indubio / 15.01.2023 / 06:00 / Foto: Achgut.com / 82 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 259 – Der Ukraine-Krieg und die Verantwortlichen 

Über den Krieg in der Ukraine, die Schuldigen, die Verantwortlichen und die Leidtragenden spricht Gerd Buurmann mit zwei Autoren, die auf der Achse des Guten über den Krieg berichten, nämlich mit dem Historiker Christian Osthold und dem Geschäftsführer des Novo Argumente Verlags, Alexander Horn.

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Chris Kuhn / 15.01.2023

Leider wertloses Framing à lá Achse wie seit Kriegsbeginn, spürbar an den schwammigen Einlassungen Horns. Man hat sich halt wieder nicht getraut einen dezidierten Gegner der Linie dieser Seiten einzuladen. Dafür ist auf Ostholds russophobe Einseitigkeit Verlaß, der ja vor einem Jahr ganz andere “Wahrheiten” parat hatte, wie ihm hier auch vorgehalten wurde. Für seine Behauptung eines “expansionistischen Drangs” Rußlands gibt es weniger Belege als für das jahrzehntelange Vorrücken der NATO an die Grenzen der Rußl. Föderation. Tatsächlich hat die Ukraine mit durchaus hinterhältiger Duldung und Aufrüstung seitens des Westens (vgl. Merkels und Macrons Aussagen über Minsk 2) nicht nur seit 2014 die russischsprachigen Bürger in ihrem Einflußbereich zunehmend unterdrückt, sondern im Donbaß auch beschossen. Eine Woche vor dem 24.2.2022 wurde der Artilleriebeschuß massiv verstärkt, übrigens aus den massiv eingebunkerten Stellungen bei Artjomowsk, welche die russ. Armee immer noch nicht knacken konnte. Erst danach hat die R.F. die Donbaß-Republiken anerkannt, und der einzige Fehler, den ich dabei erkenne, ist, daß Moskau aus militärtaktischen Gründen kein Ultimatum ausgesprochen hat, bevor seine Armee einmarschierte.

Bernhard Freiling / 15.01.2023

@ Michael Hoffmann # Sie daran hindern, diesen m.E. nach Unsinn hinsichtlich der Kriegstoten zu glauben, kann ich nicht. Aber, überlegen Sie bitte: Seit Beginn des “Krieges” wurden rd. 200, i.W. ZWEIHUNDERT”, Kriegsgefangene” ausgetauscht. In jedem anderen Krieg der Neuzeit “rechnet man mit 10 bis 20% Verlusten” Wie paßt das mit 200.000 Gefallenen zusammen? Zumal da kein landesweiter Krieg, sondern ein auf rd. 20% der ukrainischen Landesfläche, im Süden und Südosten des Landes beschränkter, stattfindet. # Und dies noch: Wer glaubt, 20 oder 50 deutsche, britische oder französische Panzer seien kriegsentscheidend, angesichts von rd. 200.000 Gefallenen, der glaubt auch sonst Alles was ihm erzählt wird. Zum Vergleich: Der Vietnamkrieg dauerte 20 Jahre. Rd. 540.000 Amerikaner waren im Einsatz, von denen rd. 60.000 nicht lebend heimkehrten. # Nicht den Hauch eines Beweises habe ich für meine Behauptung. Nur eine nicht zu bezwingende Skepsis, die Abwesenheit jeder “Echtzeit-Kriegsberichterstattung” und das Wissen darum, daß “im Krieg” die Wahrheit das erste Opfer ist.

giesemann gerhard / 15.01.2023

Zu “cum ex”: Wer das “cum” englisch ausspricht als “cam”, der sagt: Sperma, Gesprutze. “Cum” ist lateinisch für “mit”, hier also mit Dividende, im Gegensatz zu ex Div., also der Aktienkurs ohne Dividende. Mit Sex hat das nur sehr bedingt was zu tun ... .

Thomas Szabó / 15.01.2023

Im Rahmen des Ukrainekrieges erkennen wir deutlich den Unterschied zwischen dummen (Russland) & intelligenten (USA) Bösewichten.

T. Schneegaß / 15.01.2023

Vor allem denen, die sich die Worte zum Montag nach dem 24.02.2022 und heute zum Sonntag von Osthold angetan haben, aber auch all denen, die das nicht taten, empfehle ich das Osthold-Wort vom 17.02.2022 unter der Überschrift “Was will Russland? Und spielt der Westen mit offenen Karten?”. Hier auf der Achse immer noch zu finden.

Bernhard Piosczyk / 15.01.2023

Ich habe mir es nicht angehört. Propaganda, kann weg. Ich lese aber trotzdem die Achse.

giesemann gerhard / 15.01.2023

Wenn Russland kluge Politik machen täte, dann würde es die Pläne der USA relativieren durch eine freundliche Politik gegenüber Europa, insbesondere gegenüber DE. Ich setze jetzt mal voraus, dass die USA tatsächlich nichts anderes als Dominanz im Sinn hätten. Damit muss man natürlich rechnen, aber die USA sind mir tausendmal lieber als Russland, China, islamische Staaten generell. Was Indien da macht, na ja. Europa hat im 30-Jährigen 2.0 von 1914 - 45 hinreichend bewiesen, dass es zu blöd ist füreine vernünftige Politik ohne die Fuchtel der USA. Das sollten wir nie vergessen. Weise noch einmal darauf hin: Die stärksten Gruppen innerhalb der Weißen sind US-Amerikaner mit deutschem Hintergrund. Das ist vielen hierzulande unbekannt und die Deutschen haben sich in den USA auch immer recht schnell angepasst. Die deutschsprachigen Einwanderer kamen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus anderen Ländern wie Österreich, der Schweiz, Luxemburg, dem Elsaß und Südtirol. Es kamen ferner auch deutschsprachige Volksgruppen aus Böhmen, dem Balkan und Russland in die USA. Aus allen Provinzen und Regionen Deutschlands wanderten Menschen in das neue Land ein. Sie strömten aus viele Regionen wie etwa aus Bayern, Schwaben, Baden, Hessen, Pommern oder der Eifel in der preußischen Rheinprovinz in die USA. “usa-info/usa-wiki/einwohner-usa/” Am besten ist ein anständiges Russland, ohne verrücktes Militär, ohne Geheimdienste à la KGB, ohne GULAG, ohne Räuber und Oligarchen. Damit kann man prima kooperieren, zum Nutzen und Frommen allerseits. Derzeit ist das nicht möglich, horribile dictu.  

Fred Burig / 15.01.2023

@Arndt Sieverd .”.... Wenn ernsthaft behauptet wird Putin sei im Angesicht der amerikanisch weltumspannenden Hegemonie DER Agressor - kann ich nur abschalten. ....” Ich konnte auch - nach den einleitenden Sätzen des Historikers Osthold - nur noch angewidert den Propaganda- Beitrag abdrehen! Das, was Osthold zum “Historiker” qualifiziert, ist mMn die historisch wiederkehrende Anwendung von Kriegspropaganda! Im Gleichschritt zu den staatlich geförderten MSM sind seine Beiträge ebenfalls “historisch”, da sie mich doch sehr an Methoden der einseitigen Berichterstattung vergangener Zeiten erinnern! Dass die Achse dafür zunehmend “Verbreitungsmöglichkeiten” bietet, ist mir unverständlich! MfG

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