Brombeer-Koalition? Von wegen. Über die Tollkirschen-Koalition spricht Gerd Buurmann mit Peter Grimm sowie mit der Autorin Vera Lengsfeld und dem Publizisten Gunter Weißgerber.
Tollkirschen-Koalition, so hat Peter Grimm, die neue Koalition aus CDU, SPD und BSW getauft. Ein Wort, das deutlich zutreffender ist als Brombeer-Koalition. Die drei Gesprächsteilnehmer zeichnet viel politischer Sachverstand und intime Kenntnisse der Ostdeutschen-Verhältnisse aus.
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@ Gerd Maar „Ich muss mich korrigieren. Laut authentischen Augenzeigenberichten in diesem Forum war die DDR gar keine Diktatur, sonndern ein ganz normaler Staat in dem man sogar den Staatsratsvorsitzenden beim Namen nennen durfte ohne in Bautzen zu landen.“ Vor längerer Zeit las ich einen Kommentar eines solchen Zeitzeugen, ich glaube sogar, es war auf der Achse. Er schrieb, er habe jahrzehntelang unter der amerikanischen Knute geächzt…
@T.Schneegass: Exil-Sachse ist nicht der richtige Ausdruck. Als ich vor über 24 Jahren ausgewandert bin, tat ich das, weil mir Frankreich sehr gefiel. Unterdessen ist es meine Heimat geworden, kein Exil. Nach Sachsen komme ich immer wieder gerne und es berührt mich jedes mal, aber bleiben würde ich trotz meiner Emotionen nicht mehr. Und wie gesagt, etwas weiter westlich fühle ich mich wohler.
@Friedrich Richter: Wir sind uns einig, auch ich möchte keine fremde Truppen auf deutschem Territorium, weder russische und schon gar nicht „sowjetische“. Truppen dagegen braucht man allerdings nur, wenn man das Märchen von der Absicht der Russen, die NATO überfallen zu wollen, trotz der Bestätigung zuständiger Behörden, keine Erkenntnisse in dieser Richtung zu besitzen, aufrecht erhalten will.
@gerhard giesemann: Wer sind alle? Sie hatten doch bestimmt im Gegensatz zu allen schon den Sekt kaltgestellt, um mit mir auf den Abzug anzustoßen. Vielleicht können wir unsere Feier unter Trump, dem 2. nachholen?
T-Online meldet aktuell: „Finnische Frauen bereiten sich auf russischen Überfall vor“. Also, ihr Lieben, größte Gefahr! Mein Tipp, wenn der Iwan kommt: immer wieder „Druschba“ sagen, Wodka bereithalten („Wodka Gorbatschow“ von netto reicht, der echte „Moskovskaya“ ist ja leider sanktioniert). Ordentlich Speck und Knoblauch anbieten. Wünsche euch allen trotz der immensen Gefahr und des drohenden Überfalls auch auf Deutschland einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche!
Herr Weißgerber möge doch bitte auf einen der von ihm perhorreszierten Alternativen treffen: dann könnte er zeigen, was er wirklich drauf hat. Als Platzierter käme auch er ins Ziel.
Was „dem Überfall Russlands auf die Ukraine“ fehlt, ist ein plausibles Kriegsziel. Russland braucht kein Land, das ist dünn besiedelt und ein Exporteur von Getreide. Die Russen haben genug zu essen und genug Rohstoffe. Den Russen geht es seit der November-Revolution das erste mal wirtschaftlich gut. Für Russland ist der Krieg in der Ukraine Ballast. Was wäre das Kriegsziel Putins? Der will natürlich auch keine Nato vor der Haustür. Nach dem Abzug aus dem Osten ist die Blockfreiheit der Ukraine den Russen diplomatisch zugesichert worden. Wenn man da mal nachforscht, wird man handfeste Belege dafür finden. Kann ja jeder selber aussuchen, ob er in der Nato sein will, das ist eine windige Begründung, wie: Wer Probleme hat mit den Ausländern, kann das ja sagen. Das Verhältnis ist mittlerweile 10 zu 1. Im Internet kann auch nicht jede Meinung neben der Gegensätzlichen stehen. Das sind Wunschvorstellungen, die nicht funktionieren. Warum zensiert die Tagesschau? Welches nun das Ziel ist, das dem Ukrainekrieg zugrunde liegt, weiß keiner genau. Es kann nur darum gehen, zu überlegen, welche Annahme wahrscheinlich ist. Daß es einen Krieg in der Ukraine gibt, das ist eine Tatsache. Die Art der Beleuchtung ist wesentlich.