Immer mehr Menschen in Deutschland spielen mit dem Gedanken, auszuwandern. Die Frage ist nur: Wohin? Darüber spricht Gerd Buurmann mit seinen drei Gästen. Zugeschaltet sind der Musiker David Serebryanik, der nach Polen ausgewandert ist, der Nachrichtenredakteur Sebastian Biehl, der 1995 nach Südafrika auswanderte, und der Jurist Titus Gebel, der seit zehn Jahren in Monaco lebt und Autor des Buches ist: „Freie Privatstädte – mehr Wettbewerb im wichtigsten Markt der Welt“.
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Ich lebe seit 35 Jahren in Japan und habe hier 20 Jahre gearbeitet. Aufgrund meiner Arbeit musste ich alleine zu Kunden fahren, um dort für jeweils eine Woche den Kunden in der Benutzung unserer Maschinen zu unterrichten. Um zum Kunden zu fahren und ihn zu unterrichten, im Hotel zu übernachten und im Restaurant Bestellungen aufzugeben, ist die nicht leicht zu erlernende japanische Sprache absolut notwendig. Warum bin ich nach Japan ausgewandert? Nun, es ist die Heimat meiner Frau. Ich fühle mich hier in diesem gut funktionierenden Land mit seinen freundlichen und friedlichen Menschen sehr wohl. Wenn man mich fragt, aus welchem Land ich komme und ich antworte, dass ich Deutscher bin, merke ich an den Reaktionen, dass viele Japaner noch immer denken, dass Deutschland das Land der Dichter und Denker ist. Ich denke, dass ich hier bleiben werde.
Mit zunehmender Ausbaustufe von KI werden in Deutschland viele Arbeitsplätze in den unteren Lohngruppen wegfallen, eine Massenarbeitslosigkeit droht.
Und diese Arbeitslosen sind mehr oder weniger die „unqualifizierten Fachkräfte“ von denen immer geschrieben steht.
Und wer wird nach Deutschland zu hunderttausende, zu Millionen illegaler Flüchtlinge eingeladen und ins Land gelassen? Richtig, die „unqualifizierten Fachkräfte“ aus Syrien, Afghanistan und den anderen Ländern.
Darum flieht weit und schnell, denn es droht der Klassenkampf zwischen KI und den importierten „Fachkräften“. Wer findet den Fehler?
Wenn Deutsche auswandern, dann führen sie nach kurzer Zeit dort die deutschen „Tugenden“ ein , vor denen sie geflohen sind ! Bürokratie-Karneval-Oktoberfest und das „Wichtigste “„“Mülltrennung „“„ !
Interessante Aussagen 21:00 „Wenn ich in einem christlichen Umfeld leben fühle ich mich Zuhause weil ich die Kultur verstehe“. Bildet sich wirklich die religiöse Kultur in der Umgebung z.B. Architektur, Stadtplanung ab? Nein. Es bildet sich der Zeitgeist der Nomenklatura, der Despoten, Kaiser, Könige, vor allem das Finanzsystem der Betrugsökonomie in der Umgebung ab. Der Kulturraum kann manigfaltig sein, hat aber weniger mit dem Christentum zu tun, auch wenn die Kirche alles, auch den Mensch als ihre eigen Frucht ansehen möchte. Manche Architekten sagen das Hamburg, Deutschland sogar Europa architektonischen Würfelhusten hat. Ich bin kein Architekt, finde aber das Städte immer mehr senkrecht gestapelte Tierställe ohne Auslauf sind. Grotten hässlich, einheitlich Beton brut. Deutsche Architektenkultur Lego + Legasthenie = Legosthenie. „Böse Bauten“ gibt es, gibt es auch Halal Architektur? Die große betonierte Einfalt vom Nordcap bis zum Bosporus, Doku „Wem gehören unsere Städte?“ ansehen. Selbstverständlich geben viele historische italienisch, französisch Städte ein menschliches Wohlgefühl weil sie FÜR und nicht gegen menschliches Zusammenleben erstellt wurden. Vergleichen sie das jetzt mal mit einen Beton Ghetto die ursprünglich aus einer Wohnungsnot, nur vorübergehend!!!, heraus entstanden sind. Die Ghettoarchitektur wurde nun Standard, billig und menschenfeindlich in allem. Wer soll sich da Wohlfühlen? Nicht einmal Tiere. Die Pandemie der Shithole Industrie.
Wenn der Nachrichtenredakteur Sebastian Biehl 2019 von Südafrika nach Berlin (!) zog , muß das exotische Flair der Hauptstadt ja magisch sein …
Dass man sich in Bezug auf Kultur und Gesetze im Land anpasst (bzw. diese respektiert und achtet), in dass man einreist war für mich eine Selbstverständlichkeit. Dass man sich das soziale und kulturelle, Umfeld anschauen sollte ebenfalls. Dass man versucht die Sprache zu lernen ein Gebot der Höflichkeit. Was mich wirklich interessieren würde, sind die praktischen Belange des Alltags, die leider nur nebensächlich angesprochen worden.
Das mit der Auswanderung ist leider keine Lösung für Deutschland. Nur für den Einzelnen selber. Während aus Deutschland eher reichere und gebildete Menschen abwandern, kommen aus anderen Ländern hauptsächlich arme und ungebildete Menschen hier her. Dann noch die Frage, wohin. Ab besten wäre doch ein Ort, wo Deutsche als Touristen selten sind. Wer will schon ohne Not ständig einen deutschen Touristen vor der Nase haben? Dann kann ich auch hier bleiben, das Arschloch von nebenan ertragen.