Seit Jahren erleben wir eine immer rasanter werdende Erwärmung des Debattenklimas. Eine wahre Debattenklimakatastrophe. Aktuell ist das sogenannte Potsdamer-Geheimtreffen ein gutes Beispiel. Über den katastrophalen Zustand des Debattenklimas spricht Gerd Buurmann mit seinen drei Gästen Joana Cotar, Ulrike Stockmann und Thilo Schneider.
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Schneider hat Recht: So lächerlich diese „Remigrations-Veranstaltung“ auch war und so absurd lächerlich die Reaktion darauf, ist es nun einmal nicht zu leugnen, dass Teile der AfD völkisch ausgerichtet sind. Und es macht einen Unterschied, ob man „mit jemanden spricht“ oder an einer solchen Veranstaltung teilnimmt. Oder glaubt hier jemand ALLEN ERNSTES, dass im Rahmen dieser völkischen Veranstaltung „offen diskutiert“ wurde? Von gewissen Vorstellungen/Ideen und Typen hält ein Mensch schlicht aus Anstand Abstand. Ich bin selbst ein großer Freund der Provokation, weil Provokation die Heuchler dazu verleitet, ihre Maske vom Gesicht zu reißen. Aber die Teilnahme an einem Treffen, an dem völkisch-biologistische Vorstellungen propagiert werden, hat mit „Provokation“ gar nichts zu tun. Es ist zwar durchschaubar, was die Regierungsparteien beabsichtigen und ein „Reichstagsbrand“ war damals und ist heute dabei sehr praktisch. Aber genau solche Vorkommnisse sind es doch, die dem nationalgesinnten Liberalen es völlig unmöglich machen, diese sog. AfD zu wählen. Ich will diese homogene Volksmasse nicht. Es ist mir völlig gleich, ob sich die Feinde der Freiheit als links oder rechts definieren. Ich will damit nichts zu tun haben und will nichts mit dieser AfD zu tun haben und werde diese Partei nicht wählen, selbst wenn sie mir dafür ein Auto schenkt. Nur weil die Linken spinnen, muss ich doch keine rechten Spinner wählen. Meine Fresse.
Es gibt keine Debattenkultur mehr, die ist tot, weil andere bestimmen was zur Debatte stehen darf und wem es erlaubt wird sie führen zu dürfen.
Tot ist auch die vielbeschworene Demokratie, die spätestens in der Coronazeit total begraben wurde, als die Politik den Rechtsstaat beugte, als sie Grundrechte raubte und Menschen gegen ihren Willen zu medizinischen Maßnahmen zwang. Wir haben eine Parteienoligarchie die bestimmt was auf Linie zu sein hat und den Weg ebnet in eine (Meinungs)-Diktatur.
Wieviel wohl jetzt auf der Straße sind gegen „Rechts“, die die damals gegen die Ungeimpften mobil machten, die diffamierten, ausgrenzten und beleidigten und manch einer sogar Ungeimpfte nach Madagaskar ausweisen wollte. Prominente waren damals genauso mit dabei wie jetzt bei den Demos gegen Rechts, bei den Demos gegen Juden-Hass fehlten sie mehrheitlich. Genau diese Leute wähnen sich als die Guten und merken nicht mal wie faschistisch sie selber sind. Der religiöse Faschismus wird vollkommen ausgeblendet. Dieser Staat ist zum Scheitern verurteilt.
Diese Diskussion sehnt sich nach einem liberalen, fairen Wettbewerb der politischen Parteien. Der funktioniert doch aber nur, wenn alle Teilnehmer seine Regeln anerkennen. Der linksgrüne mediale politische Komplex (und auch die islamischen Speerspitzen) ist dazu aber nicht bereit. Er ist nicht bereit, seine oligopolistische Vorherrschaft aufzugeben. Wer ihn anbettelt, duldsam zu sein, ist nur noch naiv. Liberalismus in dieser Situation macht wehrlos. Es gibt kein Zurück zur Bonner Republik. Begreift das endlich!
Hat das AFD- Phobie jetzt auch Indubio erreicht? Wohlgemerkt, die momentan einzige Partei, die den Totalcrash noch verhindern kann, in Sachen Wirtschaft, Freiheit, Selbstbestimmung, Authentizität, Kultur, Bildung, …
Das was ich abseits davon sehe, lässt jeden Alt SEDler, jeden Stasispitzel schmunzeln. Auf Grund der galoppierenden Dekadenz…
Wenn Frau Cotar und Frau Stockmann die Zukunft Deutschlands wären, könnte ich wieder gut schlafen. Diese beiden sind so breit aufgestellt und tiefgreifend informiert, durch und durch demokratisch und am Grundgesetz orientiert wie man es sich nur wünschen kann.
Gerade Ulrike Stockmann imponiert mir sehr für ihr stoisches Festhalten an Grundsätzen und ihre Fähigkeit, das habe ich bei einer anderen Podiumsdiskussion feststellen müssen, unsachliche und persönliche Herabsetzung einfach von sich abperlen zu lassen. Und, und das möchte ich hervorheben, bei ihrer Jugend. Es gibt nur wenige Menschen ihres Alters, die so standfest sind.
Zur WerteUnion: ich denke nicht, daß diese neue Partei das bürgerliche Lager weiter aufspaltet. Die Repräsentationslücke zwischen CDU und AfD ist so groß geworden; Frau Cotar hat es angesprochen, es gibt nicht viele, die die Zuneigung der AfD zu Putin, zum Iran und zu China teilen und die trotzdem irgendwo eine politische Heimat suchen. HGM hat folgerichtig mehrfach schon zum Ausdruck gebracht, mit allen reden zu wollen. Sogar mit Frau Wagenknecht. Wie sollte er sie sonst von der Richtigkeit seiner Argumente überzeugen können…
Für mich weht derzeit ein Hauch Hoffnung auf Besserung durch unser Land. Die Leute stehen auf und sind erwacht. Kein Wunder, wenn die Regierung Angst auch so offen zeigt.
Frau Cotar, ich komme da etwa bei Min. 22 nicht ganz mit, die AFD hat gesagt? Wer denn genau, es war doch kein internes AFD Treffen, also wer hat das, was sie hier sagen, denn behauptet? Also die AFD will, nach ihren Worten etwa 20-25 Mill. Abschieben mit dem Verweis darauf, dass sie einen 2. Pass haben? Ist das nicht aus dem Reich von Phantasien was sie da sagen. Aber vorallem, ein Treffen unterschiedlicher Provinenzen, nur sie sprechen von Vorhaben der AFD, nennen sie Personen und Namen, oder ist ihr Wissen gar nicht auf das Treffen aufgebaut?
Herr Schneider sagt, wenn die Freiheit bei den Deutschen eine große Rolle spielen würde, dann würde die FDP bei 20% stehen. Nein! Wenn die Freiheit bei der FDP eine große Rolle spielen würde, dann würde die FDP bei 20% stehen!