Gerd Buurmann spricht mit Henryk M.Broder, Dirk Maxeiner und Fabian Nicolay über einen runden Geburtstag. Die Achse wurde soeben 20 Jahre alt.
Zum zwanzigjährigen Jubiläum der Achse der Guten spricht Gerd Buurmann mit den drei Herausgebern Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner und Fabian Nicolay über die Erfolgsgeschichte des Autorenblogs, über die Vergangenheit und die Zukunft, sowie darüber, wofür die Achse steht und wo sie von wem verortet wird.
Technischer Hinweis: INDUBIO kann man auch über die gängigen Podcast-Apps (Apple, Deezer, Soundcloud, Spotify usw.) anhören.

Ich bin Veganer und lese Achgut.
Im Ernst: Was ist eigentlich diese komische Verkrampfung gegenüber Leuten, die nichts Tierisches zu sich nehmen? Ist ja nicht nur hier so und ich finde es wirklich seltsam.
Wenn Ihr einen „weißen Ritter“ hättet, von dem Ihr abhängig wäret, könntet Ihr noch weniger schreiben, was Ihr wirklich schreiben wollt. Wer aus rein ökonomischen Gründen schreibt oder zum eigenen Vorteil politisch gefallen möchte, ist für mich nur Lohnschreiber oder Propagandist. Deren Veröffentlichungen erkennt man immer stärker daran, dass sie nicht kommentiert werden können. Unkommentierbare, unkritisierbareTexte fange ich gar nicht mehr an. Wie edel in Texten gefedert wird, ist mir völlig Wurst, wenn der Text inhaltlich eine Nullnummer oder aufgewärmter Widerkäu ist.
Bei indubio amerikanische Werbung für eine Karriere bei der „US Border Patrol“ … Was will mir die Achse damit sagen? Bei der zweiten Unterbrechung habe ich den Podcast abgeschaltet, obwohl ich gern das gesamte Gespräch gehört hätte. Warum muss ich das ertragen, obwohl ich mehrfache Patentante bin??? Ich würde mich einloggen, um werbefrei hören zu können.
@Hans-Joachim Gille: „Mir war Achgut schon immer zu links.“ – Da haben Sie IMHO etwas nicht richtig verstanden. Es gibt zwei Arten von „links“. Einmal geht’s um das WAS, i.e. den Inhalt („Ideologie“, ggf. „Frankfurter Schule“), und das andere Mal um das WIE, i.e. die Herangehensweise. Sie scheinen das WAS zu meinen, wobei es Herrn Broder & Co. um das WIE geht, also um Kritik an allem. Kritik auf der Basis des Kritischen Rationalismus (Popper), wobei dieser Regeln folgt. selbstverständlich kann bei Kritik auch mal etwas herauskommen, das vom Inhalt her dem ideologischen „links“ entspricht, aber das spricht für die Offenheit des Ansatzes. In diesem Sinne auf die nächsten linken Jahre von ACHGUT.
Meine Lieben! Mir geht die Rede von der typisch deutschen Unterwerfungslust gewaltig auf den Senkel! Mir gelingt es problemlos, Kadavergehorsam in allen möglichen Gruppen und Ethnien zu finden, und er ist mMn. eher von Opportunismus geleitet als von dem Wunsch, angeleitet zu werden. Wenn man genau hinschaut, gibt es ihn z.B. unter Franzosen genauso wie unter Griechen oder Italienern, und wenn Maßnahmen massiv strafbewehrt sind sollte man sich nicht wundern, wenn alle, die sich keinen Widerstand leisten können oder wollen, sich dem Stärkeren unterwerfen, oder andere ihre moralischen Bedenken über Bord werfen, weil es Vorteile verspricht.
Wäre es also möglich, sich den Sündenstolz in Bezug auf Kadavergehorsam als typisch für den deutschen Nationalcharakter zu sparen? Wenn etwas als typisch deutsch wahrgenommen wird, dann ist es wohl das Besserwissen – das ihr ja in Eurer Diskussion auch angesprochen habt – und vor allem der unbedingte Wille, eine Sache bis zum Schluß durchzuziehen, koste es, was es wolle.
@ G.Brugger: „Was also hat’s gebracht?“ Nun, eines hat mir die Achse definitiv „gebracht“: Daß ich mit heute 64 Jahren nicht geimpft bin (gegen Corona…). Nebenbei sei bermekt, daß ich vor ein paar Jahren eine Grippe (keinen grippalen Infekt…) hatte und nicht mehr sehr weit entfernt war, dem ein Ende zu setzen. Ich weiß wie elend man dann sich fühlt. Und ich habe mich gegen Grippe impfen lassen (in der Hoffnung es hilft, heute weiß ich es besser). Ich war und bin also nicht grundsätzlich gegen Impfen. Zu Beginn der Plandemie hatte ich die gleichen Ängste, wie viele andere auch, wer will schon gerne an einem verdammten Virus massiv erkranken oder gar sterben, wie es uns vorgegaukelt wurde? In erster Linie durch die verschiedenen Artikel der Achse begann die Einsicht, daß ich das Risiko lieber nicht eingehe. (Helden wie Dres. Frank, Baghdi, Wodarg und vielen mehr sei ausdrücklich gedankt!). Und wie sich nun zeigt, war alles falsch, nur gefakt. Es wurde gelogen und vertuscht, daß sich die Balken bogen. Und das wird es immer noch. In einer großen Hausarztpraxis (besser: einer großen Hausarztfirma) hier in meiner Stadt wird heute noch die Impfung gegen Corona empfohlen …
Bin Leser der ersten Stunde und natürlich seit Jahren schon Pate. Die Achse muss ist sowohl Fels in der Brandung als auch der Leuchtturm am Horizont. Bei vielen Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft, habe ich den Eindruck, dass ich durch die Lektüre auf der Achse alles schon absehen konnte, wie z. B. die Pleitewelle bei deutschen Solarfirmen vor ca. 12 Jahren, oder bei Prokon. Oder der Unfug mit dem E-Auto, den wir gerade erleben. War doch klar, dass das ein Rohrkrepierer ist. Erstaunlich fand ich auch, wir früh und gut ich durch Gunnar Frank hinsichtlich Corona informiert war.
Daher weiter so! Wie geht es eigentlich Herrn Miersch? Gibt es da noch Kontakt?