indubio / 19.03.2023 / 06:00 / Foto: Achgut.com / 34 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 268 – Verfassungspatriot oder Verfassungsidiot?

Vor drei Jahren begannen die massiven Einschränkungen in die Grundrechte aufgrund des Kampfes gegen ein Virus. Sind Menschen, die heute noch an das Grundgesetz glauben, Verfassungspatrioten oder Verfassungsidioten? Darüber spricht Gerd Buurmann mit dem Juristen Carlos A. Gebauer, dem Journalisten Felix Perrefort, dem Musiker Bernd Gast und dem Schriftsteller Giuseppe Gracia.    

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Gabriele Klein / 19.03.2023

Danke f. Podcast, tolle Beiträge! Das m.d. Denunziieren u. “Verpetzen” teile ich nicht, denn es gab eine Phase wo jene die “verpetzten” dies durchaus in bester Absicht getan haben lege ich einfach mein Wissen um die Verbreitung v. Influenzaviren zu Grunde deren Eignung zur Biowaffe in den Fachzeitschriften nicht grundlos diskutiert wird. D.h. Verpetzer u.Verpetzte sehe ich in diesem Falle beide als Opfer eines grandiosen Verrats der leider nicht aufgegriffen wurde. Dieser begann als uns ein unbekanntes angeblich “neues” Virus vorgestellt wurde das tatsächlich längst in der Forschung bekannt war u. sich nahtlos in die gain of function SarsCov Forschung einreihte. Weiterhin sah ich mich betrogen als ich bereits im Frühstadium deutlich hinter der Fassade der “Rettenden Hand” das genaue Gegenteil erkennen das darin bestand, genau jenes Sterben zu fördern, das es angeblich galt zu verhindern. Dies beginnend mit offenen Grenzen, lockdowns in Mietsilos mit geteilten Luftschächten, der Zensur homeopathisch. Ratschläge von denen wie mir scheint, wohl fürchtete sie könnten helfen, Nicht Zulassung anti-viraler Masken, Importieren verseuchten nicht funktionierenden Equipments, Markterschwernis hilfreicher Sprays u. Drops die früh auf dem Markte waren, Nicht Einsetzen v. neu entwickelten Entkeimern in Kindergärten etc. Vor solch Hintergrund erscheint das was durchaus gut diskutiert wurde,  als ein Nebenschauplatz der mit meinem Eindruck eines gezielten Genozids, wenig zu tun hat. Über die Effizienz der Impfung bei sämtlichen “Sonderfällen” (u. jeder ist im Grund ein solcher) war nichts bekannt. Ausgehen konnte man jedoch bei globaler Zwangsanwendung eines weitestgehend unbekannten Stoffs von Nebenwirkungen in Höchstauflage d. einem Völkermord gleichkommen. Und genau dies wußte man von Anfang an wohingegen der “Segen” der Impfung i.d. Sternen stand. Nanny Staat hin od. her, das Verbrechen an sich bleibt davon unberührt als Elefant im globalen Raum bestehen.

Fred Burig / 19.03.2023

@Peter Petronius:”.....Was bin ich froh, daß die Ach Wie GUT Philosophen beim Ausbruch von Corona keine Entscheidungen fällten, denn die mussten ob der damals(!) unklaren Lage bzw. Gefährlichkeit von Corona getroffen werden. ” Sie vergessen da was Wesentliches bei ihrer lächerlichen Verächtlichmachung! Auf der Achse kamen relativ zeitig verschiedene Meinungen zum Ausdruck - mindestens auch welche von wirklichen Experten ( Bhakdi, Wodarg, J. Ioannidis, G. Frank u.a.), welche sich ja wohl alle bewahrheitet haben! Man hätte also auf diese Leute hören - zumindest aber sie anhören können! Im Gegensatz dazu wurde staatlicherseits ein Meinungskorridor aufgebaut, der lediglich die Lügen der Pharma- Lobbyisten wiedergab! Die “gekauften” Stimmen eines Tierarztes, eines ehemaligen Bankangestellten, eines Möchtegern- Professors und einiger anderer “Mittäter” sollten nicht hinterfragt werden! Vom „Angst- Strategie- Papier“ der Regierung ganz abgesehen! Da muss ihnen doch ihr “Relativierungsversuch” schon irgendwie ” ganz schön billig” vorkommen, oder? MfG

Hans-Peter Dollhopf / 19.03.2023

“‘It is not yet near day’ . . . ‘Do lace the severing clouds in yonder east: Night’s candles are burnt out: I must be gone and live, or stay and die.’” Es sind nicht Nachtigall, Lerche, Amsel, es sind die Spatzen, die pfeifen’s von den Dächern. Die Romance zwischen Volkssturm-Blockwarten und den Drostens, Wielers, Montgomerys ist vorbei! Die “Helden” verkriechen sich in Schattenwelten, So oder so. Wir werden sie aufspüren, hervorziehen und vor Gericht stellen.    

Richard Loewe / 19.03.2023

ich kombiniere mal die Herren Gebauer und Perrefort: das Vakuum durch der Wegfall der Religion hat der postmoderne Bestmensch nicht durch die Anbetung des Staates (das ist ja nur eine Idee) ausgeglichen, sondern durch seine eigene individuelle Anbetung des Selbst. Jeder ist jetzt Gott. Die Herr-Diener-Dialektik von Hegel hat gezeigt, wo das hinführt: in die Vernichtung der Würde als Konzept und damit in das totalitäre Grauen.

Peter Petronius / 19.03.2023

“Mit Philosophen sollte man es halten wie mit schönen Damen. Man sollte mit ihnen parlieren und kokettieren, sie aber nie zu Ministern machen.” , so sinngemaäß Napoleon nachgesagt. Was bin ich froh, daß die Ach Wie GUT Philosophen beim Ausbruch von Corona keine Entscheidungen fällten, denn die mussten ob der damals(!) unklaren Lage bzw. Gefährlichkeit von Corona getroffen werden. Liberale Entscheidungen, i.e. das Kriterium niedrig legen, um möglichst viele potentielle Gefahren zu verhindern, wissend, daß auch zu vielen Fehlalarmen kommen wird - Stw. Signalentdeckungstheorie bzw. Diagnostik. Ach ja, Herr Buurmann, da sie sich wiederholt als Star Trek Fan zu erkennen gegeben haben: “Das Wohl vieler ist wichtiger als das Wohl weniger, oder eines Einzelnen.” - Spock, ein logischer Vulkanier. ... und vergessen Sie nicht die ‘Sektion 31’, die Geheimoragnisation der humanistisch liberalen Föderation, die jene Jobs tut, die getan werden müssen, um die Menschheit bzw. die Völker der Födration zu retten, auch wenn diese maßnahmen gegen die Charta bzw, Verfassung der Föderation verstoßen, so z.B. die Freisetzung des morphogenen Virus gegen die gemeinfährlichen Gründer des aggressiven imperialen Dominions- ... oder Captain Siskos Täuschung der Romulaner, damit diese in den Krieg gegen das übermächtige Dominion eintreten, dabei die vierte Wand zwecks Rechtfertigung seines Verfassungsbruchs der Föderation durchbricht.

Thomas Hechinger / 19.03.2023

@Hans-J. Haupt: Sprachwandel. Das Ganze begann in der mündlichen Sprache, als man nach „weil“ eine Sprechpause machte, als würde man noch einmal überlegen und seine Gedanken neu ordnen, so in der Art eines Doppelpunkts oder Gedankenstrichs. Dann brach man ab, setzte neu an und begann einen Hauptsatz. Inzwischen hat sich das abgeschliffen, und „weil“ regiert jetzt einen Hauptsatz, ähnlich wie „denn“ (daneben gibt es immer noch die klassische Form mit „weil“ und Nebensatz). Als Lehrer habe ich diese Verwendung von „weil“ im Schriftlichen lange als falsch angestrichen, inzwischen habe ich es aufgegeben. Wenn die Schüler das im mündlichen Sprechen so und kaum anders hören, empfinden sie es als richtig. Ich muß diesen über Jahrzehnte entstandenen Sprachwandel akzeptieren. Er kommt von unten durch die Menge der deutsch Sprechenden. Das ist der große Unterschied zur Gendersprache, die uns als ideologisches Projekt von oben aufgezwungen wird, um unser Denken in eine bestimmte Richtung zu lenken, es ist sozusagen eine Gehirnwäsche (wer übrigens in Baden-Württemberg wohnt, kann sich dem Volksbegehren „Stoppt Gendern in BW“ anschließen). Seien Sie also mit Herrn Buurmann ein wenig nachsichtig, weil – die Aufregung lohnt sich nicht.

Siegfried Ulrich / 19.03.2023

Ich höre und lese hier immer “Verfassung”. Ich kenne unser GRUNDGESETZ und seinen Artikel 146, einfach mal bei Google eingeben - alles klar?

T. Schneegaß / 19.03.2023

Mir wurde gar nicht erst umständlich von den Söldnern des Systems erläutert, warum ich das GG nicht in der Hand halten darf, mir wurde es kurzerhand aus der Hand geschlagen und fiel sinnbildlich in den Straßendreck. Natürlich schlugen es die darauf Vereidigten einem Feind dieses GG aus der Hand.

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