indubio / 04.02.2024 / 06:01 / Foto: Achgut.com / 17 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 314 –  “Das lassen wir nicht mehr zu!”

Bauern und Unternehmer geben in dieser Sendung Einblicke in die Proteste, die sich im ganzen Land verbreiten.

"Das lassen wir nicht mehr zu!" So lautet ein Protestlied nach einer bekannten Melodie, gedichtet von dem Bauernsohn Bernd Gast. Gerd Buurmann spricht über die aktuellen Bauernproteste sowohl mit Bernd Gast in Stuttgart als auch mit den Landwirten und Unternehmern Bernd Achgelis in Wilhelmshaven, Markus Wipperfürth in der Nähe von Köln und Anthony Lee in Plauen. Ein Einblick in die deutschlandweiten Proteste der Landwirte.

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U. Unger / 04.02.2024

@ Rainer Niersberger, danke für die prompte Antwort / Ergänzung. Bei tieferer Beschreibung hätte ich es ähnlich ausgedrückt. So weit ist es also schon, daß jedes persönliche Anliegen über Parteien vorgetragen werden muß? Ich bin überzeugt, daß diese Veränderung unserer informellen Normen vielen gewaltig auf den Sack geht. Sie finden es also ach normal, Herr Niersberger, gegen die Partei zu protestieren, die man selbst unter anderen Prämissen gewählt hat? Sehe überhaupt nicht ein, mich als Wähler einer Parteidisziplin zu unterwerfen. Genauso weigere ich mich, mit Verweis auf unsere Verfassung (freie und geheime Wahlen), Rechenschaft abzulegen. Wundere mich wie das seit Jahren Mode werden konnte. Rechenschaftsberichte erwarte ich von Regierenden, lückenlos und anständig. Vom Wähler reicht mir das Wahlergebnis.

Albert Pelka / 04.02.2024

Es sind genau jene Hetze-beflissenen UNWORTenden und nicht die von ihnen ausgedeuteten und an den Pranger gestellten Böswörter, die sogenannten Unworte des Jahres ect pp. , welche in der Tat dem Demokratiefass den Boden ausschlagen: Ja,  in der puren Absicht, die Freiheit des Worts, gar die Meinungsfreiheit an den Pranger zu stellen.   Jedes Sprechen ist darauf angewiesen, dass ihm ein bemühtes Richtig-Verstehen-Wollen dialogisch entgegen geneigt sei. Es ist kein einziges Wort auf diese Welt, das nicht durch das Dialogisieren erst seinen Sinn, sein Gemeintes aufspannt, als Interdependenz eines wechelseitigen benignen Verstehens und Verstandensein-Wollens. Wortsinn ist erst auf der Ebene eines reziproken Ausdeutens,bei einen wohlwollenden Verstehen-wie-Sagenwollen eigentlich gegeben. Der Wortsinn ist nämlich weit davon entfernt ein festes Ding an sich zu sein , er ist nur erst das, was sich sprechend u n d zuhörend erst in einem Gemeinsamen aktualisiert, im Kommunizieren eben erst sich wirklich aufschlüsselt und was eben die Freiheit des Sprechens wie die freie kritische Rückfrage oder die freie-Rede-Replik mit einschließt.  Und zwar schon vom Anfang des Sprechens an geht solcher wechselseitiger und auch situativer Sinn des Meinens eines Sprecher wie des meinen eines Verstehers mit in den faktischen Wortsinn ein . Darum ist kein Verstehen eines gemeinten Wortsinns ohne diese Art Bona-Fide-Versteherhaltung möglich.  Und dieses gilt erst recht,  weil bei jedem Sprechen, bei jedem Wortgebrauch primär zu fragen wäre über einen bloß vermeintlich fixen Wortgehalt/Definitionsumfang hinaus, was uns den etwa mitgetteilt wird mit der Prosodie des Gesprochenen, was sonst noch an Aufzeigen, , an Sachkontexten beigebracht, durch Interaktionalitäten schon vorangegangen ist, welche Stimmungslage herrscht,  ob gar Ironie beabsichtigt, was die mitgeteilten, und gar die unbewussten Intentionalitäten ect. sind. Und: nix auf der Welt ist friedlicher als Worte.

R. Schürmann / 04.02.2024

Frankreich: „Es brennt der Baum“. Alle Forderungen der Bauern werden erfüllt. Stuttgart: „Die Stimmung ist friedlich, freundlich“. Die Bauern erreichen nichts. Aha.

Werner Liebisch / 04.02.2024

Unfassbar diese Rechtfertigung, sich von der AfD abgrenzen zu müssen. Wo ist, bleibt der Protest gegen den zugewanderten Antisemitismus? Was für eine Farce…

Manuela Pietsch / 04.02.2024

Immer dasselbe mit den Leuten… Heulen rum, beschweren sich, gehen sogar auf die Straße, weil wirklich ALLES, was diese Regierung (und die Vorgänger) macht, einfach nur MÜLL ist. Aber die einzige Alternative wollen sie nicht wählen oder gar “in deren Ecke gestellt werden”. Haben die nach 20 Jahren von diesem Mist immer noch nicht kapiert, dass sie diese Leute keine dritte, vierte und fünfte Chance mehr verdienen? Dass sie nur Versprechungen machen, die sie eh nicht halten? Dass diese Banausen NIEMALS zur Vernunft zurück kehren werden? Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass… Was ist gewonnen, liebe Bauern, wenn ihr jetzt hohe Subventionen oder Steuererlasse bekommt? Genau GAR NICHTS. Ihr könnt noch ein paar Jahre überleben, das Volk kann sich eure Lebensmittel aber nicht mehr leisten, es muss den ganzen Kram nämlich bezahlen.

A. Bauer / 04.02.2024

Dem Bauern im Interview wünsche ich viel Erfolg beim Kampf gegen Rechts, also gegen die AfD. Man muss ja schließlich Prioritäten setzen.

Frank Mora / 04.02.2024

Schade, wieder nicht herunterladbar.

Rainer Niersberger / 04.02.2024

@ Herr Unger : Im demokratischen Sinne richtig, aber vergeblich. Fuer den gemeinen Deutschen findet Demokratie nur in Parteien und durch die Wahl seiner Partei statt.  Die muss es fuer ihn richten. Zumindest bildet er es sich ein. Auf die Idee, dass diese linken Altparteien ihr eigenes Ding machen, ihn lediglich alle 4 Jahre als Stimmvieh betrachten und ihn ansonsten als Untertanen sehen, kommt die Mehrheit nicht. Sie ist auf Gedeih und Verderb, in der Regel gilt Letzteres, an das System gebunden. Irgendjemand muss der sedierten Masse nun auch sagen, was boese und gut ist. Die Machtergreifung des Parteienkartells hat zwar mit Demokratie sehr wenig zu tun, aber wen juckts, ausser den Schweflern.

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