Gerd Buurmann spricht mit dem Politologen Christoph Lövenich von Novo-Argumente und der Philosophin Deborah Ryszka vom Blog „Der Vierte Karenztag“ über die Einschränkung der Meinungsfreiheit.
Das Verbot von X in Brasilen und ähnlichen Bestrebungen in Deutschland und Europa lassen nichts Gutes erahnen.
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Eigentlich eine interessante Unterhaltung. Nur stört mich die Werbung vor allem für US-Firmen und sogar für die US-Grnzpatroullie oder den amerikanischen Zoll. Brauchen denn diese Leute schon Mitarbeiter aus Europa?
Der zeitgenössische Kampf gegen Rechts ist eine anerzogene Geisteskrankheit wir der Antisemitismus.
Die ersten Konzentrationslager wurden nicht von den Nationalsozialisten errichtet, sondern in den zwanziger Jahren von Sozialdemokraten, die Kommunisten dahin verbrachten.
Rechts gilt als böse. Das heißt, wir leben in einer linken Diktatur!
Tut mir leid, heute habe ich nur 45:43 min ausgehalten. Verehrte Frau Ryszka, Ihre Buchrezensionen und sonstigen Artikel schätze ich mehr, als Ihre heutigen Wortbeiträge. Zwei Parteien, die sich aus teilweise gegensätzlicher politischer Position heraus für Frieden mit Russland einsetzen, zu unterstellen, diese würden die Bedürfnisse Putins vor die Interessen des eigenen Volkes stellen, halte ich für Lichtjahre daneben. Wo sehen Sie in einer AfD, die für direkte Demokratie bis einschl. Bundesebene und Begrenzung von Amtszeiten eintritt, autoritäre Tendenzen? Nicht nur die Bedrohung, sondern reale Außerkraftsetzung der Artt. 1-19 GG mussten wir ab 2020 leider von allen Parteien erleben, die sich gern selbst unter Ausschluss der AfD als demokratisch anpreisen. Was ist nur auf der Achse los? Gestern der mehr deprimierende und verwirrende Artikel des Herrn Kerber – Regierungspolitik alles Mist, trotzdem auf keinen Fall die böse AfD! – heute pflichtschuldiges AfD-Bashing durch Frau Ryszka. Da hatte ich mein RND-Blatt nicht abbestellen müssen; so was fabrizieren die da auch.
@Johannes Schuster
Herr Schuster, als „alte weiße Frau“, mit umfangreicher praktischer Erfahrung im Baugewerbe (u.a. Abbau von Asbestzement/Eternit), die über einen Zeitraum von 10 Jahren häufig bei Personal-Ausfällen selbst tatsächlich mitgearbeitet und auch mit den Jungs vor Ort täglichen Umgang gepflegt hat, möchte ich mich Ihrem Kommentar vollumfänglich anschließen.
Wollt ihr nur wohlfeile Worte, oder auch Kritik ? Nun denn: „Die Akademiker diskutieren in ihrer Blase bis Hitler sie zersticht und die nächste Blase errichgtet“: Will in Anlehnung an das Jahr 1924 heißen: Die Realität der Menschen wird mit solchen Formaten aus den Selbstbedienungsläden „Universität“ nicht erreicht. Ihr kennt die Probleme des LKW – Fahrers nicht, ihr könnt mit Bauern nur reden und nicht arbeiten, ich habt keinen Tag außerhalb geschützter Praktika in der Industrie zugebracht und aus dem entwickelnden Gewerbe habe ich hier auch noch keinen gehört. Sprich: Die abgehobene Schwafelei ist ein Teil des Problems. Was glaubt Ihr hier denn, was den Schwerarbeiter die Meinungsfreiheit interessiert, wenn er kein Geld hat ? … HÄ ? Dem ist die Meinungsfreiheit und das akademische Theater egal, wenn der wieder leben will, zwischen Zigaretten, der Bildzeitung und einer Nummer mit der Kollegin von der Waage, dann wählt der alles, Hauptsache: A: Das Geschwafel hört auf und B: die Kohle stimmt wieder. Nach meiner elitären und snobistischen Zeit in der Schweiz habe ich bei Subunternehmern für BASF, DSM und andere Buden eine weile im Dreck gearbeitet, also in den grauen Hallen mit den gefährlichen Substanzen. Vom akademisch angehauchten Utopisten bis zum Menschen hatte ich drei Tage Entwicklungszeit, Regen, nasse Ketten, verkantete Container und die umfassende Atmosphäre aus Gift und roher Physik sind gute Lehrmeister. Sich unter Akademikern breit machen erfordert Worte. Unter Arbeitern akzeptiert zu werden erfordert praktische Fähigkeiten. Im Puff und in der Chemiefabrik herrschen rüde Sitten. Und die Hackordnung der Akademie in der Kantine ist ein Grund für eine tägliche Revolution. Und dieser Bezug zur Wirklichkeit, der fehlt in diesen Indubio – Beiträgen gänzlich. Arbeitet mal mit einem Arbeitergehalt einen Monat in einem Reaktorgebäude…. und danach unterhalten wir uns wieder. Erleben und Theorie sind zweierlei.