Kunst macht Politik, und die Politik mischt sich immer wieder und vehementer in die Kunst ein. Wo ist die Grenze zwischen politischer Kunst und Propaganda? Über Kunst, Macht, Kultur (und Jazz) spricht Gerd Buurmann mit drei Musikern. Zugeschaltet sind die Kontrabassistin Martina Binnig, der Gitarrist Bernd Gast und der Saxophonist Axel Knappmeyer.
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Sehr interessante Runde, beim Jazz ist es ähnlich wie beim Whisky mit mir, mit süssen, tonalen (Dank an den Saxophonisten) angefangen, dann wurde es rauchiger und torfiger, die ich mittlerweile liebe, und freue mich dann wieder auf was Süsses… Bei Miles Davis ergeht/erging es mir ähnlich, die für mich extremen Sachen aber nur ganz laut und alleine, weil die Mehrheit sie abstoßend findet…
VLG nicht nur an die Runde, und eine schöne Advents-und Weihnachtszeit…
Sorry, der Inhalt der Sendung ist mir zu speziell. Nutze die Zeit lieber mir ehrliche Punkmusik der späten 70ger ff zu gönnen. Ehrlicher und weniger subventiert geht kaum. God save the queen!
Ich habe dass schon mal erlebt. 1989 wurden viele Künstler und Intellektuelle erst zu „Helden“, als die Drecksarbeit vom „Pöbel“ schon erledigt war, also das Ende der DDR schon abzusehen war. Die „Wessis“ haben gar nicht verstanden, warum Stars, wie zB die Volkskammerabgeordnete Katharina Witt, im eigenen Land ausgepfiffen wurden. Es gab einige Musiker, wie zB die Puhdys, die waren auch keine Helden, aber die haben wenigstens keine gemeinsame Sache mit der roten Brut gemacht, die hatten immer versucht sich neutral zu verhalten, soweit das eben möglich war. Das wurde nach 1989 auch von der Bevölkerung honoriert, die Konzerte waren bis zum Schluss immer ausverkauft. Wenn jetzt mal eine „Wende“ käme und die ganzen kriminellen Machenschaften der „Elite“ ans Tageslicht kämen, so wie es 1989 in der DDR der Fall war, würden die Aussagen von den Kulturschaffenden zu Corona, „Migration“, Klima usw öffentlich gemacht, dass wäre dann für viele das Ende. Im Zeitalter des Internets kann keiner mehr mit der Ausrede kommen, „woher hätten wir das den wissen sollen“?
Für mich eine der Top Ten Sendungen
… Besten Dank
Den Deutschen wurde der Gesang und Musik gründlich ausgetrieben. Wer sich mit den Inhalten von Peter Michael Hamel und allgemein Prosodie befasst, wird es erkennen können. Dazu auch die Basken, die sich mittels Gesang über Kilometer entfernt unterhalten. Es gibt eine spezielle Musikrichtung und Gruppen, Gamelan die harmonische Oberwellen erzeugt und für mich extrem gut zur Entspannung ist, erst recht wenn ein Tinitus nervt. Frau Binning sollte sich ein besseres Mikrofon für den PC kaufen. Ich konnte kaum etwas verstehen und dann noch nach ihr wurde brüllend laute Werbung eingespielt. Meine Ohren sind abgefallen, echt krasser Unterschied. Sorry ich musste abschalten. Ein Toningenieur ist ein wichtiger Beruf der teils automatisiert wurde und als kostenlose Spectrum Analyser Software für den PC gibt. Ein Maler deckt ab, ein Künstler auf. Dank Bertelsmann Zotte wurde der gesamte Kulturbereich von Nord bis Süd restlos neoliberal kommerzialisiert, Kultur als Profit Unternehmen. Siehe in Hamburg die viel Geld Disharmonie und das elitäre Gehabe oder weltweite die gleichen Musicals. Kennst eins, kennst alle. Kleine Musikgruppen finden keinen Übungsplatz und wenn doch, sind diese sehr teuer. An dem Zustand sind großteils die GEZ Gebühren schuld. Sie haben die gesamte Musikkultur okkupiert. Deutschland und seine fatale Unkultur in allen Bereichen ist am bitteren Ende. Einzig existiert die klösterliche Arbeitskultur.
Ich hatte gedacht, die Achse würde gerade nicht in Klischees denken. Und dann wird hier Skepsis geäußert, ob unter den Achse-Lesern Death-Metaller sind? Tsk, tsk, tsk. Die Achse lese ich erst seit 2004. Death Metal höre ich mindestens seit Anfang der 90er. Selber denken tue ich zum Glück schon etwas länger.
Bestätigen kann ich, dass bisher alle Death-Metal-Musiker mit denen ich mich vor oder nach einem Konzert unterhalten hatte, als nette Menschen rüber kamen. Allerdings scheint mir, dass Metalfreunde höchstens unwesentlich konservativer sind, als der Bevölkerungsschnitt. Verklärte Sozialromantiker, grüne Spinner, Kulturmarxisten und bedingungslos Regierungsgläubige gibt es leider auch unter Metallern mehr als genug (und manche fallen sogar unter alle vier dieser Kategorien). Der Vorteil auf einem Metal-Konzert ist höchstens, dass man dort niemanden trifft, der just an diesem Abend über Windräder oder Gendern reden möchte.
N.B.: Pavor schätze ich sehr, auch wenn es meines Erachtens nicht unbedingt besonders genre-typisch für Death Metal ist. Darum lausche ich jetzt gerade der „Furioso“ und wünsche allen anderen ebenfalls einen schönen Sonntag.
Einer der Mitdiskutanten hat eine sehr treffende Aussage getätigt, sinngemäß: Die Musik von heute ist seelenlos und irgendwie austauschbar.
Absolute Zustimmung. Roger Waters ist ohne Zweifel ein übler Antisemit, aber sein Gitarrensolo in „Perfectly Numb“ von Pink Floyd überwältigt mich jedes Mal aufs Neue.
Und wo ist der echte, der leidenschaftliche, von einem Menschen mit Seele gesungene Soul hin, den für mich Tina Turner in „Let’s Stay Together“ so wunderbar verkörpert?
Solche Musik gibt es heute nicht mehr, dafür flache Schnullibullimusik, vorgetragen dazu in larmoyantem Tonfall und depressive Stimmung verbreitend. Ein Trauerspiel in jeder Hinsicht.