Immer mehr Menschen in Deutschland spielen mit dem Gedanken, auszuwandern. Die Frage ist nur: Wohin? Darüber spricht Gerd Buurmann mit seinen drei Gästen. Zugeschaltet sind der Musiker David Serebryanik, der nach Polen ausgewandert ist, der Nachrichtenredakteur Sebastian Biehl, der 1995 nach Südafrika auswanderte, und der Jurist Titus Gebel, der seit zehn Jahren in Monaco lebt und Autor des Buches ist: „Freie Privatstädte – mehr Wettbewerb im wichtigsten Markt der Welt“.
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Wenig von dem, worüber sich die Teilnehmer dieser Runde unterhalten, deckt sich mit meinen Auswanderungsgründen. Von dem Fakt, daß ein islamisch geprägtes Land von mir von vornherein ausgeschlossen wurde, mal abgesehen. # 2014 begann ich, meine Auswanderung „zu planen“. Meine Haupt-Kriterien waren: Klima, Preiswürdigkeit, eine aufgeschlossene Bevölkerung und halbwegs stabile politische Verhältnisse. Genau in der Reihenfolge. Panama und Thailand kamen in meine engste Auswahl. Da ich keine Präferenz hatte, ließ ich den Münzwurf entscheiden. Der mich 2016 zum 1. und 2. Urlaub nach Thailand führte und ein weiteres Mal Anfang 2017. Damit waren die Würfel dann auch schon gefallen. # „Das Klima“ bzw. das von mir erlebte Wetter entsprach genau meiner Vorstellung. Die Lebenshaltungskosten bewegen sich unterhalb 50% der deutschen. Sogar in Bangkok. Was nicht zuletzt auf die Mietkosten zurück zu führen ist. Thais sind Buddhisten und überwiegend sehr ausgeglichen. Aufgrund des starken Tourismus sind sie Fremden gegenüber aufgeschlossen und häufig sehr respektvoll „den Alten“ gegenüber. Wie viele Kontakte ich zu Einheimischen aufbaue, ist von mir selbst abhängig. Auch hier gilt: wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Und: ich meide „die deutsche Community“. Trotz „Militärdiktatur“ (war Th bis 2023 noch) gab es keine persönlichen Einschränkungen und das Königshaus hatte stets, vielleicht keinen bestimmenden, aber einen „dämpfenden“ Einfluß auf die Politik. Während der „Pandemie“ schloß Th zwar seine Grenze, der Umgang mit der Bevölkerung war aber, gemessen an deutschen Verhältnissen, geradezu libertär. # Mein Fazit nach 8 Jahren Thailand: nicht immer einfach, aber hier will ich nicht wieder weg. Warum mich die deutsche Politik noch immer so bewegt? Irgendeine Beschäftigung muß ein Rentner doch haben. :-)
Das mit der Auswanderung ist leider keine Lösung für Deutschland. Nur für den Einzelnen selber. Während aus Deutschland eher reichere und gebildete Menschen abwandern, kommen aus anderen Ländern hauptsächlich arme und ungebildete Menschen hier her. Dann noch die Frage, wohin. Ab besten wäre doch ein Ort, wo Deutsche als Touristen selten sind. Wer will schon ohne Not ständig einen deutschen Touristen vor der Nase haben? Dann kann ich auch hier bleiben, das Arschloch von nebenan ertragen.
Dass man sich in Bezug auf Kultur und Gesetze im Land anpasst (bzw. diese respektiert und achtet), in dass man einreist war für mich eine Selbstverständlichkeit. Dass man sich das soziale und kulturelle, Umfeld anschauen sollte ebenfalls. Dass man versucht die Sprache zu lernen ein Gebot der Höflichkeit. Was mich wirklich interessieren würde, sind die praktischen Belange des Alltags, die leider nur nebensächlich angesprochen worden.
Wenn der Nachrichtenredakteur Sebastian Biehl 2019 von Südafrika nach Berlin (!) zog , muß das exotische Flair der Hauptstadt ja magisch sein …
Interessante Aussagen 21:00 „Wenn ich in einem christlichen Umfeld leben fühle ich mich Zuhause weil ich die Kultur verstehe“. Bildet sich wirklich die religiöse Kultur in der Umgebung z.B. Architektur, Stadtplanung ab? Nein. Es bildet sich der Zeitgeist der Nomenklatura, der Despoten, Kaiser, Könige, vor allem das Finanzsystem der Betrugsökonomie in der Umgebung ab. Der Kulturraum kann manigfaltig sein, hat aber weniger mit dem Christentum zu tun, auch wenn die Kirche alles, auch den Mensch als ihre eigen Frucht ansehen möchte. Manche Architekten sagen das Hamburg, Deutschland sogar Europa architektonischen Würfelhusten hat. Ich bin kein Architekt, finde aber das Städte immer mehr senkrecht gestapelte Tierställe ohne Auslauf sind. Grotten hässlich, einheitlich Beton brut. Deutsche Architektenkultur Lego + Legasthenie = Legosthenie. „Böse Bauten“ gibt es, gibt es auch Halal Architektur? Die große betonierte Einfalt vom Nordcap bis zum Bosporus, Doku „Wem gehören unsere Städte?“ ansehen. Selbstverständlich geben viele historische italienisch, französisch Städte ein menschliches Wohlgefühl weil sie FÜR und nicht gegen menschliches Zusammenleben erstellt wurden. Vergleichen sie das jetzt mal mit einen Beton Ghetto die ursprünglich aus einer Wohnungsnot, nur vorübergehend!!!, heraus entstanden sind. Die Ghettoarchitektur wurde nun Standard, billig und menschenfeindlich in allem. Wer soll sich da Wohlfühlen? Nicht einmal Tiere. Die Pandemie der Shithole Industrie.
Wenn Deutsche auswandern, dann führen sie nach kurzer Zeit dort die deutschen „Tugenden“ ein , vor denen sie geflohen sind ! Bürokratie-Karneval-Oktoberfest und das „Wichtigste “„“Mülltrennung „“„ !
Mit zunehmender Ausbaustufe von KI werden in Deutschland viele Arbeitsplätze in den unteren Lohngruppen wegfallen, eine Massenarbeitslosigkeit droht.
Und diese Arbeitslosen sind mehr oder weniger die „unqualifizierten Fachkräfte“ von denen immer geschrieben steht.
Und wer wird nach Deutschland zu hunderttausende, zu Millionen illegaler Flüchtlinge eingeladen und ins Land gelassen? Richtig, die „unqualifizierten Fachkräfte“ aus Syrien, Afghanistan und den anderen Ländern.
Darum flieht weit und schnell, denn es droht der Klassenkampf zwischen KI und den importierten „Fachkräften“. Wer findet den Fehler?