist eine sehr strahlende Erscheinung und dann spricht sie noch Maori und erscheint bei der Queen 2018 hochschwanger in einem Maori-Umhang. Sie bekommt also ein Baby als PM, indigenous is woke - das hat sie verstanden - und dann ist sie noch schön. Für viele Wähler reicht das, denn sie würden auch Angelina Jolie wählen. Männer - ich sehe das immer wieder - unterschätzen den Faktor wokeness. Und dann hat sie noch tolle Unterstützung von Maori Kiri Te Kanawa (I feel pretty, oh so pretty, I feel pretty and witty and bright, And I pity any girl who isn’t me tonight, beste Rolle in Bernsteins West Side Story, von ihm selbst dirigiert). Interview auf youtube unter: Kiri Te Kanawa | AM Show Interview from self-isolation in NZ. Man sollte sowas nicht unterschätzen.

Magdalena Hofmeister / 18.10.2020

Zum Thema: „islamischer Fanatiker“ ein Tipp für folgendes Experiment für Menschen die kein Arabisch können und sich über die “ungeheure Betroffenheit” in den arabischen Ländern über diese Tat informieren möchten. Fügen Sie in Google Übersetzer die Worte “Paris enthauptet” ein und lassen Sie sich die arabische Übersetzung geben. Kopieren Sie diese und rufen Sie z.B. bei youtube arabische Seiten auf, die die Meldung über Paris bringen (die können sie durch kopieren des arabischen “Paris enthauptet youtube” finden).  Dann kopieren Sie nach und nach die arabischen Kommentare in den google Übersetzer und lassen sich die deutsche Übersetzung geben. Manche Äußerungen sind recht kryptisch u. zitieren wahrscheinlich Koran o.ä. Andere Betroffenheitsbezeigungen sind aber deutlicher, so z.B. bei Alaraby TV: “Wenn sie seine persönliche Freiheit haben, den Gesandten zu beleidigen, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden gewähren, haben wir die persönliche Freiheit, Kehlen zu schneiden oder das Blut des Unglaubens zu trinken” oder “Gott ist großartig, möge Gott ihn segnen und ihm Frieden gewähren, möge Gott ihn von den Märtyrern annehmen ... eine Heldentat angesichts der Verachtung und Demütigung der französischen Muslime. Und erlassen Sie Gesetze gegen sie und segnen Sie unseren Meister Muhammad, seine Familie und Gefährten, und geben Sie ihm eine große Anerkennung für das Höchste Paradies, so Gott will” etc., etc. Die muslimische Welt ist wahrhaft bestürzt…

Richard Loewe / 18.10.2020

was ich komisch finde, ist dass die Teilnehmer einerseits feststellen, dass alles immer gegen die Freiheit geht, aber gleichzeitig da keinen Verdacht hegen, dass die Partei (in Deutschland) und das Establishment (anderswo), das richtig gut findet. Trump wird hier in den USA nach der Wahl alles abblasen und dann werden die anderen Regierungen erst recht Vollgas weg von der Demokratie geben. Der Neu-Neuseelaender klang gar nicht mehr so optimistisch, nachdem die Marxisten in NZ nun walten koennen, wie sie wollen. Mal sehen, wie lange sein Institut noch steht. Ich vermute, das Geld wird nun ganz schnell versiegen.

herbert binder / 18.10.2020

Zwei Namen fallen mir immer wieder und immer heftiger ein, einmal Martin Scorsese, dann aber auch Bill Haley. Der erste schuf “Raging Bull”, der andere läßt an “Rock around the Clock” denken. In Deutschland wurde daraus bekanntermaßen “Wie ein wilder Stier” [wer denkt da nicht spontan an Maskus I. aus Bavaria, oder, wie das Stephan G-Punkt Paetow formuliert: Markus Coronus] bzw. “Außer Rand und Band”. Wenn wir diese beiden Titel zusammendenken - was kann die “geistige” Haltung [=krampfhaftes Festhalten] unserer rat- und konzeptlosen (Virus-)Schlangen-Beschwörer besser wiedergeben, nämlich das Rocken rund um die Uhr (oder auch “rund um die Uhr schaukeln”, besser: verschaukeln). Apropos Geist, lieber Herr Müller-Ullrich, und zwar der mozartsche, der muß über Herrn Hartwich gekommen sein: Er schlief an meiner Seite ein, ich wiegte wie ein Kind ihn ein. Genau, der Vogelfänger war’s, und wenn das jetzt nicht zum Thema paßt, dann will ich Papageno heißen.

Wilfried Cremer / 18.10.2020

Die eigenen Werte nicht mehr proaktiv vertreten, das sei das Problem. Nein, das Problem ist, dass man Werte ohne Riten nur mehr knochentrocken aneinander reihen kann.

Karl-Heinz Vonderstein / 18.10.2020

Was ich mir wünsche, dass nach solchen Taten, wie in dem Vorort von Paris, man in der Politik mal eine Debatte darüber anstoßen sollte, was uns in Europa die Migration bringt und wie weit Menschen mit solchen Migrationshintergründen und auch mit diesem speziellen religiösen Background integriert oder nicht integriert sind in unseren Gesellschaften und wie weit sie unsere Werte überhaupt teilen.

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