Gerd Buurmann spricht mit Henryk M.Broder, Dirk Maxeiner und Fabian Nicolay über einen runden Geburtstag. Die Achse wurde soeben 20 Jahre alt.
Zum zwanzigjährigen Jubiläum der Achse der Guten spricht Gerd Buurmann mit den drei Herausgebern Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner und Fabian Nicolay über die Erfolgsgeschichte des Autorenblogs, über die Vergangenheit und die Zukunft, sowie darüber, wofür die Achse steht und wo sie von wem verortet wird.
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Ist es Zufall, dass beim Hören direkt von der originalen Internetseite über 20 Unterbrechungen durch amerikanische Advertiser (u.a. Stellenausschreibung für die U.S. Border und Customs Authorities…)mit insgesamt 22 Werbeminuten zu ertragen sind? Von wegen chinesische Provinz oder Kalifat!
Nichtsdestotrotz: Weitermachen und dem Mainstream Framing auch weitere 20 Jahre die Stirn bieten!
2014 öffnete eine von allen guten Geistern, aber leider nicht von ihren Claqueuren verlassene Bundeskanzlerin Tür, Tor und die Sozialkassen für ein Millionenheer von meist jungen Männern aus oft islamisch geprägten Staaten und schuf damit nicht etwa Probleme, sondern verschärfte bereits seit den neunziger Jahren Bestehende, denn die „Achse“ fand bei ihrer Gründung 2004 neben diesem Problem bereits so viele andere vor, die sie allerdings auch benötigte benötigte, um überhaupt erfolgreich zu sein. Nun gibt es noch andere ähnliche Foren, alle sind bei unseren „ewig Unverantwortlichen“ verhasst, aber die denken nicht im Traume daran, den für Land und Leute verhängnisvollen Kurs zu ändern, sondern machen unbeirrt weiter und wenn dann mal auf Druck Gesetze erlassen werden, um die Volksseele zu beruhigen, dann sorgen Apparate und Justiz dafür, dass diese keine positive Wirkung erzielen. Deshalb sind die Aussichten für nächsten 20 Jahren sehr düster, denn ich sehe keine Organisition in unserem Staat, die das Ruder herumrreißen könnte und weiße Ritter, selbst weibliche schon gar nicht. Mich wundert nur, dass man hier in Deutschland noch Vertrauen in die „Politik“ hat, aber noch mehr, dass es tatsächlich Leute gibt, die an dieser katastrophalen „Ampel“ noch immer festhalten.
Gratulation an die Achse. Ich habe 2005 die Achse entdeckt. Dies nach einer Empfehlung im Migros-Magazin damals. Wäre heute nicht mehr möglich und das Magazin lese ich seit mindestens 10 Jahren nicht mehr. Blogs waren dazumal neu und ich bin froh habe ich diese und andere Blogs gefunden. Übrig blieb nur die Achse, Neue kamen später dazu. Macht weiter so. Danke.
Bin Leser der ersten Stunde und natürlich seit Jahren schon Pate. Die Achse muss ist sowohl Fels in der Brandung als auch der Leuchtturm am Horizont. Bei vielen Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft, habe ich den Eindruck, dass ich durch die Lektüre auf der Achse alles schon absehen konnte, wie z. B. die Pleitewelle bei deutschen Solarfirmen vor ca. 12 Jahren, oder bei Prokon. Oder der Unfug mit dem E-Auto, den wir gerade erleben. War doch klar, dass das ein Rohrkrepierer ist. Erstaunlich fand ich auch, wir früh und gut ich durch Gunnar Frank hinsichtlich Corona informiert war.
Daher weiter so! Wie geht es eigentlich Herrn Miersch? Gibt es da noch Kontakt?
@ G.Brugger: „Was also hat’s gebracht?“ Nun, eines hat mir die Achse definitiv „gebracht“: Daß ich mit heute 64 Jahren nicht geimpft bin (gegen Corona…). Nebenbei sei bermekt, daß ich vor ein paar Jahren eine Grippe (keinen grippalen Infekt…) hatte und nicht mehr sehr weit entfernt war, dem ein Ende zu setzen. Ich weiß wie elend man dann sich fühlt. Und ich habe mich gegen Grippe impfen lassen (in der Hoffnung es hilft, heute weiß ich es besser). Ich war und bin also nicht grundsätzlich gegen Impfen. Zu Beginn der Plandemie hatte ich die gleichen Ängste, wie viele andere auch, wer will schon gerne an einem verdammten Virus massiv erkranken oder gar sterben, wie es uns vorgegaukelt wurde? In erster Linie durch die verschiedenen Artikel der Achse begann die Einsicht, daß ich das Risiko lieber nicht eingehe. (Helden wie Dres. Frank, Baghdi, Wodarg und vielen mehr sei ausdrücklich gedankt!). Und wie sich nun zeigt, war alles falsch, nur gefakt. Es wurde gelogen und vertuscht, daß sich die Balken bogen. Und das wird es immer noch. In einer großen Hausarztpraxis (besser: einer großen Hausarztfirma) hier in meiner Stadt wird heute noch die Impfung gegen Corona empfohlen …
Meine Lieben! Mir geht die Rede von der typisch deutschen Unterwerfungslust gewaltig auf den Senkel! Mir gelingt es problemlos, Kadavergehorsam in allen möglichen Gruppen und Ethnien zu finden, und er ist mMn. eher von Opportunismus geleitet als von dem Wunsch, angeleitet zu werden. Wenn man genau hinschaut, gibt es ihn z.B. unter Franzosen genauso wie unter Griechen oder Italienern, und wenn Maßnahmen massiv strafbewehrt sind sollte man sich nicht wundern, wenn alle, die sich keinen Widerstand leisten können oder wollen, sich dem Stärkeren unterwerfen, oder andere ihre moralischen Bedenken über Bord werfen, weil es Vorteile verspricht.
Wäre es also möglich, sich den Sündenstolz in Bezug auf Kadavergehorsam als typisch für den deutschen Nationalcharakter zu sparen? Wenn etwas als typisch deutsch wahrgenommen wird, dann ist es wohl das Besserwissen – das ihr ja in Eurer Diskussion auch angesprochen habt – und vor allem der unbedingte Wille, eine Sache bis zum Schluß durchzuziehen, koste es, was es wolle.
@Hans-Joachim Gille: „Mir war Achgut schon immer zu links.“ – Da haben Sie IMHO etwas nicht richtig verstanden. Es gibt zwei Arten von „links“. Einmal geht’s um das WAS, i.e. den Inhalt („Ideologie“, ggf. „Frankfurter Schule“), und das andere Mal um das WIE, i.e. die Herangehensweise. Sie scheinen das WAS zu meinen, wobei es Herrn Broder & Co. um das WIE geht, also um Kritik an allem. Kritik auf der Basis des Kritischen Rationalismus (Popper), wobei dieser Regeln folgt. selbstverständlich kann bei Kritik auch mal etwas herauskommen, das vom Inhalt her dem ideologischen „links“ entspricht, aber das spricht für die Offenheit des Ansatzes. In diesem Sinne auf die nächsten linken Jahre von ACHGUT.