Brombeer-Koalition? Von wegen. Über die Tollkirschen-Koalition spricht Gerd Buurmann mit Peter Grimm sowie mit der Autorin Vera Lengsfeld und dem Publizisten Gunter Weißgerber.
Tollkirschen-Koalition, so hat Peter Grimm, die neue Koalition aus CDU, SPD und BSW getauft. Ein Wort, das deutlich zutreffender ist als Brombeer-Koalition. Die drei Gesprächsteilnehmer zeichnet viel politischer Sachverstand und intime Kenntnisse der Ostdeutschen-Verhältnisse aus.
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@Friedrich Richter, @Lutz Hermann, empfehle als Kontrast zu Herrn Weissgerbers Ansichten bzgl. Russlands und das Ukraine Krieges, sich vielleicht mal Colonel Douglas Mecgregor anzuhören. Kann ja nichts schaden und falls die Aussagen des Colonels doch zu unguten Gemütszuständen führen sollten, keine Bange, morgen wird Herr Osthold das Ganze auf der Achse schon wieder richtig einordnen.
Es ist sowas von egal, wenn die im Thüringer Wald den Elch knutschen. Wenn nur der Russe dasselbe täte in der Taiga und dort auch bliebe. DAS ist nicht egal.
@Friedrich Richter „Sehr geehrter Herr Weissgerber, es ist sehr beruhigend, Ihre Ansicht zum russischen Krieg gegen die Ukraine und letzten Endes gegen den Westen zu hören, die ich uneingeschränkt teile. Ich hatte das Gefühl, ich stünde damit allein da..“ **** Durchaus nicht. Sie müssen nur mehr auf die grünen Seiten und Foren der Staatsmedien gehen, um sich in bester Gesellschaft bzw. ganz beruhigt zu wissen ****
Wir stürzen die Welt in den Abgrund und bieten uns dann als alternativloser Diktator an. Einfaches Konzept, klappt garantiert. Die Leute werden den Zerstörern als Retter zujubeln. „Wenn die Krise groß genug ist, werden uns die Menschen schon folgen.“ (Schäuble) „Pass auf deine “Freunde„ auf. Deine Feinde kommen schon allein zurecht.“ (J.R. Ewing).
Also, sich durch die Taurus von Fritz Black Rock eine Deeskalation des Krieges zu versprechen, ist ungefähr so, wie R. Habeck auf eine weitere Amtszeit zur Entschärfung der Automobilkrise anzusetzen. Ich bin – bei allem Respekt – jedenfalls heilfroh, dass kein SPD-Bundestagsabgeordneter a. D. nächster und mächtigster Geheimdienstchef der USA wird, sondern jemand, der knallhart auch das eigene Zutun auf’s Tapet bringt, was zur Entstehung dieses Krieges ganz entscheidend beitrug. Dazu gehören die seit 2014 in der Ukraine, entlang der russischen Grenze aufgestellten 12 CIA-Geheimbunker, von denen aus auch Drohnen-und Raketenangriffe möglich sind wohl ebenso, wie die jüngst von der designierten Geheimdienstchefin Trumps bestätigten, 40 (!!) – „selbstverständlich kriegsrelevanten“ – Biowaffenlabore, welche die USA dort betreibe und welche man sofort schließen müsse. Von den nachweislich innenpolitischen Interventionen, welche sich the Deep Democrats in den Vorgärten Russlands leisteten, ganz zu schweigen. Die Sachlage ist – jetzt nochmal von höchster Stelle bestätigt, wenn man so will, klar. Man kann (unter Missachtung von Ursache und Wirkung) die Bewertung der AKTUELLEN Situation natürlich heiter weiter via historischen VergIeichen und sonstigen Anachronismen anstellen; man kann auch Tulsi Gabbard oder H. Kissinger für lupenreine Antiamerikaner und in Putin den neuen Hitler sehen. Man kann sich auch in Zukunft den faktischen Realitäten verweigern. Man kann nur den Abgrund nicht vermeiden, den zu sehen man sich weigert! Ich schließe mich daher A. Ostrovskys ausgezeichneter Analyse an und sage ebenfalls: Bitte nicht mit mir !! **** Ohne radikaler Analyse – keine gedeihliche Lösung! ****
Als Wessi habe ich den Kalten Krieg anders erlebt als die Ossies. Unvergessen ist für mich eine Art „Atomschutzübung“, die wir in den frühen Sechzigern (62/63?) in der Schule (Gymnasium!) durchgeführt haben. Die Anweisung lautete: „Wenn du einen großen Knall und einen ungewöhnlich grellen Blitz wahrnimmst und am Himmel eine pilzförmige Wolke entdeckst, wirf dich sofort auf den Boden, am besten unter den Tisch, und bedecke Deinen Kopf mit deiner Schultasche.“ Auf Kommando des Lehrers krochen wir unter unsere Tische (aufs Hinwerfen haben wir verzichtet) und bedeckten unsere Häupter mit unseren Schultaschen, die wir zuvor entleert hatten. Kaum einer konnte sich das Lachen oder Gekicher verbeißen. Die ganze Sache war so komisch, dass sie niemals wiederholt wurde. Heute kommen solche Anweisungen aus Brüssel. Wo der Quatsch damals herkam, weiß ich nicht. Brüssel ist ja auch eingefallen, dass wir einen Atomkrieg (ausgelöst durch eine Hyperschallrakete mit Atomsprengkopf) ganz sicher überleben können, wenn wir 72 Stunden mit Hilfe unserer – noch vor zwei drei Jahren als „rächtz“ verpönten – Vorräte an Wasser und Lebensmitteln überleben können. – - Ende der sechziger Jahre hörte ich, wie ein US-Offizier, mit dem mein Vater Schach spielte, erwähnte, dass wir in Nordhessen im Falle eines russischen Angriffs keine Stunde überleben würden. Daran muss ich häufig denken, zumal wir uns statt über reiche Bodenschätze über Raketen und Sprengköpfe und Kommandozentralen unserer „Verbündeten“ freuen können, die vorrangiges Ziel eines russischen Angriffs wären. Das Angsthaben überlasse ich trotzdem anderen.
Es läuft darauf hinaus. Es wird Unregierbarkeit sein, die wir erleben und deren Protagonisten – die meisten davon abgewählt – werden weiterhin Geld mit vollen Händenin in der Welt verteilen, die sie angeblich retten werden. Geschichte aber braucht ihr volles Maß an menschlicher Torheit und Verruchtheit.
Das ist nach gut drei Jahren Ampel nahezu vollständig ausgeschöpft- aber eben nur beinahe!