Ein Gespräch über Geld, Bargeld und die Freiheit, die eine Währung ausstrahlen kann. Es geht um Kryptowährungen, staatliche Kontrolle, Zahlungsfreiheit – und um den Euro: ein Gespräch über wirtschaftliche Macht, politische Spaltung und die Frage, wie viel Freiheit in unserem Geldsystem steckt. Die Gäste sind der Jurist Carlos A. Gebauer und der Wirtschaftsinformatiker und Autor Benjamin Mudlack, Autor des Buches „Neues Geld für eine freie Welt: Warum das Geldsystem kein Herrschaftsinstrument sein darf“.
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Interessante Kommentare mit einem noch interessanterem Verständnis vom Verhaeltnis Staat – Buerger und von sehr grundlegenden Rechtsprinzipien. Abgesehen davon, dass man das Narrativ von der Verhinderung der Geldwaesche durchaus ebenso anzweifeln kann wie das „Versprechen“ , das Bargeld nicht vollständig abzuschaffen. Bis vor kurzem galt im Wertewesten der Grundsatz, dass der Buerger solange als unschuldig gilt, bis er in einem juristischen Verfahren nach bestimmten Regeln verurteilt wird. Fuer Ermittlungen brauchte es einen hinreichenden Tatverdacht. Nicht nur in diesem Fall ist der totalitaere Staat dabei, die Sache umzudrehen. Der Buerger ist zunaechst einmal verdächtig, vor allem wenn er bestimmte Merkmale aufweist, die bislang strafrechtlich voellig irrelevant waeren. Diese ideologisch definierten Merkmale machen ihn nun verdächtig mit der Folge, er selbst muss seine Unschuld beweisen, was uebrigens prozessual und logisch unmoeglich ist. Man kann nicht nichts beweisen. Die diversen faktischen Probleme sind klar, auch wenn ich selbst weiss, wo mein Geld herkommt. Was noch lange nicht bedeutet, bisher jedenfalls, dass ich dieses dem Staat erklären und! beweisen muss. Jedenfalls dann nicht, wenn ich unverdaechtig bin. Und der Besitz allein von Bargeld in einer gewissen Hoehe begruendet fuer mich nicht den hinreichenden Tatverdacht. Ebensowenig wie die Tatsache, dass ich ein älterer, weisser Indigener bin, irgendetwas Strafrechtliches begruendet. Oder dass Beamte ihre linke Gesinnung beweisen muessen. Hier laeuft Entscheidendes in die grundsaetzlich falsche Richtung nach dem Michelmotto, wer nichts zu verbergen hat, kann sich auch durchleuchten lassen. Darum geht es nicht. Es geht um einen uebergriffigen totalitaeren Staat mit einem erstaunlichen Verständnis von seinem Souverän, wobei er in allen anderen, strafrechtlich relevanten Bereichen, wenn es um bestimmte Taeter geht, bemerkenswert passiv bleibt. Auch in Sachen Corona gaebe es genug zu ermitteln.
Die Aneignung von großen Vermögen durch Betrug, Bestechung, Korruption, schaffen vorteilhafter Gesetze und dem ausnutzen eingebauter Lücken findet heute längst bargeldlos statt (Cum-Cum, CO²- Steuer – Klimanarrativ… ). Hier geht es um etwas anderes, nämlich Kontrolle, Erpressung, Wohlverhalten, Steuerung des gläsernen Bürgers und nicht zuletzt um den Versuch, ein gescheitertes (Fiat-) Geldsystem zu retten. So, wie heute Konten unbequemer Personen & Medien auf Knopfdruck gekündigt werden, ist ein Vertrauensvorschuss unangebracht. Entscheidend wird sein, wie lange der Bürger dieses unfreie „Geld“ als Bezahlung für seine reale Wertschöpfung akzeptieren wird.
@ Herr Samsonis, ach so, ihr verschuldeter Nachbar möchte über ihre Finanzen Bescheid wissen und ihre Spargroschen „ gerecht“ aufteilen?
in dieser Geldtheorie ist natürlich ein Fehler, den die beiden tunlichst vermeiden: wer bestimmt, wieviel Gold wert ist? Der Wert des Goldes/Silbers fällt auch nicht vom Himmel. Der Wert von allem wird von denen bestimmt, die es benutzen. Deswegen ja auch die Propaganda. Der „subjektive Wert“ ist komplett unerheblich, denn das Subjekt bestimmt nicht den Wert von irgendetwas für die anderen Subjekte. Und Menger als Grandlage zu nehmen? Rothbard und nicht Hayek ist der Theoretiker der Libertären. Edelmetalle und Dollar waren meine Werte, denen die meisten Menschen vertrauen, und damit bin ich sehr gut gefahren. Und natürlich den Räuberstaat vermeiden. Und Deutschland, der Erfinder der beiden totalitären Varianten, ist der schlimmste Räuberstaat.
Verbrecher zahlen bar! Ich bin sehr froh, dass das Bargeld immer mehr zurückgedrängt wird, da viele Geschäfte usw. auf unbarer Zahlung bestehen. Es wird daher bald kein Bargeld mehr geben, wofür ein staatliches Verbot gar nicht nötig ist! Und das ist gut so! Eine unbare Wirtschaft und Gesellschaft lebt den höchsten Grad an Transparenz. Der Staat bzw. seine Kontrollinstanzen sollten den gesamten Geldverkehr lückenlos erfassen und auf ewig digital archivieren können. So werden schmutzige Geschäfte ein für allemal der Vergangenheit angehören. Wer anständig ist, hat auch keine Probleme mit der Überwachung seiner finanziellen Transaktionen! Der Staat garantiert im Übrigen absolute Diskretion und greift lediglich dann ein, wenn finanzielle Transaktionen auffällig sind. Was ist daran auszusetzen? Was ist daran auszusetzen, dass wir – jeder von uns – gegenüber staatlichen Organen „gläsern“ sind? Nichts! Zum Vermögensnachweis: ich finde es gut, dass die Herkunft von Vermögen nachzuweisen ist und dass Vermögen ohne Nachweis eingezogen werden bzw. scharfe Geldbußen gegen Personen erlassen werden, die den Nachweis nicht führen können. Mein eigenes Beispiel: mein Vermögen beträgt rund 17.000 €. Es stammt aus sozialversicherungspflichtiger Tätigkeit – die Belege seit 1982 habe ich selbstverständlich lückenlos archiviert, einschließlich der monatlichen Einzahlungen auf mein Sparbuch bei der Sparkasse Bremen. Ferner bekam ich 1997 eine Lebensversicherung ausgezahlt (umger. 5432,- €, damals noch DM), die ich dann ebenfalls auf das Sparbuch einzahlte. In gleicher Weise zahlte ich ein Geschenk (bar, 750 €) meines Onkels Rudolf im Jahre 2003 auf das Sparbuch ein und legte den Aktenvermerk dazu an. Ich kann alles nachweisen. Wer dies nicht lückenlos vermag, der sollte auch sanktioniert werden. Unser Staat ist ehrlich, fair und unbestechlich, wer nichts zu verbergen hat, braucht auch nichts zu befürchten.
Geld alleine macht nicht glücklich. Weg damit! Liebe alleine macht auch nicht glücklich. Weg damit! 2 Beine alleine machen auch nicht glücklich. Weg damit!
„Hätten wir die Deutschen gefragt, hätte es keinen Euro gegeben.“ Theo Waigel in „Reden wir über Geld“, Südd. Wir konnten irgendwelchen Schnickschnack wählen, aber die existentiellen Entscheidungen sind im Bonner Hinterhof gefallen. Was seit der GG-Änderung und Maastricht abgeht, hat den Namen Freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht mehr verdient. Es gibt auch Fragen, die sich mit der Verfassung nicht vertragen, wie die Eingemeindung in eine politische Union. Denn mit der Zustimmung von 51 Prozent würden 49 Prozent der Bürger enteignet. Weil man sowieso nicht an 50 prozentige Zustimmung geglaubt hat (s. a. Frankreich u.a), hat man es gleich ganz gelassen. Dabei wäre selbst die Frage verfassunsgwidrig, vielleicht sogar strafbar als Anstiftung zum Aufruhr (s.a. Artikel 21, 2). Das Minderheitenrecht (Artikel 4) jedenfalls ist sang- und klanglos hinten rüber gefallen. So eng, wie das geschrieben ist, war das sowieso nicht gefaßt. Man kann viel mißverstehen mit entsprechender Begriffsstutzigkeit. Art. 4 ist ein zentraler Artikel bürgerlicher Freiheit! Anschauliches Beispiel ist die GEZ, die mit dem Argument durchgeboxt worden ist, die meisten haben ja einen Fernseher. – So ist Artikel 4 natürlich nicht zu verstehen. Wählen alleine ist keine Demokratie. Dann dann ist es nicht weit, mit Merhheitsbeschluß Juden und Christen zu verfolgen. Hier liegt sehr viel im Argen. Mit Maastricht ist modern geworden, den Bürger zu überrumpeln, z.B. damit, „wichtige Informationen“ im Aushang hinter einem QR-Code verstecken. So ist der Gesellschaftsvertrag heruntergekommen zu „Unserer Demokratie“.