Brombeer-Koalition? Von wegen. Über die Tollkirschen-Koalition spricht Gerd Buurmann mit Peter Grimm sowie mit der Autorin Vera Lengsfeld und dem Publizisten Gunter Weißgerber.
Tollkirschen-Koalition, so hat Peter Grimm, die neue Koalition aus CDU, SPD und BSW getauft. Ein Wort, das deutlich zutreffender ist als Brombeer-Koalition. Die drei Gesprächsteilnehmer zeichnet viel politischer Sachverstand und intime Kenntnisse der Ostdeutschen-Verhältnisse aus.
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@Weißgerber. Bei ab ca. 13:20. Bitte was soll das sinnlose Gerede von, die etablierten Parteien sollen zur Besinnung kommen..!? Haetten und wuerden sie.. haeh..! Sie tun es seit Jahren nicht, waren jahrelang auf einer Weltreise im Dschungel, ohne Nachrichten? BSW und AFD sind die neue SED..Haeh..
Immer das „böse“ Rußland. Es wird dabei vergessen, das die ukrainische Politik durch die Diskriminierung und Unterdrückung des großen russischen Bevölkerungsteils eine Ursache des Krieges war. Für einen klugen Handelspartner (also nicht Deutschland) spielt Krieg usw. keine Rolle. Er braucht die Handelsware, in dem Fall Ressourcen, die er nicht selbst hat. Bei anderen Ländern spielt es keine Rolle, ob ihre Handelspartner „Böses“ begehen, wie Krieg, vollstreckte Todesstrafen, Unterdrückung von Frauen und ethnischen Minderheiten usw. Beispiele von Ländern, in denen das geschieht, gibt es viele. Und außer den dummen Deutschen handeln viele Länder zum gegenseitigen Vorteil mit diesen „bösen“ Ländern.
Seit die Sovjetunion implodiert ist, hegt Brüssel öffentlich Pläne, das Militär der Mitglieder unter ein Kommando zu stellen. Von wegen Friedensreich, da kommt der Krieg in der Ukraine ja wie gerufen? Öfter mal Öl ins Feuer giessen, Abmachungen und Verträge brechen, und schon sind alle begeisterte Militaristen und Feinde Russlands. Auch grüne Aussenminister waren Förderer der Idee. Russland wird zwar autoritär regiert, aber das ist nicht die Sovjetunion. Seitdem wir das tolle Friedensreich haben, habe wir nicht nur einen versteckten Bürgerkrieg im Inneren, sondern sind auch mit tausend Kriegen im Außen beschäftigt. Alle Versprechungen der Parteioligarchzen bezüglich der EU sind gebrochen worden, alle! Es wird allen besser gehen? Mit Hetze, Messermorden, Zensur und Psychoterror? Die Friedensparteien SPD und Grüne waren die ersten, die nach 45 Krieg befürwortet und geführt haben, nämlich in Jugoslavien. Und regelmäßig unterstützen unsere Parteioligarchen Kriege ohne UN-Mandat!
@A. Ostrovsky: Mir scheint, Sie sehen Ihre Zukunftsaussichten mehr als düster. Also entweder Leben unter russischem Diktat oder Tod. Nur Mut, ich glaube, noch ist es zu früh, die Flinte ins Korn zu werfen.
Ich lebe übrigens in einem Staat, von dem ich den Eindruck habe, dass für ihn das Überleben seiner Bürger durchaus eine gewisse Bedeutung hat. Dieser Staat besitzt ein, wenn auch bescheidenes, Arsenal an Kernwaffen, und er weiss sich durch sein, zumindest meiner laienhaften Wahrnehmung zufolge, einigermaßen professionelles Auftreten auf internationaler Bühne einigen Respekt zu verschaffen. Selbstverständlich ist auch hier bei weitem nicht alles in Ordnung, aber die Prioritätensetzung ist doch nicht so schlecht. Dieser Staat heisst Frankreich, und ich besitze unterdessen auch seine Staatsangehörigkeit, was mir ein ungemein beruhigendes Gefühl beschert. Trotzdem liegt mir meine alte Heimat Sachsen am Herzen. Ich komme einfach nicht davon los. Deshalb bin ich auf der Achse unterwegs.
„Lutz Herrmann / 24.11.2024 Kinschal-Katastrophe: Russlands Hyperschallrakete ist völlig nutzlos Sieben von acht gestarteten “unverwundbaren„ Wunderwaffen wurden abgefangen“
Mich würde da die Quelle interessieren. Ich selber kenne nur Videoaufnahmen aus großer Entfernung. Facts on the ground wurden nicht veröffentlicht. Frage mich, warum?
Es läuft darauf hinaus. Es wird Unregierbarkeit sein, die wir erleben und deren Protagonisten – die meisten davon abgewählt – werden weiterhin Geld mit vollen Händenin in der Welt verteilen, die sie angeblich retten werden. Geschichte aber braucht ihr volles Maß an menschlicher Torheit und Verruchtheit.
Das ist nach gut drei Jahren Ampel nahezu vollständig ausgeschöpft- aber eben nur beinahe!
Als Wessi habe ich den Kalten Krieg anders erlebt als die Ossies. Unvergessen ist für mich eine Art „Atomschutzübung“, die wir in den frühen Sechzigern (62/63?) in der Schule (Gymnasium!) durchgeführt haben. Die Anweisung lautete: „Wenn du einen großen Knall und einen ungewöhnlich grellen Blitz wahrnimmst und am Himmel eine pilzförmige Wolke entdeckst, wirf dich sofort auf den Boden, am besten unter den Tisch, und bedecke Deinen Kopf mit deiner Schultasche.“ Auf Kommando des Lehrers krochen wir unter unsere Tische (aufs Hinwerfen haben wir verzichtet) und bedeckten unsere Häupter mit unseren Schultaschen, die wir zuvor entleert hatten. Kaum einer konnte sich das Lachen oder Gekicher verbeißen. Die ganze Sache war so komisch, dass sie niemals wiederholt wurde. Heute kommen solche Anweisungen aus Brüssel. Wo der Quatsch damals herkam, weiß ich nicht. Brüssel ist ja auch eingefallen, dass wir einen Atomkrieg (ausgelöst durch eine Hyperschallrakete mit Atomsprengkopf) ganz sicher überleben können, wenn wir 72 Stunden mit Hilfe unserer – noch vor zwei drei Jahren als „rächtz“ verpönten – Vorräte an Wasser und Lebensmitteln überleben können. – - Ende der sechziger Jahre hörte ich, wie ein US-Offizier, mit dem mein Vater Schach spielte, erwähnte, dass wir in Nordhessen im Falle eines russischen Angriffs keine Stunde überleben würden. Daran muss ich häufig denken, zumal wir uns statt über reiche Bodenschätze über Raketen und Sprengköpfe und Kommandozentralen unserer „Verbündeten“ freuen können, die vorrangiges Ziel eines russischen Angriffs wären. Das Angsthaben überlasse ich trotzdem anderen.