Seit Jahren erleben wir eine immer rasanter werdende Erwärmung des Debattenklimas. Eine wahre Debattenklimakatastrophe. Aktuell ist das sogenannte Potsdamer-Geheimtreffen ein gutes Beispiel. Über den katastrophalen Zustand des Debattenklimas spricht Gerd Buurmann mit seinen drei Gästen Joana Cotar, Ulrike Stockmann und Thilo Schneider.
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Diskussionen über das Debattenklima ohne AfD. Setzen 6. Hab Ihr auch Angst beim Stellen der AfD selber gestellt zu werden? @ Jaeger Selbstredend war Stalin Faschist. Er selbst hat das „Frame“ gerne genutzt, um davon abzulenken das der NationalSOZIALISMUS der Volksgenossen ebenso SOZIALISMUS aka Diktatur natürlich inklusive des linken Antisemitismus ist, wie seine Sowjetrepublik. Wer selbst „Böse“ ist, achtet natürlich besonders darauf andere „Böse“ zu finden. Es ist schließlich ein ewiger Kampf gut gegen Böse. Böse gegen Böse gibt es nicht. ;)
Wenn der Kommandant des Vernichtungslagers Auschwitz Rudolf Höß (1901-1947) mich auf ein Gespräch einladen würde, dann würde ich die Einladung annehmen. Ich würde ihm zuhören. Man muss das Böse begreifen, um es bekämpfen zu können. (Nur Idioten sagen: „Ich rede nicht mit Nazis“. Unsere selbst erklärten Antifaschisten sollten jede Gelegenheit wahrnehmen, um Nazis zu bekehren. Warum warum tun sie es nicht? Weil sie es nicht können. Und warum können sie es nicht? Weil sie dümmer sind als die Nazis! Da die Antinazis dümmer sind als die Nazis, haben wir ein ernstes Problem.) Ich lese gerade „Nichts zu Lachen“ von Ephraim Kishon. Er beginnt seine Biographie im Lager der ungarischen Nazi-Kollaborateure. Der alte Kishon hat die Porträts seiner Feinde in seiner Wohnung hängen, damit er sie immer vor Augen hat: Stalin, Mao, Arafat… Er verschließt die Augen nicht vor dem Bösen! Sich dem Diskurs mit dem Feind zu verweigern ist eine Fluchtreaktion. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Simon Wiesenthal ein Foto von Hitler auf seinem Schreibtisch hatte. Wirklich mutige & ehrliche Menschen blenden den Feind nicht aus. Ja, ich würde Rudolf Höß in aller Ruhe & Höflichkeit zuhören. Ich würde kein politisch korrektes Gegacker anfangen: „Kreisch! Nazi! Antisemit!“ Hysterie führt zu nichts; ist nur moralische Selbstbefriedigung. Selbstverständlich würde ich ihm meine Meinung sagen, aber mit dem Ziel ihm seine Gedankenfehler aufzuzeigen. Mein Versuch würde höchstwahrscheinlich nichts fruchten. Das wäre aber kein Grund, um ihn nicht zu unternehmen! Nur eine jahrelange, zähe, geduldige Aufklärungsarbeit voller Rückschläge, wie der Jahrhunderte währende Prozess der Europäischen Aufklärung, kann die Welt zum Guten verändern. Es geht nicht um schnelle Triumphe über das Böse. Wer sowas erwartet ist ein eitler Esel.
Die Propagandamaschinerie mit dem Ziel der Unterwanderung – sollte man es Abschaffung nennen? – unserer Demokratie läuft auch in Österreich auf Hochtouren. Zitat aus einem aktuellen Beitrag auf info-direkt. eu: >>>„ Auf die Idee, dass nicht die Forderungen nach sicheren Grenzen, sondern Massenmigration, Klimahysterie und die Auflösung der Geschlechter völlig radikal und gefährlich sind, kommt die “Forscherin„ freilich nicht. Sie sieht durch Orban, AfD, FPÖ und Identitäre eine Verrohung des Diskurses. Dabei erwähnt sie nicht, dass in Deutschland die Regierung und zahlreiche öffentliche Stellen und Behörden gegen die Opposition hetzten und es Antifa-Aktivisten sind, die regelmäßig durch gewalttätige Angriffe auf Andersdenkende auffallen (Stichwort: Hammerbande). Tatsachen, die auch der ORF gerne verschweigt.“ >>> Und dieses System wirkt, wie man auch an zahlreichen Personen in den alternativen Medien merkt. Es wird nicht nur der Diskurs verweigert, weil das Machtkartell weiß, dass sie dann noch mehr an Zustimmung verlieren. Mittlerweile versuchen sie den nächsten Schritt zu gehen und die politische Vertretung für Menschen, die ein anderes Gesellschaftsmodell wollen, zu verbieten. Was kommt als Nächstes?
Cotar & Schneider sind genau die Zielgruppe, die voll auf Correctiv hereinfallen! „Sie haben die Leute abgehört, aber weil es illegal ist, müssen sie es ja als Theaterstück nachspielen … aber wird schon so gesagt worden sein, ne?“. Kurz: ich glaube denen KEIN WORT!
Nachdem ich Sonntags die Morgenrunde auf kontrafunk gehört habe ertrage ich kaum mehr den Niveauabfall bei der Achse.
Es gibt zwei Organisationsformen der staatlichen Gewalt. Da ist zum einen die Netzwerkherrschaft. Eine Partei oder ein anderes Netzwerk beherrschen den Rest und schließen ihn von der Teilhabe aus. Das Gegenmodell ist die Demokratie mit gesetzlichen Zuweisungen von Teilhabe. Die Demokratie kann von Netzwerken gekapert werden, indem der Meinungswettbewerb unfair gestaltet wird. Das Wesen der Demokratie ist im GG beschrieben: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen … ausgeübt.“ Wahlen und Abstimmungen beinhalten in ihrem Kern die Möglichkeit von Wechseln und Veränderungen. Die Parteien sind Institutionen, die auch menschliche Bedürfnisse befriedigen: Bedürfnisse ihrer Funktionäre, Mitglieder und Mandatsträger nach finanziellem Einkommen, nach wichtigen Stellungen in der Gesellschaft und Macht. Die Wahlen und Abstimmungen und damit einhergehenden Wechsel stehen der Fähigkeit der einzelnen Parteien entgegen, die Bedürfnisse dauerhaft abzusichern. Die Parteien arbeiten daher seit Jahrzehnten daran, ihre Macht zu stärken und sich gegen den in der Demokratie angelegten Machtverlust abzusichern. Sie haben sich zu mit Medien vernetzten Wirtschaftsunternehmen entwickelt, die den fairen Wettbewerb in der Meinungsbildung mittels staatlich geförderter NGOs und Rundfunk behindern und bekämpfen. Sie haben ein Oligopol etabliert. Was wir benötigen, ist eine Reform des Parteienrechts. Die Balance zwischen den Machtmöglichkeiten des Volkes und denen der Parteien muss wieder hergestellt werden. Der freie Wettbewerb um Meinungen muss hergestellt werden. Die Möglichkeiten dazu bestehen in einer Reform der Parteienförderung, des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Abschaffung der Förderung von NGOs, der Reduzierung des Beauftragtenwesens und der vom Staat zu vergebenden Mittel für Werbung, Information und Beratung und wie in der Diskussion angesprochen einer Reform des Wahlrechts.
PS ich bin heilfroh, dass Leute wie Cotar (oder Meuthen!) aus der AfD raus sind! Kurze Begründung: Alles Wischi-waschi, weder Fisch nach Fleisch.