indubio / 22.01.2023 / 06:00 / Foto: Achgut.com / 39 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 260 – Arme Bauern, armes Land

„Hat der Bauer Geld, so hat's die ganze Welt.“ So heißt es in einem Sprichwort. Ein anderes Sprichwort sagt: „Wo der Bauer arm ist, ist das ganze Land arm.“ Über den Zustand der Landwirtschaft in Deutschland und über die Agrarpolitik der Regierung spricht Gerd Buurmann mit den drei Landwirten Bernd Achgelis, Douwe Witbaard und Anthony Lee.

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Thomas Szabó / 22.01.2023

DANKE an den Landwirt, der der heutigen Jugend klar ins Gesicht sagt wie BLÖD sie ist! DANKE! Es musste mal gesagt werden!

Thomas Szabó / 22.01.2023

Darf ich eine Verschwörungstheorie aufstellen, die mir seit langem auf der Zunge liegt? Europa wird ausgelagert, ausverkauft, ausgeplündert, abhängig gemacht; Landwirtschaft, Industrie, Informatik, Wissenschaft, Intelligenz, Kultur, Bildung, Bevölkerung… Wer profitiert aus dem Ausverkauf Europas? Wer zerschlägt einen Kontinent und bereichert sich an den Scherben? Wer kauft die Konkursmasse auf? Wer sind die Helfershelfer der Täter?

Helga Hayes / 22.01.2023

Es kristallisiert sich immer mehr heraus, daß Deutschland und die Deutschen „abgeschafft“ werden sollen — etliche Politiker finden die sowieso zum K…. Und wovon sollen all die Importe bezahlt werden?

Thomas Szabó / 22.01.2023

Die 3 Landwirte hören sich sehr kompetent & effizient an. Der linke Hörer denkt: “So spricht der Klassenfeind! Kollektiviert die Kulaken!”

Ulla Schneider / 22.01.2023

Also Jungs, bis zur Hälfte habe ich mir das angehört. Natürlich sind die Klagen richtig, aber ( bin selbst ein Landei)  was habt ihr denn für Lösungen in Eigeninitiative seit Jahren gemacht? Da gibt es hier,  im Norden, den Raiffeisen- Landhandel mit gerade mal ein Angebot von einem Bauern in Potatos, Äpfel und Eingemachtes. Gut, Eier sind auch dabei, Frischgemüse außer Kohl nicht. Die Preise sind exorbitant, teurer als im Bioladen oder auf dem freitaglichem Bauernmarkt, wo auch nur einer mit größerem Angebot steht und der Wintersalat 5 Euro in Bio kostet, die Äpfel aus dem Alten Land aber einen guten anständigen Preis haben. Das Brot ist dort hervorragend. - Das ist mir aber zuwenig oder soll ich hier kreuz und quer durch die Gegend fahren? - Zentralisiert hatte sich das mal der alte Raiffeisen ausgedacht.  - Bei mir um die Ecke gibt es auch nur Potatos, Wurzeln und Eier, der Rest ist vom Großmarkt dazugekauft. Das sagt er natürlich nicht. Aber was er sagt, stimmt hundertprozentig:” Versuche mal drei Bauern zusammenzukriegen, die sich diesbezüglich organisieren können ...... .” Und Jungs, was habt ihr gewählt? ???

Ilona Grimm / 22.01.2023

Wer sich dafür interessiert, wohin Deutschland steuert, wenn es einem Grünen (Kinder“gärtner“ und Öko-Hanf-Anbauer) als Landwirtschaftsminister folgt, möge sich über den derzeitigen Zustand Sri Lankas schlau machen. Das Land war vormals in der Lage, seine Einwohner zu ernähren und sogar Überschüsse zu exportieren. Seit Umstellung der Landwirtschaft auf „Bio“, gibt es fast nichts mehr, das im Lande erzeugt wurde. Es gibt nämlich keinen Stickstoff-Dünger und keinen Pflanzenschutz mehr, seit das Land „Bio“ mit der Brechstange durchgesetzt hat. Lebensmittel, die vor 2019 noch im eigenen Land erzeugt wurden, müssen nun für viel Geld importiert werden. Die hohen Preise können sich aber nur wenige leisten, was also zu HUNGER führt. Und folgerichtig wird von der „Philanthropen-Elite“ festgestellt, dass es zu viele Menschen auf der Welt gibt; „nutzlose Menschen“, wie der Philosoph und Chefideologe des WEF, Yuval Noah Harari“ all jene Menschen bezeichnet, die sich nicht so einfach ausrotten lassen wollen. Der Präsident Sri Lankas ist übrigens vor den aufgebrachten Massen außer Landes geflohen.

Kurt Müller / 22.01.2023

Mich treibt im täglichen Grübeln über verschiedene Themen auch die folgende Frage um. Nach einer Prognose der UNO (oder einer anderen Organisation) sollen nach einer von drei Modellrechnungen bis zum Jahre 2050 ungefähr bis zu 13 Milliarden Menschen leben. Mit anderen Randbedingungen gibt es auch Modellrechnungen, die zu rund 11 bzw. rund 12 Milliarden führen (drei Szenarien). Angenommen, der Fall mit den 13 * 1000 Millionen tritt ein, dann sind dies 5 Milliarden also 5 * 1000 Millionen mehr als heute. Angenommen, in Deutschland leben im Jahre 2050 rund 100 Millionen Menschen, dann würden hier also 0,769 % der Weltbevölkerung leben. Was bringt aber eine eine Landwirtschaft, die stark auf Importe angewiesen sein bzw. nicht autark sein wird? Verursacht das nicht eine ethisch unverantwortliche Konkurrenz in der Lebensmittelproduktion, die dazu führen wird, das die in außereuropäischen Ländern erzeugten Lebensmittel auf den Märkten unnötig verknappt und verteuert werden? Es ist also absehbar, das damit ein Risiko entsteht, dass sich soziale Probleme in der Welt weiter verschärfen könnten. Richtig wäre dagegen, die Landwirtschaft hierzulande bestmöglich zu schützen, möglichst alles hierzulande zu produzieren, und kostenfreie technische Wissensvermittlung in ärmere Länder zu ermöglichen, damit diese ihre Landwirtschaft weiter mechanisieren, industrialisieren, intensivieren und rationalisieren, und ihren dauerhaften Bestand sichern können. Die ärmeren Länder werden in den nächsten 30 Jahren bis zu 5 Milliarden mehr Menschen versorgen müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man 13 Milliarden Menschen mit Bio-Landwirtschaft ernähren kann. Erst die Industrialisierung der Landwirtschaft hat den Hunger beseitigt. Hierzu eine Empfehlung: verschiedene Bildungsfilme auf YT zur Landwirtschaft in der DDR im Agra Kanal, z. B. “Qualität für hohe Erträge. LPG (P) “Frieden” Gößnitz DDR 1983”. Originalaufnahmen, aus denen Wirklichkeit und Grundsatzfragen ersichtlich werden.

Paul J. Meier / 22.01.2023

Gestern waren wir einkaufen und trauten unseren Augen nicht, Bohnen aus Äthiopien (bei Edeka)!? Nun war doch erst kürzlich unsere geniale Außenministerin in Äthiopien und hat sich ein Bild der Lage gemacht! Sie warnte davor, dass Russlands Krieg und die ausbleibenden Getreidelieferungen den Hunger dort verschärfen würde! Jedes Mittel wird recht, um die Kriegsgeilheit der durchgeknallten Grünen, denen es wohl nur um ihre politische Agenda geht, zu rechtfertigen und den Hass anzufeuern! Während ihr kongenialer Kollege Özdemir die deutsche Landwirtschaft kaputt macht, liefern Länder wie Äthiopien Bohnen nach Deutschland! Das ist das beste grüne Deutschland aller Zeiten!

Dieter Ehrlich / 22.01.2023

Das Ziel der Administration in Brüssel ist wohl eine Großeuropäische Kolchose

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