Gerd Buurmann spricht mit Henryk M.Broder, Dirk Maxeiner und Fabian Nicolay über einen runden Geburtstag. Die Achse wurde soeben 20 Jahre alt.
Zum zwanzigjährigen Jubiläum der Achse der Guten spricht Gerd Buurmann mit den drei Herausgebern Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner und Fabian Nicolay über die Erfolgsgeschichte des Autorenblogs, über die Vergangenheit und die Zukunft, sowie darüber, wofür die Achse steht und wo sie von wem verortet wird.
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Gratulation an die Achse. Ich habe 2005 die Achse entdeckt. Dies nach einer Empfehlung im Migros-Magazin damals. Wäre heute nicht mehr möglich und das Magazin lese ich seit mindestens 10 Jahren nicht mehr. Blogs waren dazumal neu und ich bin froh habe ich diese und andere Blogs gefunden. Übrig blieb nur die Achse, Neue kamen später dazu. Macht weiter so. Danke.
2014 öffnete eine von allen guten Geistern, aber leider nicht von ihren Claqueuren verlassene Bundeskanzlerin Tür, Tor und die Sozialkassen für ein Millionenheer von meist jungen Männern aus oft islamisch geprägten Staaten und schuf damit nicht etwa Probleme, sondern verschärfte bereits seit den neunziger Jahren Bestehende, denn die „Achse“ fand bei ihrer Gründung 2004 neben diesem Problem bereits so viele andere vor, die sie allerdings auch benötigte benötigte, um überhaupt erfolgreich zu sein. Nun gibt es noch andere ähnliche Foren, alle sind bei unseren „ewig Unverantwortlichen“ verhasst, aber die denken nicht im Traume daran, den für Land und Leute verhängnisvollen Kurs zu ändern, sondern machen unbeirrt weiter und wenn dann mal auf Druck Gesetze erlassen werden, um die Volksseele zu beruhigen, dann sorgen Apparate und Justiz dafür, dass diese keine positive Wirkung erzielen. Deshalb sind die Aussichten für nächsten 20 Jahren sehr düster, denn ich sehe keine Organisition in unserem Staat, die das Ruder herumrreißen könnte und weiße Ritter, selbst weibliche schon gar nicht. Mich wundert nur, dass man hier in Deutschland noch Vertrauen in die „Politik“ hat, aber noch mehr, dass es tatsächlich Leute gibt, die an dieser katastrophalen „Ampel“ noch immer festhalten.
Ist es Zufall, dass beim Hören direkt von der originalen Internetseite über 20 Unterbrechungen durch amerikanische Advertiser (u.a. Stellenausschreibung für die U.S. Border und Customs Authorities…)mit insgesamt 22 Werbeminuten zu ertragen sind? Von wegen chinesische Provinz oder Kalifat!
Nichtsdestotrotz: Weitermachen und dem Mainstream Framing auch weitere 20 Jahre die Stirn bieten!
Zu „Links sein…“. Eigentlich gibt es 3 Links. 1. Links in der Opposition. Meinungsfreiheit, Jammer, Schrei… 2. Links an der Macht. Diktatur, weil Volk zu dumm. 3. Das „rechte“ Links namens NationalSOZIALISMUS, dessen sozialistische Diktatur im Gegensatz zu Stalin, Mao, Pol Pot ja der ganze linken Völkermördertruppe, furchtbar war. Falsche Haltung. Das Links alles in Frage stellt, ist per se schon mal Quatsch. Links stellt sich selbst doch nie in Frage. Nennt das wissenschaftlicher Sozialismus oder gleich „Unsere Demokratie“. Das verbindet Links mit dem Islam und dem Feminismus.
Ich habe den Pod noch nicht zu Ende geraucht, aber soviel kann ich schon mal sagen: Mein Herz schlägt im WDR. Das war so und das bleibt so. Herr Broder kennt die Probleme. Ein Kommentator -man könnte auch sagen, ein böses Heinzelmännchen
Die Daseinsberechtigung als us-amerikanischer & israelischer Interessen s-Erklärer ist unumstritten. Nur erscheint die diesbezügliche Berichterstattung nicht wirklich als „alle Seiten beleuchtend“.
Man sollte mit diesem Anspruch vorsichtig sein. Selbstreflektion hilft da immer.
Auch von mir: Glückwunsch zum Geburtstag! In der Mitte der Unterhaltung sagte Fabian Nicolay etwas sehr Entscheidendes, das mit der Gewaltenteilung: 2015 war ich noch Abonnent eines „,Mainstream-Mediums“, des Hamburger Abendblattes. Schon damals wusste ich von der Kanzlerin Merkel, dass sie der Opportunismus in Reinform ist: Sie tut, was sich in der veröffentlichten Meinung als „Mehrheit“ durchsetzt. Also sie wartete ab, und entscheidet so, was fast alle lautstarken Journalisten von FAZ, SZ, Spiegel und ÖRR etc. wollen. Daher habe ich damals versucht als Abonnent des Abendblatts mittelbar Einfluss auf die Politik zu nehmen. Also es gibt in Deutschland De-Fakto nur noch 1,6 Gewalten: Die 0,6- Gewalt Judikative, die durch die innere Abhängigkeit der Richter auch nicht wirklich unabhängig ist aber Formal schon. In Hamburg gibt es tatsächlich noch einen Rest von Gewaltenteilung zwischen Legeslative und Exekutive: Kein Senator darf gleichzeitig Mitglied des Parlaments sein. Wenn ein Abgeordneter in den Senat gewählt wird, muss er (w/m) sein Mandat so lange ruhen lassen. Schon personell wird also die Regierung kontrolliert. Im Bund sind dutzende Abgeordnete gleichzeitig Teil der Exekutive. Bei einer Sittung der Regierungsfraktion, die ja die größte Macht hat zu kontrollieren, saß also damals immer Angela Merkel mit drinn. Wie soll da jemand frei sprechen? Und jetzt ist auch noch der Journalismus de Fakto Teil dsr Regierung. Um wieder gewählt zu werden, macht die Politik im Wesentlichen das, was die Propagandisten, die Mehrheitsjournalisten wollen. Die nächsten 20 Jahre? Wir leben in historischen Zeiten, ähnlich wie die 1920er Jahre. Ich bin sehr, sehr pessimistisch, denn eine wesentliche Kurskorrektur wird es so lange nicht geben, so lange die Union noch eine wesentliche politische Kraft ist, also bis mindestens 2029 nicht, der übernächsten Bundestagswahl. Ich befürchte aber, dann ist es zu spät. Anders als nach 1945 fehlen die fähigen Menschen zum „Rückbau“.