indubio / 17.12.2023 / 06:00 / 31 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 307 – Der Wahnsinn im Kontext

Über den ideologischen Wahnsinn in seinen unterschiedlichsten Schattierungen, von der Genderideologie über den linken Judenhass bis hin zum grünen Energiealbtraum, spricht Gerd Buurmann mit der Journalistin Birgit Kelle, dem Publizisten Stefan Frank und dem Kerntechniker Manfred Haferburg.

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A. Nölle / 17.12.2023

@Bücherl Ernst: Und genau dieses Unbehagen, das Sie beim Anblick dieser Menschen empfinden, muss eine echte Frau in einem echten biologischen Männerkörper auch durchstehen - nur halt in der ICH-Perspektive, ohne die Chance, etwas an der eigenen Orientierung oder den eigenen Gefühlen verändern zu können. Ich teile die Auffassung des kanadischen klinischen Psychologen Jordan Peterson, dass sich Empathie nicht durch ein Sprachregime erzwingen lässt. Oft brauchen Menschen lange, um ihre Minderwertigkeits- und Schuldgefühle soweit zu überwinden, dass sie sich an einer universitären Ambulanz um eine Psychotherapie bemühen. Und dann Woche für Woche zur Sitzung gehen, um sich aus immer neuem Blickwinkel mit diesem Gefühlsmonstrum in sich selbst auseinandersetzen, diesem nicht wegzurationalisierenden, wegzutherapierenden oder wegzumotivierenden Gefühl, eine Frau zu sein. (Weil echte Transsexualität eben nicht nur seelische Ursachen hat, sondern möglicherweise im Verlauf der Embryonalentwicklung in utero entsteht.) Das ist echte Transsexualität und ein schweres Schicksal., aber das Schicksalhafte offenbart sich erst nach einem ganz langen schmerzhaften inneren Weg voller Enttäuschungen und Frustrationen. Freunde wenden sich ab, die eigenen Eltern kommen nicht damit zurecht, Angehörige reagieren befremdet oder offen feindselig, auf Schritt und Tritt in der Öffentlichkeit neugierige, sensationswitternde, oder entwertende spöttische Blicke. Warum halten Menschen das aus? Warum tun sie sich das an? Transsexualität hat etwas zutiefst Irrationales an sich. Darum, glaube ich, ist sie so ein Dauerthema. Andererseits: Es gibt so viele beispielhafte Menschen, die selbst angesichts grauenhaftester Lebensrealitäten nicht verzweifelt sind und damit Zeugnis für den unbedingten Wert jedes Lebens gegeben haben. Ich denke zum Beispiel an Viktor Frankl und sein Buch “Trotzdem Ja zum Leben sagen”.

Hans-Peter Dollhopf / 17.12.2023

Am 12. erschien von Daniel-Dylan Böhmer auf Online-WELT ein erster Artikel “Sanktionen gegen radikale Siedler, um den ganz großen Krieg zu verhindern”, Leitmotiv: “Seit dem Terror-Angriff auf Israel hat die Zahl der Übergriffe von jüdischen Siedlern auf Palästinenser im Westjordanland zugenommen”, am 13. umbenannt in “Warum Deutschland Sanktionen gegen radikale jüdische Siedler verhängt”, in der Print-WELT vom 13. dann zu “Einreiseverbote gegen gewalttätige jüdische Siedler” verarbeitet. Eine erste Nachrecherche und dann ein zufälliges Treffen auf einen wirklich guten alten Bekannten im Supermarkt, der aufgeregt mitteilte, dass gerade ein Vortrag (ich recherchierte später im Internet Pax Christi) besuchen wollte, in dem es darum hätte gehen sollen, dass ja bekannt sei, “dass jüdische Siedler palästinensische Hirten aus dem Westjordanland vertrieben”, und er meinte das vollkommen ernst, ausgefallen sei. Dann eine vollkommen andere, offizielle Datenbasis zu Gewalt von und an Siedlern von David M. Weinberg auf Israel Hayom: “The myth of escalating settler violence” bereits am 10. und am 12. “Over 1,300 Palestinian terror attacks in ‘West Bank’ since October 7” auf Israel Today ... Wem wollt ihr trauen? Dem Weltherrschafts-Möchtegern Guterres und seinem UN-Rudel aus Shitholes? Der Tagesspiegel stellt in den Raum, die Behörden der Zone C würden nicht genügend ahnden. Erfasst haben sie Vorfälle aber schon, is ja wie hier in Deutschland/Berlin-Neukölln. Aber dann kommt auch noch Schalicar auf Einladung des ZdJ nach Deutschland und tritt nebenbei bei WELT-TV auf. Ja Junge, jetzt biste mal wieder hier, triffst du dich mit alten Kumpels und nimmst höflicherweise von den dargereichten Drogen, man konnte es dir ansehen! Ich krieg Nasenbluten, sonst platzt mein Hirn.

Klaus Keller / 17.12.2023

An Jürgen Rhode: Es gibt eine Repräsentation des gesamten Körpers im Gehirn. Es wäre interessant ob man bei Personen die sich im eigenen Körper fremd fühlen, Abweichungen im Gehirn finden kann wenn das denn mit Hilfe eines CCT oder MRT nachweisbar wäre. Ich nehme aber an das man das schon untersucht hat. Als psychotisches Erleben ist es ja nicht ungewöhnlich. Man sollte nicht alles auf frühkindliche Entwicklungen zurückführen. Hirnorganische Abweichungen können erhebliche Effekte haben. Davon abgesehen: Das Dorf erzieht das Kind, meinte ein Kollege von der Elfenbeinküste. Es wäre von da her interessant ob abweichendes Verhalten eher ein Phänomen der Städte ist. Es kann aber auch sein das die angeblich frei machende Stadtluft Menschen mit Abweichungen anzieht oder wie haben es wie so oft mit einem multifaktoriellen Geschehen zu tun, was immer gut klingt wenn man nicht sagen will das man keine Erklärung hat. Kleiner Scherz.

Klaus Keller / 17.12.2023

Über die SU und Israel: Herr Frank hat in seiner Reihe über die Geschichte Israels berichtet das Moskau die Lieferung von Waffen an Israel durch die Tschechen genehmigt hatte. Ein Interesse könnte gewesen sein alle Gruppen zu fördern welche die Briten loswerden wollten aber ggf. war man sich zu diesem Zeitpunkt auch noch gar nicht klar in welche Richtung sich der neue Staat entwickeln würde. Nirgendwo auf der Welt wurde der Sozialismus so schön umgesetzt wie im Kibbuz, behaupte ich mal. Die Israelis entwickelten später sogar ihren eigenen Kampfpanzer weil sie nicht von unsicheren Lieferungen aus GB oder den USA abhängig sein wollten. Frage an Herrn Frank: Wie ” zementiert ” war der Weg Israels ins westliche Lager, wenn man unterstellt das eher progressive Linke in Palästina ihren neuen Staat gründen wollten? Der Vorwurf mancher ist ja, Israel sei imperialistischer Vorposten des kapitalistischen Westens in der islamischen Welt. Das mag ja so sein. Ich Frage mich ob es auch den Teilaspekt einer enttäuschten Liebe durch die Linke gibt weil sich so viele Hoffnungen zerschlagen haben, die man nicht aufgeben will. Eine enttäuschte Liebe die man nie leben konnte schmerzt auf die Dauer mehr als eine Scheidung nach einer misslungenen Beziehung. Man wechselt ggf. trotzdem den Partner. Hier zu den Palästinensern. PS Imperialistischer Vorposten war eher die britische Besatzung.

Klaus Keller / 17.12.2023

An Thomas Szabó: Ich verteidige die Meinungsfreiheit auch scheinbar abstrusen Inhalts da die Alternative dazu ist, sich wechselseitig zu Lügnern zu erziehen und sich zu wundern, wenn größere Gruppen plötzlich das Gegenteil von dem sagen was erwartet wird. In den USA kann man mit jemandem diskutieren der den Holocaust leugnet und alle Juden umbringen will. Man kann sich einig werden das man sich nicht einig ist und nebeneinander leben. Die USA ist m.E. kein Meltingpod sondern ein Mosaik, das mir mittlerweile oft gar nicht mehr gefällt. In Deutschland werden diese Diskussionen nicht geführt, dafür wird mehr geheuchelt und gelogen. Mein Verhältnis zu Israel ist emotional. Wenn ich rational darüber nachdenke komme ich zu dem Ergebnis, das andere, ggf auch aus emotionalen Gründen, möglicher Weise völlig anderer Meinung sind. Diese Wirklichkeit ist zu akzeptieren. Das erreicht man nicht dadurch das man bestimmte Behauptungen von Staatswegen verfolgt. Ich möchte einen Holocaustleugner einen Lügner nennen dürfen und jemanden der alle Juden ermorden will sagen: Warum nicht gleich alle Menschen? Mir genügt es wenn es jemand nicht tut. Straftaten sind zu verfolgen. Die der Palästinenser und die der Israelis, die es auch gab und gibt. PS Am 7.10. haben die Amokläufer in Israel nicht nach Nationalität oder Religionszugehörigkeit gefragt, darüber müssten sogar jene die sich gefreut haben schon nachdenken.

Marc Munich / 17.12.2023

Michael Hinz: “Die Sendung ist von einem Irrtum durchzogen, die Diskutanten glauben noch an Rationalität, Wahrheit, Zweck-Mittel-Relation, Verhältnismäßigkeit, Gesetze etc. All das haben die Machthaber längst hinter sich gelassen. ”  Des Pudels Kern! Die Intellektuellen und Weisen müssen und sollen zwar diskutieren (während die bad guys heiter weiter die Burg erobern), sollten aber nicht mehr versuchen, Kühe vom Eis zu schieben, die längst schon zu Salami verarbeitet wurden.  Gerade wendet sich der große WEF-Hausmeister K. SCH. mit einer neuen Hiobsbotschaft wieder an die Welt, wogegen, Zitat: “C-19 nur eine kleine Beeinträchtigung im Vergleich ist”.  Mit irrer Gruslstimme und dem Habitus eines überholten Bond-Bösewichts, warnt (oder droht?) er vor (mit?) dem bevorstehenden, totalen Cyber-Krieg, der, Zitat:  “Verkehr, Krankenhäuser und unsere Infrastruktur lahmlegt.”  Guckst du bei: “Marc Friedrich - Cyber-Attacke - die nächste Pandemie?”  Mögen bald irgendwelche von Gott berufenen Sünder dieses illegale Regime zwischen Silicon Valley und Davos zerstören und ich dabei hoffentlich zusehen können! Auf geht’s, Donald!!!

Klaus Keller / 17.12.2023

Zur Straftat deren Ergebnis Herr Haferburg beschrieben hat: Wer so handelt ist überall auf der Welt ein Fall für die forensische Psychiatrie. Darüber hinaus gilt: Das Universum ist ein Irrenhaus und die Erde ist die geschlossene Abteilung, die keiner verlässt. Man kann sich fragen ob man zum Personal, mit Zugang zu Medikamentenvorrat und Küche sein will, oder ob einem das zu anstrengend ist. Wer sich dazu entschließt gegen den Wahnsinn zu arbeiten, sollte darauf achten eine Erschöpfungsdepression zu vermeiden. Wer im Tätig sein selbst die Befriedigung findet, auch ohne ein Ziel zu erreichen, ist auf gutem Wege.

Dieter Ehrlich / 17.12.2023

Ich fühle mich im falschen Tessa-Film

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