indubio / 09.06.2024 / 06:10 / 47 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 332 – Im Stich gelassen

Über den Anschlag auf dem Marktplatz in Mannheim am 31. Mai 2024 und über den Umgang mit der Tat in Politik und Medien spricht Gerd Buurmann mit dem Journalisten Michael Stürzenberger, der Ethnologin Susanne Schröter, der Rechtsanwältin Seyran Ateş und der Historikerin Simone Schermann.

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Stephen Grundli / 09.06.2024

Danke, dass Sie Michael Stürzenberger mit einbezogen haben. Man vergisst, was er für Bayern und Deutschland alles geopfert hat - Respekt und Dank von der christlich-jüdischen Mehrheitsgesellschaft einer Kulturnation - Gott schütze ihn !

Josef Gärtner / 09.06.2024

Der “politische Islam”? Ist er das schon, wenn ein moslemischer Vater seine Tochter eine scheuert, wenn sie keinen Schleier anlegen will? Oder wenn moslemische Jugendliche ihre Mitschüler bedrohen, wenn sie eine Leberwurststulle essen? Wenn man in Shisha-Bars den Polizisten entgegen ruft, “Mach dich vom Acker Du Kartoffel”? Oder muss man erst einen Abstechen oder ein Kalifat fordern dafür? Wo fängt er denn an, dieser “politische Islam”? Ist es nicht so, dass es gar keine Grenze gibt? Und wir diese Grenze erfinden, um am Kern des Problems vorbei zu reden? Am Islam als nicht kompatible Ideologie zum Rest der Welt?  Die er auch gar nicht sein will! Warum denn sonst sprechen wir nicht auch über ein “politisches Christentum”, einen “politischen Buddhismus”, usw. ? Aus diesem Grund!

Thomas Szabó / 09.06.2024

@ Ilona Grimm: Ich übernehme erheitert Ihre humorvolle Formulierung “I(i)hrem”.

gerhard giesemann / 09.06.2024

@ Thomas Sz.: “Hat die WHO (World Health Organization) den islamischen Fundamentalismus schon als eine pandemische Geisteskrankheit anerkannt”? Schlimmer aber sind diejenigen, die das gleich gar nicht merken, weil sie von Toxoplasmose mit brainache befallen sind und nicht mal daran leiden. Das ist die fundiert mentale Erkenntnis der Einschlägigen. Und das ermutigt, ja ernötigt sie, so weiter zu machen. Deus vult ... . „Islam/Koran“ sind die Ideologie einer kriminellen Vereinigung ex tunc, also von Anfang an. Heute, wenn hier herein schwappt, gehört das verboten ex nunc, also von nun an. Begründung: Es war ein Bedürfnis der deutschen Justiz, die Verbreitung der Krampfschrift Kran/Koran verbieten zu lassen – durch Verbot der Säläfistenaktion „LIES!“ seinerzeit. Völlig kontraproduktiv, dabei tut genau DAS Not: LIES! Und das sind KEINE Lügen, die da drin stehen, sondern das ist die Gebrauchsanleitung für den finanziell-demographischen Jihäd. Die Betriebsanleitung einer kriminellen Vereinigung im Sinne von § 129 StGB: Die schiere Wahrheit für den verständigen Muselmann. Denn sie verlangt schwerste Straftaten wie Raub und Mord von ihren Anhängern, sonst noch was? Heute gegründet, hätten die sofort den Staatsanwalt, die Kripo etc. am Hals. Spätestens nach Überfall auf eine der modernen „Karawanen“ namens Autohof an den Autobahnen, mit Abstechen der Fahrer unter Mitnahme der LKW samt Ladung, versteht sich. Mit dem leeren LKW kann man dann noch Weihnachten … . Feiern. Inshalläh. So haben die Hilfsbeamten (= Polizisten) der Staatsgewaltschaft das Messer am und im Hals. Von anderen Opfern ganz zu schweigen. Verkehrte Welt. 

Thomas Szabó / 09.06.2024

@ Ilona Grimm: Es tut mir aufrichtig leid, wenn Sie es als extrem anmaßend und beleidigend empfinden, wein ich an den Gott der Bibel glaubende und ihm vertrauende Menschen als „geistig erkrankt“ bezeichne. Ich entschuldige mich sogar bei Ihnen, da ich Sie nicht beleidigen will. Meine Meinung ist weder als eine Anmaßung noch als eine Beleidigung gemeint, sondern wie eine ärztliche Diagnose. Es ist doch keine Beleidigung wenn der Arzt eine Krankheit diagnostiziert. Ich sehe gläubige Menschen als Patienten an, die Hilfe benötigen. ♦ Ich habe genau erklärt, weshalb ich eine Erkrankung attestiere. ♦ Um Ihre Frage zu beantworten, ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass es einen Gott gibt. Aber der Gott der Bibel ist mir zu banal. Das biblische Gottesbild ist eines allmächtigen Gottes unwürdig, nicht gut genug, gar blasphemisch. Ein eitler Gott dem es primär nur darum geht verehrt zu werden, ist Ihnen das nicht zu seicht? Das ist kein Gott, sondern eine Gotteskarikatur, ein bronzezeitlicher König ins kosmische Maßstab aufgeblasen. ♦ Danke für die Buchtipps. Ich schreibe sie mir auf und ich lese sie, wenn ich die Zeit finde. Danke auch für die freundliche Mühe die Sie sich machen, mir das Christentum näher zu bringen. Falls Gott existiert, dann wird Er Ihre gute Absicht lohnen. (Ich meine das ohne jede Ironie.)

Chris Kuhn / 09.06.2024

@Hans-Peter Dollhopf: danke für den Hinweis auf den aramäisch-irakischen Christen - von mir noch als Iraner(?) bezeichnet - der sich der Veranstaltung aus wohl gutem Grund schon beim Aufbau zugewendet hatte und beinahe die Situation einigermaßen gerettet hätte, indem es dann nämlich “nur” drei Schwerverletzte gegeben hätte. Der hinzugerannte ominöse Eingreifer in blauer Jacke zögerte ganz kurz und schloß dann wohl aus dem “südländischen” Aussehen des Aramäers, daß dieser anzugreifen sei. Seine Hoffnung, selbst der Held des Tages zu werden, endete dann leider im Desaster eines weiteren Schwerverletzten und des toten Politisten, der ihn endlich aus seinem idiotischen Spiel nahm. Bemerkenswert ist auch der Umgang mit dem Aramäer nach dem Tatgeschehen. Nicht nur daß der noch lange von zwei Einsatzkräften grob am Boden fixiert wurde, ohne daß ein anderer seiner Pflicht als Ersthelfer nachkam und seine Wunde provisorisch versorgte. Man nahm ihm auch sein Handy ab, so daß er erst drei Tage später und dann wohl hauptsächlich auf Betreiben Stürzenbergers wieder öffentlich sichtbar wurde. Unabhängig davon macht es die verständnisvolle “Behandlung” des unverletzten Blaubejackten durch die Einsatzkräfte jedenfalls auch für mich wahrscheinlich, daß es sich bei dem um einen Agenten des tiefen Staates BRD handelte, womöglich mit dem Auftrag die spätere Veranstaltung zu überwachen oder gar zuzuspitzen. Es mußte ja heute gerade in der tagesschau der 20-jährigen Wiederkehr des NSU-Komplexes gedacht werden, von daher sehe man mir den Hinweis nach, daß auch an vielen damaligen Tatorten nachweislich Agenten in- und ausländischer Dienste im Rückraum waren.

Ilona Grimm / 09.06.2024

@Thomas Szabó: - - Teil 1/2- -  Ich finde es extrem anmaßend und beleidigend, an den Gott der Bibel glaubende und ihm vertrauende Menschen als „geistig erkrankt“ zu bezeichnen. Weil Sie (und viele andere Atheisten) sich mit I(i)hrem begrenzten Verstand nicht vorstellen können, dass es einen allwissenden Gott gibt, der trotz des gegenteiligen Anscheins alle Entwicklungen in den Hand hat, behaupten Sie, es gebe ihn überhaupt nicht, er sei ein Hirngespinst. Sie können es sich nicht vorstellen, also gibt es das nicht!? Wie armselig ist das denn!? Sind Sie eigentlich viel klüger??  - - Die evangelische Bibel besteht 66 Büchern, die von 40 sehr verschiedenen Autoren in sehr verschiedenen Lebenssituationen über einen Zeitraum von rund 1.700 Jahren (beginnend ca. 1606 v. Chr. bis 95 n.Chr.) nach Gottes Eingabe (Inspiration) verfasst worden sind. Die Bibelbücher sind trotz ihrer Verschiedenheit vom ersten bis zum letzten Kapitel kohärent, was sich nur dadurch erklären lässt, dass Gott der ‚Regisseur’ gewesen ist. Die ev. Bibel besteht aus 27 Büchern im Neuen Testament und 39 Büchern im Alten Testament und umfasst 1189 Kapitel | 31.171 Verse. Mehr als 25% der Bibel sind Prophezeiungen, von denen mehr als die Hälfte nachweislich bereits in Erfüllung gegangen ist, was jeder Mensch mit Grips und historischem Interesse selber nachprüfen kann. Wer faul ist, liest entsprechende Bücher. Dass Israel seit 1948 wieder einen Staat bekommen würde, wurde bereits 2.300 Jahre zuvor vorhergesagt. Dass Gott einen Messias schicken würde, ließ er bereits in den ersten Kapiteln der Bibel (1. Mose 3,15) ankündigen. Lesen Sie doch mal das Buch des Propheten Daniel in Ruhe durch. Und schauen Sie, ob Sie darin Weltgeschichte entdecken können. Sogar der Zeitpunkt der Geburt des Messias und auch der seines Todes ist auf den Tag genau darin angegeben: Dr. Robert Anderson, 1842 – 1918, von Scotland Yard, hat m.W. erstmals das Jahrwochen-Rätsel geknackt und überliefert!

Ilona Grimm / 09.06.2024

@Thomas Szabó: - - Teil 2/2 - - Für Jesu Kreuzigung hat es unzählige Zeugen gegeben: Juden, Römer, seine Anhänger und unvoreingenommene ‚Fremdlinge’ im Land der Juden, die erkannten, dass sie es mit keinem natürlichen Geschehen zu tun hatten, als sich die Sonne nach Jesu Tod sechs Stunden lang verfinsterte, die Erde bebte, der große Vorhang im Tempel zerriss und dadurch der Zugang zum Allerheiligsten möglich wurde ... und und und. Für Jesu Auferstehung gibt es ebenso viele Zeugen (seine Jünger, andere Anhänger, auch Gegner und Unvoreingenommene). Seine Jünger haben ihn betasten dürfen, sie haben mit ihm gegessen und waren vierzig Tage lang mit ihm unterwegs. Und dann haben sie alle (und viele sonstige Zeugen) sehen können, wie Jesus vom Ölberg aus in den Himmel aufgestiegen ist. Nein, ein natürliches Geschehen war das nicht. Aber so unvorstellbar nun auch wieder nicht, wenn man einräumt, dass der eigene Verstand und das eigene Können und Vermögen viele Galaxien weit hinter dem Gottes zurücksteht. Die Hybris, alles besser zu können und zu wissen als der allmächtige Gott, ist unheilvoll. Die Zuverlässigkeit der Bibel, vor allen Dingen der Zeugenberichte im NT, lässt sich mit forensischen Methoden beweisen. Ja, beweisen. Ein US-Kriminalist, der bis zu seinem 35. Lebensjahr ein strammer Atheist gewesen ist, hat das getan. Sein Antrieb: Er wollte beweisen, dass alles in und an der Bibel Quatsch ist! Der Name des Mannes ist Jim Warner Wallace und er hat Bücher über seine Forschungen geschrieben. Sie, Herr Szabó, können ja sicher englisch, also ist es kein Problem für Sie, dem Forensiker zu folgen.

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