indubio / 15.01.2023 / 06:00 / Foto: Achgut.com / 82 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 259 – Der Ukraine-Krieg und die Verantwortlichen 

Über den Krieg in der Ukraine, die Schuldigen, die Verantwortlichen und die Leidtragenden spricht Gerd Buurmann mit zwei Autoren, die auf der Achse des Guten über den Krieg berichten, nämlich mit dem Historiker Christian Osthold und dem Geschäftsführer des Novo Argumente Verlags, Alexander Horn.

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HDieckmann / 15.01.2023

Herr Buurmann, über die Schuld, die Kriegsursachen soll nicht gesprochen werden? Warum? Wer schuld hat, ist auch als erster in der Verantwortung! H. Osthold: “... müsste man schauen, was für Verhandlungspositionen die einzelnen Akteure hier einnehmen .... auch das ist vielleicht eine Frage, die jetzt zu weit führt ...” Warum? Das ist Grundlage jeder Friedensverhandlung! Hier zu Info mal die Ziele Russlands: - Demilitarisierung der Ukraine (keine weitere Aufrüstung durch den Westen, kein Nato-Beitritt); - Entmachtung der Nationalisten/Nazis in der West-Ukraine - Selbstbestimmungsrecht der Russen in der Ostukraine und auf der Krim (nachdem Minsk 1 und 2 eine Täuschung Russlands durch den Westen waren); - Sezession der Ostukraine, keine Annekion. Kriegsziele der USA/Ukraine: - Russland aus der Ukraine/Krim “entfernen”; - Entrechtung der in der Ostukraine/Krim lebenden Russen; - Aufnahme der Ukraine in Nato und EU; - Russland wirtschaftlich vernichten; - Deutschland/Westeuropa schwächen. Solange Deutschland und die EU nicht den Mut finden, sich aus ihrem Vasallenstatus zu den USA zu lösen, wird es keinen Frieden in Europa geben. Der Krieg wird sich ausweiten und ist von den USA auf eine lange Zeit angelegt. Die Sprengung von Nord Stream durch GB/USA soll die “Bündnispartner” einschüchtern und klar machen, dass man rücksichtslos seine Interessen durchsetzen wird.

T.Gilde / 15.01.2023

Liebe Sabine Schönfelder, genau so ist es. Ich ertrage diesen Historiker nicht. Vor 80 Jahren ging so langsam die Schlacht um Stalingrad zu Ende. 700.000 Tote. Aber wer will hier schon aus der Geschichte lernen. Die Deutschen sind definitiv zu blöd dafür.

Franz Klar / 15.01.2023

@Sabine Sch-ön-felER : “Ein gewaltiger Fortschritt auf der Achse. Der Osthold-Montag jetzt schon am Sonntag erhältlich. Bravo”. Finde ich auch , da hat die neue Woche gleich Struktur und beginnt mit entleerter Blase ...

Sabine Schönfelder / 15.01.2023

Möchte noch auf die e x t r e m fotogene Aufnahme auf Marjorie-Wiki vom jungen, schnittigen Herrn Osthold verweisen, der seinen Russenhass in einer Tschetschenischen Uniform in einer Tschetschenischen Familie entwickelte. Jahrgang 1985 und Focus-gebrieft. Gratulation. Objektivität zeigt HALTUNG…..

S.Niemeyer / 15.01.2023

Vor Jahren las ich jeden Tag zwei Zeitungen, am Wochenende drei. Dann geschah es, dass Durchsicht und Lektüre immer schneller gingen, denn Inhalte wurden immer vorhersagbarer, langweilig und flach. Als dann im Wochendurchschnitt höchstens noch 1 interessanter Artikel zu finden war, tja, das war’s dann

Michael Müller / 15.01.2023

@ Sabine Schönfelder: Liebe Frau Schönfelder, ich habe Ihren Leserbrief aufmersam gelesen und sehr gut verstanden, wie ich meine. Das, was Sie ansprechen, erinnert mich an etwas, was Daniela Katzenberger einmal in einer Folge der Kult-Serie “Natürlich blond” gesagt hat. Sie, Frau Schönfelder, fragen hier und geben sich selbst auch gleich die Antwort: “Liebe Achse, was ist nur aus Euch geworden…???.....ein verlängertes Sprachrohr des Mainstreams.” Ähnlich verwundert war seinerzeit die “Katze” darüber, was nur aus ihren früheren Freundinnen geworden sei. Sie hatte nämlich, als sie jung war, zum Beispiel eine Beste-Schminkesachen-Tauschfreundin, will heißen: Mit dieser Freundin hat Daniela mehr Schminkesachen getauscht als mit jeder anderen Freundin. Zusätzlich hatte sie auch noch eine Die-hat-immer-Tampons-dabei-Freundin. Bei der konnte man sich immer Tampons leihen, wenn man überraschend seine Tage bekam, weil die immer welche dabei hatte. Na ja, irgendwie sind die dann alle älter geworden und haben sich in verschiedene Richtungen entwickelt bzw. haben erkannt, dass sie halt doch ganz verschieden sind. Und so scheint mir das auch hier zu sein. Wenn Leute der Meinung sind, dass die Ukraine der eigentliche Kriegsschuldige ist und nicht Russland, wenn Leute der Meinung sind, es der Ukraine vorwerfen zu müssen, dass diese sich nach der Annexion der Krim 2014 um Waffen aus Amerika und sonst woher bemüht hat, um sich beim nächsten Überfall verteidigen zu können, dann haben sich diese Leute von jedem vernünftigen Diskurs verabschiedet. Es gibt bei solchen Fragen keinen “Kompromiss”, kein “Einlenken” oder etwa Relativieren dahingehend, was die Amerikaner so alles gemacht haben. Man kann alles zu Recht kritisieren, aber nicht so in einen Topf werfen, dass dann herauskommt, die Amis haben dieses getan, die Sowjets jenes und die Russen machen halt jetzt das, denn damit segnet man das alles ab. Wobei komischerweise die Untaten der Sowjets eigentlich nie erwähnt werden ...

HDieckmann / 15.01.2023

Es ist für mich unfassbar, dass nach fast einem Jahr Krieg ein so realitätsferner podcast noch möglich ist. Ja, Russland hat den Krieg angefangen, aber verursacht haben diesen Krieg die USA/Nato und die EU (und US-gläubige Medien wie Achgut). Seit 1990 haben politische Kräfte in den USA und die CIA diesen Krieg vorbereitet. Russland soll vernichtet oder, wie Frau Baerbock sagt, ruiniert werden. Mit den absprachewidrigen Nato-Osterweiterungen fing es an. Die USA haben lt. Barbara Nuland 5 Mrd. Dollar in den Maidan-Putsch investiert. Minsk I und Minsk II dienten lt. Merkel und Holland nur dazu, Zeit für die Aufrüstung der Ukraine für den Krieg gegen Russland zu gewinnen. Der Wirtschaftskrieg von USA und EU mit bisher unvorstellbaren Sanktionen gegen Russland und der beispiellosen Beschlagnahme von russischem Auslandsvermögen sowie die Sprengung von Nord Stream, sollen Russland wirtschaftlich vernichten (und Westeuropa schwächen).  Und unsere Medien haben sich wie bei Corona mal wieder gleichgeschaltet. Die einseitige Kriegsrhetorik in den westlichen Medien gleicht der vor dem 1. Weltkrieg. Ich finde es sehr traurig, dass Achgut immer wieder in diese Putin verteufelnde Kriegspropaganda mit einstimmt. Russland wird es auch nach diesem Krieg noch geben. Aber er könnte das Ende für ein Westeuropa sein, wie wir es bisher kennen. Bevor Russland militärisch besiegt wird und von der Weltbühne abtritt, wird mind. Deutschland in einem immer wahrscheinlicher werdenden Atomkrieg zerstört sein (vgl. die Einschätzung von Ex-General Erich Vad).

Silvia Orlandi / 15.01.2023

Stellt Euch vor, es ist Krieg und keiner geht hin.

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