indubio / 05.11.2023 / 06:00 / 56 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 301 – Habeck: Zu wenig! Zu spät!

In den letzten Jahren wurde der Westen massiv von zwei dystopischen Ideologien heimgesucht. Auf der einen Seite steht China mit einer in das Privateste eindringenden Staatskontrolle, und auf der anderen Seite die arabische Welt mit einem nicht selten judenfeindlichen Islam. Die Gefahr des islamischen Judenhasses hat nun auch Robert Habeck angesprochen. Was ist davon zu halten? Darüber spricht Gerd Buurmann mit dem Blogger Roger Letsch, dem Podcaster von Aethervox Ehrenfeld, Christian Schneider, und dem Aktivisten Ali Utlu.

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Rolf Wächter / 05.11.2023

Eine vernünftige Bitte (besser wäre ein Befehl) an die Deutschen: mischt Euch nicht in Sachen ein, die Euch nichts angehen und die ihr nicht ändern könnt. Russland, Ukraine, Israel, Hamas, Mali, Syrien, Aserbaidschan usw. gehen euch Deutsche nichts an. Fördert lieber die eigene Wirtschaft und den Handel mit Ländern, bei denen für uns eine positive Handelsbilanz entsteht. Also z.B. besser mit Russland gute Handelsbeziehungen als mit Ländern, die nicht viel zu bieten haben. “Fehler” der anderen Seite nimmt man auf der ganzen Welt bei wirtschaftlichen Beziehungen stillschweigend hin, wenn man einen Vorteil davon hat. Es geht um unseren Wohlstand, und der ist wichtiger als alles andere.

Johannes Schuster / 05.11.2023

@Chris Kuhn: Menschsein bedeutet fähig zu sein menschlich zu sein: Jedem deutschen Amt und seinem biologischen Inventar der Kälte würde ich attestieren unter die Kategorie “Nichtmensch” zu fallen. Nun ist man nicht deshalb menschlich einem Zombie die Existenz zuzusichern, denn das ist Beihilfe im engsten Sinne und man macht sich mit dem Zombie gemein. Die Allierten haben diesen Fehler gemacht und die Folgen der Regierung Merkel sind der tödliche Vollbeweis dieses großen Irrtums von 1990.

Thomin Weller / 05.11.2023

Es sind keine zwei dystopische Realitäten, es sind weit mehr. Es dauert nicht mehr lange, dann weht die palästinensische Flagge über dem Reichstag. Am Neptunbrunnen in Berlin weht sie schon mit der Forderung für ein Kalifat. Schnellstmöglich sollte in den Schulen die Kinder den Umgang mit dem Messer lernen. Unterm Weihnachtsbaum sollten entsprechende Handwerkszeuge liegen. Im besten Deutschland aller Zeiten werden brutale Hausdurchsuchungen nur Aufgrund eines Verdachtes der Beleidigung durchgeführt. So mit Sabrina Kollmorgen dieBasis passiert. D.h. der Freisler und seine SS-Polizei-Division sind wieder da und alle schauen nur belämmert zu. Das Deutschlandticket hat nur einen einzigen Sinn, Geiz ist Geil. Damit die Millionen Migranten mit ihren Familien zusammengeführt werden können, müsste der Staat den normalen DB-Fahrpreis bezahlen, das ist zu teuer. Und die EAO, Erreichbarkeitsanordnung gilt nur für Deutsche.

Friedrich Richter / 05.11.2023

Das chinesische Modell kommt sicher nicht in Frage, da passt die Mentalität nicht. Der Deutsche qualifiziert sich eher für das stalinistische Modell. Im Osten wollte man uns früher beibringen, dass Demokratie klassengebunden sei. Ein Widerspruch in sich, aber Beweis dafür, wie elastisch ein Stalinist mit der Realität umgehen kann, was man ja an gewissen rot-grünen Protagonisten zur Zeit hervorragend studieren kann. Die Zukunft könnte also wie folgt aussehen: Es gibt die grauen Mäuse, die, überwacht und gegängelt, treu und brav zur Arbeit und dann schnell wieder nach Hause gehen, deren Kinder in heruntergekommenen Schulen auf ihr entbehrungsreiches Untertanendasein vorbereitet werden, die die Werte schaffen, auf deren Verwendung sie keinen Einfluss haben und deren hypothetisches Fehlverhalten sofort unnachgiebig sanktioniert wird. Und es gibt die brüllenden Horden, die sich die Demokratie nehmen und die von den grauen Mäusen ernährt werden. All das orchestriert von einer Regierung, die auf diejenigen tritt, von denen sie mit Recht die geringste Gegenwehr erwartet, und die sich vor denen duckt, die hemmungslos zuschlagen, in der Hoffnung, nicht getroffen zu werden. So ein Staatswesen kann durchaus eine Zeitlang funktionieren.

Chris Kuhn / 05.11.2023

Übel ist, wie viele Kommentatoren hier - und ähnlich zu Habeck - den palästinensischen Judenhaß an den angeblich ebensolchen von deutschen Landsleuten anzuschließen versuchen, welche nur überwiegend die in den letzten Jahren von der BILD-Zeitung zur Achse niedergekommene Selbstverpflichtung zu bedingungsloser Treue gegenüber den beiden einzigen Staaten der Welt kritisieren, für die das Völkerrecht im Zweifelsfall nicht gilt. Dazu paßt das Sichgemeinmachen mit dem in Israels gerade Hochkonjunktur habenden Palästinenserhaß, aus dem heraus dort ungestraft die Ausrottung von Millionen Palästinensern gefordert wird, die man u.a. mit alten Schriften als “Nichtmenschen” bezeichnet.

Talman Rahmenschneider / 05.11.2023

Wenn man bedenkt, dass die Hälfte der Gaza-Population Hamas-Anhänger sind, ist dieser ganze demonstrative Einsatz auf unseren Straßen ein einziger großer wahtaboutism, bei den ersichtlichen (linken) Deutschen darunter. Diese whataboutisms wachsen auf dem Stockholm-Syndrom, das den Wunsch birgt, sich unschuldig zu machen und nur entstehen konnte, weil die Mehrheit nicht mehr christlich gebildet ist und daher nicht weiß, dass es Unschuld nicht gibt. Jesu Kreuzestod symbolisiert, dass er die gesamte menschliche Schuld auf sich nahm. Niemand ist unschuldig, außer wenigen Heiligen. Wir werden unschuldig geboren (Taufkleid weiß) und im Laufe des Lebens zwangsläufig schuldig. Dieser Zinnober, das Richtige tun zu wollen, um unschuldig zu bleiben, funzt nicht. A.C.A. Baerbock hat mit ihrer Enthaltung in den UN Schuld auf sich geladen. Wir müssen wie eine Eins zu Israel stehen, nicht, weil wir bis 1945 schuldig waren, sondern, weil wir die Zusammenhänge am besten auf der Welt kennen und durchschauen, weil wir selbst an ihnen beteiligt waren und indirekt über Geldflüsse wieder sind. Robert Habeck dürfte das wissen - dumm ist er nicht - die Rede ist entstanden, um den massiven Lapsus der Kollegin auszugleichen, schätze ich. Der Kanzler soll vorher nicht informiert gewesen sein, heißt es. Wenn von zehn Kartoffelrelativierern fünf aufwachen, hat sie ihren Sinn. Passiert das? Abwarten. Kanzler? Nicht mit dieser Partei, Herr Habeck. Die Rede in allen Ehren, aber keine Stimme von mir wegen der Kollegin.

Rainer Niersberger / 05.11.2023

Ich finde die Reaktion auf diese und die Euphorie ob dieser Rede durchaus beunruhigend. Sie erinnert an das permanente Aufflackern von, natuerlich voellig sinnlosen, Aenderungserwartungen nach den bekannten Einlassungen des Herrn Merz. Beunruhigend ist diese Reaktion aus zwei Gruenden. Sie zeigt wiederholt, Merkel laesst gruessen, dass sehr viele die Taeter und damit die Gefährlichkeit dieser Typen nicht erkennen koennen oder wollen. Der gemeine Deutsche hat es nicht so mit dem klaren, nüchternen Blick auf seine Machthaber, erst recht nicht, wenn sie Zuschreibungsmaschine wieder einmal aktiv ist. Habeck, man muss seine Masche hier nicht ausführen, triggert auf seine Art, vermutlich und nicht zufaellig ein Geschlecht mehr als das andere. Daran schließt sich unmittelbar die Sorge an, dass diese Typen ungestört mit ihrer Transformation weitermachen ( duerfen).  Die Masse ist mal wieder merkelioes sediert. Und noch beunruhigender ist, wie leicht selbst vermeintlich kritische Geister, vom Demos insgesamt ganz zu schweigen, eingefangen werden koennen. Bei derartigen Taetern funktioniert der evolutionäre Lebensgefahralarm einfach nicht. Da die Ratio ohnehin ausfällt, wird das Wasser de facto ständig heisser. Uebrigens : Es wurde hier auch kommentiert. Nichts gegen die immrr gleichen, mitunter auch dieselben Gespraechsteilnehmer. Die Frage nach dem ( Mehr) wert sei erlaubt. Man koennte mal ( kluge) Leute einladen, mit denen man aus der Blase herauskaeme, andere Perspektiven und Sichtweisen bekäme und vor allem den Dingen mal auf den Grund ginge, auch wenn es dann, wie bei Wurzelbehandlung ueblich, unangenehm sein koennte. Das Schmoren im immer gleichen, eher milden Saft mit gewissen wechselseitigen Bestätigungen bringt niemanden, epistemologisch, realiter weiter.  Von Lösungsansätzen ganz zu schweigen. Ich liefere gerne die Namen dazu, zur unabdingbaren Öffnung des Diskursraumes. Nur Mut.

Johannes Schuster / 05.11.2023

@Talman Rahmenschneider : Darf man es endlich mal sagen ?: Luther war der erste Vollnazi und ein Judenhasser wie die Hamas auch. Das ist die Verbindung zwischen den Luther - Nazis und den Gaza - Nazis. Und es wird Zeit über das fundamentalistische Christentum zu sprechen, was sich seine Legionen importiert. Es wird Zeit, daß man diesen protestantischen Sumpf ausdörrt, diese ätzende Moral als Geißel gegen das “alte” Testament. Die Deutschen, Luther und der antisemitische Mundschenk aus dem Orient. Luther - Antisemit -  und die Muselmanen - Heere. Die Prediger von der Kanzel und ihre Verfügungstruppe. Und nach dem Pogrom des Mundschenks kann sich dann der Kanzelhetzer Luther in allem und jedem als Opfer gerieren und macht auf Jesus mit den Stigmata. Und dann geht die Geißel gegen seinen Mundschenk. Und jetzt noch diese Johanna - Haarer Erziehung als Grundlage der Seele. Wenn Luther der Koch der Hölle ist, so ist Deutschland ihre Küche. Wir erleben den größten Antisemitenaufstand seit dem Marschieren der SA ! Und der Deoroller aus Berlin, der schaut zu und gafft blöd. Aber mal ehrlich, was hat denn einer nach diesem Corona - Pest - Mittelalter - Festival erwartet. Wunderwasser, Inquisitoren und Masken. 80 Jahre mußten die Deutschen der toten Juden gedenken, was glaubt ihr hier eigentlich, wie froh sie sind, wenn der Islam die Stafette übernimmt und auf einem neuen Judenmord der deutschen Seele der ihre genommen werden würde. 80 Jahre Gedenken - Müssen, die “Entledigung” durch “Fremdarbeiter” wäre die Erfüllung der leidenden Ökonomie der Seele. Oder soll ich sagen: Der Islam ist die Rache der Deutschen für jeden Tag, da sie an Auschwitz erinnert werden ? Das sind Abgründe….. “Tötet sie, damit wir frei werden von Schuld”. Das Opfer als Opfer für das Opfer des Opfers für das Opfer usw. Der perpetuierende Mord als Versuch über sich selbst kommen zu können.

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