"Ist das Euer Ernst?" fragt Peter Hahne in seinem neuen Buch. Gerd Buurmann spricht mit ihm über den notwendigen Aufstand gegen die Idiotie und Ideologie sowie über die Masken, die manche Politiker und Journalisten aufsetzen.
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Peter Hahnes Buch „Ist das euer Ernst?!“, 140 Seiten, 12,00 Euro, ist bestellbar hier im Achgut-Shop.

die erste indubio-Sendung seit Monaten, die ich mir anhörte. Was für eine Bereicherung. Danke an Euch beiden Brüder im Glauben. An meiner katholischen Uni hier in den USA ist gerade das Wort Mutter getilgt und durch „birthing person“ ersetzt worden. Auf mein Entsetzen gegenüber dem Priester, der der Präsident der Uni ist, habe ich keine Antwort erhalten. Vor zwei Tagen hat selbst Papst Franziskus die „gender ideology“ als „ugliest and most dangerous ideology “ unserer Zeit beschrieben. Der Papst hat scheinbar den Ernst der Lage endlich erkannt. Also besteht noch Hoffnung.
Der Polit-mediale Komplex beansprucht die Deutungshoheit aufgrund von Überbau aus dem intellektuellen Souterrain. Eine Partei scheint deutlich „unterrepräsentiert“! Das erklärt die verzweifelten Aktivitäten einer Ideologie getriebenen Kampftruppe. Einfach durchschaubar! Demokratie war gestern. Totalitarismus die Zukunft!
Ist das Euer Ernst?
Kann man, Herr Hahne, wirklich übersehen, dass ein Verstoß gegen die Covid-Regeln strafbewehrt war? Entweder, man lieferte das Gerstel ab, oder es gab eine Anzeige wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt – schon vergessen?
Kann man wirklich übersehen, dass auch andernorts heftig denunziert wurde, etwa in Frankreich oder Österreich – zwei Länder, über die ich entsprechende Informationen im Internet gefunden habe? Denunziation ist kein deutsches Phänomen!
Und warum, Herr Hahne, müssen die Deutschen auch im Üblen die Spitze darstellen? Reicht es nicht, wie alle anderen zu sein, also manchmal gut, manchmal schlecht, manchmal top, manchmal übel? Wir pflügen doch alle oft genug im Blindflug durch die Realität.
Die Geschichte lehrt uns doch etwas ganz anderes, als dass Deutschland entweder immer das Größte oder das Mieseste war. Keine Frage, die deutsche Tüchtigkeit hat schon den Römern Respekt abgefordert – siehe den „furor teutonicus“. Aber in der Gegenwart haben auch andere Länder Politiker in der Regierung, deren „Performance“ einem den Mund offen stehen lässt. Ich denke, kanadische oder US-Bürger können ebenfalls ein Lied davon singen, nicht wahr?
Wie auch immer, nach einer halben Sendung habe ich – was eine Premiere war – abgedreht. Gemeinplätze über Deutschland interessieren mich nur marginal.
Andererseits denke ich, dass Sie, Herr Hahne, wissen, wie das funktioniert: Wenn man Leuten nur lange genug erzählt, dass sie so oder so sind, werden sie versuchen, diesem Bild zu entsprechen, und sei es nur verbal.
Und ja, Äußerungen, wie ich sie in diesem Podcast gehört habe, tun den vielen, vielen Menschen Unrecht, die sich wehren und neben ihrem Alltag auch noch Widerstand gegen Framings, Konformitätsdruck oder den wirtschaftlichen Abstieg leisten. Wir haben besseres verdient als das ewiggleiche Lied von den schwierigen Bedingungen und dem Opfer-sein. Sie, Herr Hahne, wissen das sicherlich und könnten ein anderes Lied singen!
@Thomas Szabo – # „Wohnungsnot in Deutschland: Rentner leben zu großzügig“#. Früher ein undenkbarer Tonfall, an Unverschämtheit kaum zu überbieten. Erst die Rentner, danach alle anderen. Schritt für Schritt, oder hat noch jemand Zweifel?
@Helmut Rott: >>Religiotie, Idiotie. Jesuswahn?<< --- Am Schluss alles nur arme Schweine … die „Religioten“ oder „Jesuswahn(sinn)igen“ hat Peter Hahne damit nicht gemeint. Sondern diejenigen, die meinen, alles zu wissen, alles zu haben, alles zu können und alles zu dürfen und das Wichtigste doch nicht haben. Einige von denen tun mir leid.
@Gerald Hofer. Widerspruch. Intelligente Tiere sind viel schwerer zu überzeugen als gehorsame und gutmütig veranlagte Tiere. Meine intelligenten Hunde haben mich immer wieder in Frage gestellt – und es bedurfte viel Überzeugungsarbeit und ein wechselseitiges Verstehen, bis sie bereit waren etwas für mich zu tun.
Gerade läuft der Presseclub im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Heute heißt die Sendung, „Duell ums Weiße Haus: Kann Biden Trump noch stoppen?“ Gäste sind Annika Brockschmidt, freie Journalistin und Autorin, Andrew B. Denison, Publizist, Anna Sauberbrey, Die Zeit und Clemens Wergin, Welt, Moderator ist Jörg Schönenborn. Biden wird als alter, vergesslicher und stammelnder Mann dargestellt und Trump als Krimineller. Trotzdem sind die alle für Biden. Was mich immer so erstaunt, wenns um Trump geht, dass die nicht wenigstens einen in der Runde haben, der pro Trump ist oder wenigstens neutral ist. Denken die, die Menschen vorm Fernseher merken das nicht? Ist genauso, wenns um die AfD geht. Sowas erzürnt die Menschen in Deutschland, die zu den 20 Prozent der „Schmuddelkinder“ gehören. Sie bekommen einfach keine Stimme in solchen Talksendungen, erst recht kein Verständnis, auch nicht von den politischen Vertretern in Deutschland, außer der AfD. Die Menschen bekommen praktisch gesagt: „So was tut man nicht, ihr bringt unsere Freiheit und Demokratie in Gefahr, man macht nicht sein Kreuz da, die AfD hat keine Lösungen für eure Probleme und Sorgen!“ Woher wissen die das so genau?
Interessant ist, dass die von den etablierten Parteien bzw. die letzten Bundesregierungen, auch nicht die Probleme lösen können bzw. konnten, viele Probleme selber fabriziert haben. Auch die Anrufer, mit ihren Fragen im Presseclub, sind gegen Trump. Ist es der medialen Gehirnwäsche geschuldet? Dürfen nur die Fragen stellen, die die „richtige Gesinnung“ haben? Wird das vorher gecheckt? Ist alles nur inszeniert in den deutschen Medien? Unsere Politiker und Journalisten scheinen einen wesentlichen Teil ihrer Aufgabe darin zu sehen, die Bevölkerung zu erziehen. Ist wieder so typisch Deutsch. Andere brachten uns die Demokratie bei und uns reicht es aber nicht. Wir wollen die perfekte Demokratie, mit 100% perfekten Demokraten haben. Ist wieder totalitär.
Scheint in unseren Genen zu stecken.