indubio / 15.10.2020 / 12:00 / 38 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 67 – Markus Krall zu billigem Geld und Zombiewirtschaft

Der Wirtschaftswissenschaftler, Bestsellerautor und CEO von Degussa Goldhandel Markus Krall erklärt im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich, wie der zu erwartende Wirtschafts- und Finanzcrash beginnt und aussieht und aus welcher Ecke der Gesellschaft überhaupt noch Rettung zu erhoffen ist. 

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Heinz Gerhard Schäfer / 15.10.2020

@Thomas Brox: Das erste, was die Islamisten nach der islamischen Revolution 1979 gemacht haben, war die Beseitigung der Sozialisten im Rahmen von Massenmorden. Beide ... isten sind zwar gleich, vertragen sich aber letzten Endes nicht zusammen. Ansonsten gebe Dr. Krall recht, bis auf seinen Optimismus auf eine freie Zukunft für mündige Bürger. Ich glaube, eine solche Zukunft muss wieder mit viel Blut erkämpft werden. Nur von wem?

Gabriele Klein / 15.10.2020

PS: also je mehr ich mich mit der sustainable future von Frau Dr. Merkel und den Task Forces von H. Steiner befasse, um so mehr kommt mir das Magnum Opus von H. Broder in den Sinn: Die letzten Tage Europas..  leider ein unvollendetes Werk. Band 2 für die Fortgeschrittenen bei der UN fehlt noch. Kanns kaum erwarten.  Meine Vorbestellung für Band 2 reiche ich hiermit bei Herrn Broder schon mal ein.

Thomas Schmied / 15.10.2020

Wieder ein Highlight - mit Lösungsansätzen! Vielleicht werden wir uns in einigen Jahren oder sogar Monaten an diese Ansätze erinnern. Ich hoffe es sogar!

Gabriele Klein / 15.10.2020

Frau Merkel im Kanzleramt (pardon, H. Achim Steiner in der UN) scheint sich für das digital financing stark zu machen. Mich würde jetzt nur interessieren welche Rolle das digital financing bei der Banken Rettung spielen könne? H. Krall, was meinen Sie? Aus den Ausführungen von Herrn Steiner, die ich googelte werde ich nicht schlau. Was genau ist gemeint mit “harnessing digitalization to finance sustainable future” und woran erkennen wir die “sustainable future” (d.h. schon jetzt u.ohne Horoskop?  Interessieren würde mich auch die Rolle der grünen 17 SDGs aus dem Hause Merkel (sorry, der UN) bei der Rettung unseres Finanzhaushalts..  Die   Taskforces die ich rund um Herrn Steiner erkenne und die sich bald stündlich diesbezüglich exponentiell zu vermehren scheinen beunruhigen mich schon.  Ach, und da les ich noch was Interessantes auf der UN Seite unter digital-financing-taskforce: “Implementing the Action Agenda requires distinct actions by seven groups across public and private sectors, at local, national, regional and global level. It requires both ambitious individual action and ‘joining the dots’ between different groups of actors. ”  Hmmm könnte das vielleicht den Sturm vor der roten (d.h. grünen) sustainable Ruhe sorry future) erklären den wir momentan weltweit erleben? Denn unter civil society organizations les ich:“Across civic, religious, youth, women’s, worker, trader consumer and other interest groups: mobilize collective voice, documenting problems and solutions to hold the powerful accountable. Build the capacity of citizens”.  Scheint was für Frau Kelles Studienschwerpunkt: Hype der “interest group” “Trans”.............

Dr. Roland Mock / 15.10.2020

Herr Krall, Chef der Degussa,  glorisfiziert das Gold. Gold ist gut als Beimischung zu anderen Vermögenswerten, das Kreditgeld kann es nicht ersetzen. Die Wiedereinführung des Goldstandards kann nicht funktionieren. Schon allein wegen des Mißverhältnisses der umlaufenden Geldmenge zur Summe der verfügbaren Goldreserven. In seiner Grundaussage der bedenklichen Wackligkeit des EU-Finanzsystems stimme ich Krall zu.

Ilona Grimm / 15.10.2020

Manch einer mag überrascht sein, dass die Bibel im letzten Buch, der ohne Hilfestellung kaum verständlichen Offenbarung, beinahe exakt eine solche globale „Teuerung“ für die Endzeit (≠ Weltende) vor der Wiederkunft Jesu voraussagt: Offb. 6,5-6 »5Und als es das dritte Siegel auftat, hörte ich die dritte Gestalt sagen: Komm! Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd. Und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. 6Und ich hörte eine Stimme mitten unter den vier Gestalten sagen: Ein Maß Weizen für einen Silbergroschen und drei Maß Gerste für einen Silbergroschen; aber dem Öl und Wein tu keinen Schaden!»——- Das schwarze Pferd symbolisiert „Teuerung“. Ein Maß entspricht ca. einem Liter. Ein Silbergroschen ist der Tageslohn eines Lohnarbeiters. In Deutschland liegt derzeit der Mindestlohn bei €9,35 pro Stunde; ein Tageslohn wäre demnach €74,80 (brutto). Das heißt für deutsche Verhälltnisse im Jahre 2020 würde dann ein Liter Weizen oder drei Liter Gerste €74,80 kosten. Wein und Öl bleiben unberührt. Aber Bier wird dann auch deutlich teurer…

Steffen Huebner / 15.10.2020

@P. Kiefer - Verstehe Sie nicht: Weshalb sollte ein Goldstandard zu einem Verbot von Goldbesitz /- handel führen? War doch alles vor dem ersten Weltkrieg im deutschen Kaiserreich Realität.

Andreas Rochow / 15.10.2020

@ Sabine Schönfelder - Der rührige Michael Klonovsky verlinkt heute zu dem ehemaligen australischen Senator Cory Bernardi, der unter Bezugnahme auf die Davos-Milliardäre schließt, dass Covid-19 nur der Vorwand für den sozialistischen „Great Reset“ durch die Hintertür ist. Dass parallel wenige Tage vor der Wahl des US-Präsidenten dessen offizieller Twitter Account gesperrt wird, zeigt, dass es bitterernst ist. Das ist keine Pandemie, sondern Krieg!

Kenneth Gund / 15.10.2020

Die Macht der Parteien wird überschätzt, sie haben in erster Linie einer organisatorische und legitimatorische Funktion. Aber eine Willensbildung in der Partei bzw. die Artikulation eines Willens findet in keiner Partei statt. Die stärkste programmatische Profilierung haben die Linksparteien, allerdings spielt das demokratisch im Parteiapparat beschlossene Programm dort für die Regierungsarbeit die geringste Rolle. Bei den Unionsparteien hat man sich gänzlich von konkreter Programmatik verabschiedet und und Willensbildung ist durch ein Delegiertensystem ausgehebelt, das auf Parteitagen dafür sorgt, dass Mandatsträger unter sich bleiben. Informelle Netzwerke innerhalb der Parteien sind wesentlich mächtiger, durch sie werden Günstlinge in den Referaten und Verwaltungsapparaten installiert, die von dort aus die Politik lenken. Die wahre Macht liegt in den Referaten, denn die Referenten formen und steuern die Politiker, indem sie das Agendasetting betreiben und Informationen filtern. Oftmals sind das aber inkompetente Armleuchter und Funktionäre, die es zu keinem echten Beruf gebracht haben. Nach dem Studium parkt man sie an den Universitäten, wo sie über vergleichende Irrelevanz promovieren können oder Erstsemestern die Prüfungsordnungen erklären dürfen. Erweisen sie sich als gute Netzwerker, kriegen sie einen unauffälligen Posten im Ministerium angedient. Da sie vom realen Leben keine Ahnung haben, beschäftigen sie sich dort dann mit weltbewegenden Themen wie Gendersprech in Gesetzesentwürfen oder Maskenpflicht als Antwort auf nicht vorhandene Katastrophenpläne. Dagegen ist nicht viel auszurichten, da die politischen Karrieren für kompetente und qualifizierte Kräfte so attraktiv sind wie die Trainerbank beim FC Kaiserslautern. Das gilt auch für Abgeordnetenmandate. Wer tut sich das schon freiwillig an?

Kurt Müller / 15.10.2020

Ich habe neulich eine Grafik der Verschuldung der westlichen Staaten seit 1980 gesehen, und die Steigerungen seit 2000, 2008 und 2014. Man erschrickt ja und greift sich an den Kopfm. Wer soll so viel arbeiten, um das vom Steuergeld zurückzuzahlen? Völlig verantwortungslos!! Die Politiker müssen umdenken!! Was war denn 2000 los? War das die Dortkommblase, und die Schulden hat die Gesellschaft aufgehalst bekommen?

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