Ein Gespräch über Geld, Bargeld und die Freiheit, die eine Währung ausstrahlen kann. Es geht um Kryptowährungen, staatliche Kontrolle, Zahlungsfreiheit – und um den Euro: ein Gespräch über wirtschaftliche Macht, politische Spaltung und die Frage, wie viel Freiheit in unserem Geldsystem steckt. Die Gäste sind der Jurist Carlos A. Gebauer und der Wirtschaftsinformatiker und Autor Benjamin Mudlack, Autor des Buches „Neues Geld für eine freie Welt: Warum das Geldsystem kein Herrschaftsinstrument sein darf“.
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Was die Werbung angeht: als Kind der Achtzigerjahre, kann ich mich nicht erinnern, dass der Staat für sich oder irgendwelche Aktionen öffentliche Werbekampagne gestartet hat (wie viel Steuergeld da wohl investiert wird). Die meisten Plakate an den U-Bahnhöfen sowie auf den Straßen drehten sich um Reisen oder Zigaretten. Irgendwann gab es noch Plakate zu HIV, da bin ich mir aber nicht sicher, ob sie von staatlicher Seite waren. Plakate, die für die eigene Staatspolitik geworben haben, habe ich früher nur mit dem unfreien Ostblock und Diktatur verbunden.
Eine Bekannte arbeitet bei einer Bank. Sie hat mir erklärt, dass die Bank pro Einzahlung von Bargeld 5€ Bearbeitungsgebühr berechnet, da sie schließlich Kosten hat, weil das Geld gezählt und transportiert werden muss. Das finde ich relativ unverschämt, weil mit diesem Geld gearbeitet wird und es gängiges Zahlungsmittel ist. Kein Wunder, dass die kleinen Unternehmen sich gezwungen sehen (!) immer mehr auf Karte umzustellen.
Es geht nicht darum, Bargeld gänzlich abzuschaffen. Es geht darum, die Möglichkeiten, mit illegal erworbenem Geld, Schwarzgeld, Geldwäsche oder Geld aus Straftaten etc., jede Summe in bar bezahlen zu können, drastisch zu beschränken. Darum ist es notwendig, Barkäufe zu begrenzen, z.B. auf maximal 5.000 Euro. Warum dürfen Autos, teurer Schmuck oder sogar Immobilien etc. ohne ausreichenden Herkunftsnachweis des Gelds in bar bezahlt werden?!?!?! Man kann sich nicht darüber entrüsten, Dtl. sei ein Paradies für Verbrecher und gleichzeitig Bargeld-Zahlungen in unbegrenzter Höhe zulassen – aber gleichzeitig für Asylanten die Bezahlkarte fordern (nur so am Rande). Unser Nachbarland Dänemark hat es richtig gemacht. Dort sind seit dem 01. Juni 2025 die 1.000 Kronen-Scheine als Zahlungsmittel ungültig. Sie können entweder auf ein Dänisches Konto eingezahlt oder gegen Herkunftsnachweis bei drei! Stellen im Land gebrhernfrei gegen gültige kleinere Scheine eingetauscht werden. Zweck: Begrenzung der Kriminalität. Die EU – der gleiche Verein, der sog. „Umwelt-NGOs“ zur Schädigung von Ländern durch Finanzierung gezielt angestachelt hat – sollte mit kurzer Frist die 500- und 200-Euroscheine als Mittel zur Bargeldzahlung für ungültig erklären. Mal sehen, wieviel Schwarzgeld dann auftaucht. Trotzdem: Allen ein Gesegnetes Pfingsfest. Oder hilft der Aluhut auch gegen den Heiligen Geist?
Schade, dass zum Artikel über den Bauernkrieg nicht über das Pfingstwochenende kommentiert werden darf
* eine große Landesausstellung findet im ehemaligen Kloster in Bad Schussenried statt
* in Weingarten (dem Ort des Weingartener Vertrags) gibt es eine Diskussion zum Motto einer Platzpflasterung „DAMIT FRIEDEN RUHE UND EINIGKEIT DAUERHAFT BEWAHRT WERDEN…“ – das erinnere an den Ausspruch Schulenburgs 1806: „Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“, als ob das für uns heute gelten solle.
* in Oberschwaben gab/gibt es Vortragsreihen über den Bauernkrieg auch unter lokalen Aspekten. Auch auf die Teilnahme von Schweizer Haufen („könnten wir hier schweizer politische Verhältnisse haben?“) wird verwiesen.
Herr Samsonis:
Es wird eine neue EU-Behörde AMLA als notwendigen Schritt gegen Geldwäsche gefeiert. Allerdings offenbart eine genaue Analyse die wahre Dimension: Mit einem Budget von 65 Millionen Euro und über 400 Mitarbeitern startet in Frankfurt eine Superbehörde mit beispiellosen Vollmachten zur totalen Vermögensüberwachung. Die Umkehr der Beweislast bedeutet: Sie müssen künftig beweisen, dass Ihr Vermögen legal ist – sonst droht die Beschlagnahme ohne Gerichtsbeschluss.
Damit wird eine globale, gesetzlich gedeckte Enteignung von Vermögenswerten institutionalisiert. Konkreter Gesetzestexte aus den USA und der EU zeigen, wie neue Rechtskonzepte die Eigentumsrechte von Privatanlegern systematisch aushöhlen. Die zeitliche Koordination mit dem digitalen Euro ab Oktober 2025 und dem geplanten EU-Vermögensregister ist dabei kein Zufall.
AMLA wird als Instrument zur politischen Kontrolle und Enteignung missbraucht werden. Was missbraucht werden kann, wird letzten Endes auch missbraucht werden. Das haben UN, WHOI, EU hinreichend belegt. Überwachung ist das Geschäftsmodell des Internets geworden – und jetzt wird es zum Geschäftsmodell des Staates.
Besonders perfide: Die Umkehr der Beweislast macht jeden Bürger zum Verdächtigen. Sie müssen beweisen, dass Ihr Vermögen legal erworben wurde, sonst drohen Strafen bis 1 Million Euro. Die Verknüpfung mit dem EU-Vermögensregister ab 200.000 Euro und dem programmierbaren digitalen Euro schafft ein lückenloses Überwachungsnetz. Das kann man nicht gutheißen.
Grosse Scheine verbieten oder Herkunftsnachweis? Nur Knebel für den kleinen Mann. Es wird schnell Ersatzwährungen geben und die reichen, kriminellen werden sie ohne Einschränkungen verwenden.
@Jürgen Günther, „Die Umkehr der Beweislast macht jeden Bürger zum Verdächtigen. Sie müssen beweisen, dass Ihr Vermögen legal erworben wurde, sonst drohen Strafen bis 1 Million Euro.“ – Was fällt Ihnen denn so schwer, Ihr Vermögen nachzuweisen? Sie tun ja so, als wüssten Sie nicht, woher und vom wem Ihr Geld auf Ihr Konto komme.