Seit Jahren erleben wir eine immer rasanter werdende Erwärmung des Debattenklimas. Eine wahre Debattenklimakatastrophe. Aktuell ist das sogenannte Potsdamer-Geheimtreffen ein gutes Beispiel. Über den katastrophalen Zustand des Debattenklimas spricht Gerd Buurmann mit seinen drei Gästen Joana Cotar, Ulrike Stockmann und Thilo Schneider.
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„Was haben die davon wenn sie unser Land ruinieren?“
Na die Antwort darauf ist ja nun mal so offensichtlich wie der morgigen Sonnenaufgang. Ich bin durchaus dafür erst einmal die einfachste mögliche Antwort auf eine Frage zu wählen. Nur Dummheit ist nicht die einfachste Antwort. Eine viel einfachere ist die Tatsache das machtgeile Sadisten nun mal lieber aus Trümmern über Trümmer herrschen als im Luxus zu hocken und niemanden kujonieren zu können. Das ist evolutionsbiologisch in allen Herdentieren angelegt.
Und was der Durchschnittsnaivling schlicht nie kapiert: Die ziehen das durch. Wobei ihr eigentlicher Ehrgeiz ausschließlich darin liegt die Höhe der Leichengebirge ihrer Vorgänger zu toppen. Nichts sichert einem schließlich die Unsterblichkeit über Jahrtausende besser.
Es werden Bedenken gegenüber der AfD geäußert die ich teile. Das Problem ist halt, wenn die Gemäßigten nicht für ihre Positionen kämpfen, sondern lieber austreten, dann ist es doch ganz logisch, dass die AfD, leider, immer extremer wird. Ich wähle die AfD noch, auch trotz dieser furchtbaren Putin-Speichelleckerei. Sollte jedoch Höcke Bundessprecher werden und/oder für den Bundestag kandidieren, dann ist die AfD für mich nicht mehr wählbar. Dasselbe gilt, sollte die Partei per Parteitagsbeschluss den Austritt aus der NATO fordern.
Richtig auch die Forderungen nach Änderungen unseres demokratischen Systems. Eine Amtszeitbegrenzung für Regierung und Abgeordnete muss her. Dazu unbedingt noch auf Antrag geheime Abstimmungen im Bundestag und den Landtagen. So wie es auch in jedem Verein üblich ist. Geheime Abstimmungen sind Grundlagen jeder Demokratie. Heute ist es jedoch so, dass, wenn ein Abgeordneter nicht im Sinne seiner Parteichefs abstimmt, er zukünftig keinen Listenplatz mehr bekommt.
Ich hätte nicht gedacht, dass Herr Schneider auf einem so niedrigen Niveau argumentiert. Der Unvereinbarkeitsbeschluss einer Partei bedeutet, dass jemand nicht zugleich Mitglied in dieser Partei und jener Organisation sein kann. Er bedeutet nicht, dass die Parteimitglieder mit Mitgliedern jener Organisation nicht mehr sprechen dürften oder gar ein komplettes Kontaktverbot. Parteien legen in der Regel auch fest, dass die Mitgliedschaft in ihrer Partei nicht vereinbar mit der Mitgliedschaft in einer anderen Partei ist. Nach Schneiders Logik dürften dann selbst Mitglieder zweier unterschiedlicher Altparteien nicht mehr miteinander sprechen.
Wenn, wie Frau Cotar glaubt, in Potsdam die Abschiebung von 23 Millionen Deutschen mit Doppelpass geplant wurde, dann wäre es doch höchst unverantwortlich, dass diese Enthüllungsjournalisten von November bis Januar gewartet haben, bis sie ihre angeblichen Enthüllungen öffentlich machten. Und nein, sie hätten nicht erst ein Theaterstück daraus machen müssen. Als mutige Widerstandskämpfer hätte sie ihre Mitschnitte bereits im November veröffentlicht, obwohl ihre Abhöraktion illegal war. Als wahre Antifaschisten hätten sie zur Verhinderung dieser Ungeheuerlichkeit selbstverständlich persönliche Nachteile in Kauf genommen.
Ich bin sehr enttäuscht von diese Sendung und habe sie aus diesen und anderen Gründen nicht bis zum Ende angehört.
Verbraucht eine Elektroheizung im Verhältnis zur Heizleistung eigentlich mehr Strom als eine Wärmpumpe? Oder ist das umgekehrt? Hat das mal einer der Fachleute untersucht? Das könnte einen passablen Skandal ergeben und einen erdrutschartigen Niedergang einer gewissen Partei.
@Andreas Rühl. ,,Treffen, an dem völkisch-biologistische Vorstellungen propagiert werden.„ Geben Sie Bescheid, sobald Sie wissen, wann und wo der erste Deportationsgüterzug abfährt. ,,Nationalgesinnter Liberaler“, der ist auch gut.
Die Staatsfunkmeldungen überschlagen sich euphorisch, 250.000 Teilnehmer an Protesten gegen Rächts alleine in München. Veranstalterin: Lisa Pöttinger, eine linksextreme mit starker Gewaltneigung, vor deren Karren sich die „braven Bürger“ spannen lassen, manche nennen sie jetzt auch einfach nur „dumme Bürger“. Davon gibt es ja scheinbar genug, lt. Polizei waren es immerhin 80.000 Teilnehmer. Übrigens: es ging nicht nur gegen die AfD, sondern in gleichem Tenor auch gegen die CSU und die Freien Wähler. Die sicher von vielen Teilnehmern bei der letzten Landtagswahl gewählt wurden. Ich hoffe, daß die sich jetzt so richtig verarscht fühlen, wenn sie den Schwindel realisieren. Oder die merken vor blindem Hass gar nichts mehr. Der Himmel möge uns vor den Doofen bewahren.
Beim Mehrheitswahlrecht braucht es keine kleinen Parteien, weil beide großen automatisch eine Polarisierung erzeugen, die die Aufgaben kleinerer Parteien einschließt. Das Grundgesetz ist nur scheinbar demokratisch, weil es neben dem Verhältniswahlrecht mittels der fehlenden Gewaltenteilung den Parteien den Staat zur Beute ausliefert und durch die politische Beherrschung des Rundfunks keinerlei Bremswirkung vor der Totalisierung darstellt, was vielleicht sogar von Anfang an so gewollt oder zumindest ins Auge gefaßt war.