indubio / 27.11.2022 / 08:00 / Foto: Indubio / 18 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 252: Zombies in Berlin

In Berlin wurde der Bundeshaushalt 2023 beschlossen, und in Berlin muss die Wahl zum 19. Abgeordnetenhaus von 2021 vollständig wiederholt werden, weil es zu gravierenden Wahlpannen gekommen war. Darüber spricht Gerd Buurmann mit seinen beiden Gästen, dem Autor des Buchs „Die Zombiewirtschaft: Warum die Politik Innovationen behindert und die Unternehmen in Deutschland zu Wohlstandbremsen geworden sind“, Alexander Horn, und dem Autor des Buchs „Sanierungsfall Berlin: Unsere Hauptstadt zwischen Missmanagement und Organisierter Kriminalität“, Marcel Luthe.

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Ludwig Luhmann / 28.11.2022

2030: Auf der Suche nach dem verlorenen Deutschland. - Ich ahne, dass wir Zeugen eines fortgeschrittenen linken Putsches in Zeitlupe sind. Das würde auch erklären,  warum die grünrotbraunen Politiker mittlerweile immer frecher und offensichtlicher die Gesetze brechen, bzw. Gesetze verabschieden, die zur sicheren Zersetzung Deutschlands beitragen. Da die Grünen jetzt massiv durch den WEF gelenkt und unterstützt werden,  müssen sie sich nicht mehr um Kleinigkeiten wie dem Wohlstand eines zum Untergang verdammten Volkes kümmern. Es würde mich nicht überraschen, wenn es in 3 Jahren eine finale Wahl geben wird, in welcher über die Zukunft der Demokratie, wie man sie “früher” kannte, entschieden wird. Irgendein Bundesministerium hat bereits vor etwa 2 Jahren geschrieben, dass in Zukunft eine “Künstliche Intelligenz” die Wahlen zum Wohle aller entscheidet, basierend auf den ständig gewonnenen Daten aller Bewohner einer Smart City ... die lästige Arebit des Wählens entfällt also.———-> Wir werden Kuchen essen. Wir werden Kuchen hassen. Wir werden nicht hassen dürfen.

Hans-Peter Dollhopf / 27.11.2022

Herr Joyeux, die Geschichte war schon etwas dreister als von Ihnen hier dargestellt. Zunächst muss man sich einmal klar machen, dass Lot den Party people von Sodom in jener Nacht vor dem Untergang seine zwei jungfräulichen Töchter zum missbraucht werden anbot im Tausch dafür, dass die Menge an den vom ihm am Abend aufgenommenen Gästen nicht Sodomie treiben werden. Die beiden Töchter übrigens machten ihren Vater bei späterer Gelegenheit betrunken, um sich an ihm zu schwängern. Der tatsächliche Anlass für Abrahams Argument mit dem Engel des Herrn vor der Durchführung der Strafaktion war der, dass Abraham sichergehen wollte, dass Gerechte nicht wegen der Handlungen der Ungerechten vergehen müssen: die Negation von mitgefangen, mit gehangen. Es ist die prinzipielle Frage, ob Rechtschaffenheit vor der Gewalt des Richters überhaupt irgendeinen Sinn mache! “Das sei ferne von dir, daß du das tust und tötest den Gerechten mit dem Gottlosen, daß der Gerechte sei gleich wie der Gottlose! Das sei ferne von dir, der du aller Welt Richter bist! Du wirst so nicht richten.” Anm. 1: Abraham hatte zuvor bereits gute Beziehungen zur Elite von Sodom, erstes Buch Mose, Kapitel 14. Anm. 2: Eine inhaltlich verwandte Erzählung zu Verruchtheit und Bestrafung einer Community findet sich im Buch der Richter in Kapitel 19.  

Arne Ausländer / 27.11.2022

Ja, warum nur reagiert kaum jemand geschockt auf die amtliche Feststellung, daß die Berliner Wahl grob regelwidrig verlaufen und somit ungültig ist? Kann man das anders erklären, als damit, daß dies für Insider eben alles andere als neu ist? Daß also 2021 nur unverfrorener praktiziert wurde, was schon lange normal war? Respekt vor dem Einzelnen war doch schon immer nur Worthülse. Und das betrtifft eben nicht nur Berlin. Denn auch sonst sind die Reaktionen ja sehr verhalten. - Warum v.a. Herr Horn so systematisch ausblendet, wie die von ihm beklagten Verhältnisse nachweisbar vorsätzlich herbeigeführt werden, und zwar ja nicht nur in Berlin und Deutschland, weiß er wohl selbst nicht.

Arne Ausländer / 27.11.2022

“Sondervermögen” - das sind Sonder-Schulden, das war ja immer klar. Unklar aber, noch mehr als bei den Normal-Schulden: Schulden bei WEM? Gegenüber WEM bestehen die Rückzahlungsverpflichtungen? Was soll das Gespräch über Schulden ohne jeden Blick auf die unvermeidbar dazugehörigen Gläubiger? Dennoch scheint es beliebt zu sein, auch Herr Luthe ist in diesem Fall keine Ausnahme. Dabei kommt er doch diesem Punkt auch dann nahe, wenn er auf den zu erwartenden Vermögenseinzug zur Schuldenbegleichung verweist. Aber eben auch hier: Wem gehört dann das Ganze? Und auf keinen Fall entstünde doch so ein “Sozialismus”, wo niemand mehr irgendetwas hat, denn irgendwer wird das dann doch alles besitzen. - Passend zu solchen blinden Flecken ist das Stichwort “Neiddebatte” seitens Herrn Horn. Wenn ich der Mafia ihren Besitz nicht gönne, hat das mit Neid nichts zu tun. Wohl aber damit, daß sehr, sehr vieles nicht in Ordnung ist. - @Gerd Buurmann: Der Ausdruck “Commonwealth” für das britische Empire kam erst auf, als ab 1867, beginnend mit der Schaffung des Dominion of Canada, auf den Sieg der Nordstaaten der USA reagiert wurde. Er hat also nichts mit Sklaverei zu tun. Auch nichts mit Kommunismus, sondern nur mit der Behauptung, britische Herrschaft diene dem Wohle aller. Selbst eine Maxime wie “Gemeinnutz geht vor Eigennutz” läßt sich weder aus dem Wort noch aus der damit verbundenen Praxis ableiten. Es gibt reichlich Anlässe, die Briten zu kritisieren. Das Stichwort “Commonwealth” gehört m.E. nicht dazu. Es ist nur ein recht allgemeines Versprechen.

Bastian Kurth / 27.11.2022

@Max Mütze: ich gebe meine Stimme den Freien Wählern bevor ich sie verfallen lasse oder evtl. die “Schwefelpartei” wählen würde, wobei ich auch damit kein Problem hätte aber Herr Luthe und keine anderer hat diesen widerlichen und wirklich gigantischen Wahlbetrug aufgedeckt, das Team um Roland Tichy waren auch dabei, leider kann man man Roland Tichy nicht wählen, von daher….;-)

Arne Ausländer / 27.11.2022

@Théodore Joyeux: Nur durch Ihre biblischen Ausführungen ist mir aufgefallen, wie ähnlich doch die Namen Lot und Luthe sind. Reiner Zufall, gewiß...

Arne Ausländer / 27.11.2022

Das Erschlagen der Parlamentarier mit Papierstapeln kenne ich aus den Berichten von Freunden, die 1990 erstmals in den Stadtrat einzogen. Offensichtlich ist es also seit eh und je Routine in dieser “parlamentarischen Demokratie”. Warum aber redet kaum jemand darüber, daß korrekte parlamentarische Arbeit technisch kaum möglich ist? Warum ist Herr Luthe so einsam mit dem, was er tut, obwohl doch eigentlich DAS der Normalfall sein sollte? Und welch Verlogenheit der vielen Tausenden, die davon wissen und dennoch so reden, als könnte der Bürger zumindest über seine Repräsentanten an wesentlichen Entscheidungen mitwirken. Gewiß ist das nicht der einzige große Mißstand. Aber wäre der völlige Ausverkauf der Rechte und der Würde des Bürgers im März 2020 möglich gewesen, wenn auch nur jeder zehnte Parlamentarier so gewohnheitsmäßig die naheliegenden Fragen stellen würde wie Herr Luthe?

Hans-Peter Dollhopf / 27.11.2022

Hier vernahm ich heute den Herrn Luthe zum ersten Male selbst; bisher kannte ich von ihm nur Zitatschnipsel aus Zeitungen. Er hat eine herrlich direkte Art des Denkens und ist eine erfrischend republikanische Herangehensweise an Politik und der Wikipedia-Vermerk: “Am 3. Juli 2020 schloss die FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Luthe ‘wegen des zerrütteten Vertrauensverhältnisses’ einstimmig aus ihrer Fraktion aus” ist nicht weniger als ein Bundesverdienstkreuz-Äquivalent - aber nicht für die FDP! Es verärgert, dass bei der WELT und in anderen Zeitungen in Berichten über den wahren Umfang des Berliner Wahlkaputts nie die entscheidende Leistung des Apollo News-Teams unter der Trägerschaft von TE bei der Aufdeckung genannt worden ist. Ohne dessen Leistungen, dessen Mitglieder auch von Achgut gefördert worden sind, wäre die Gerichtsentscheidung nicht möglich gewesen. Heute hat Herr Luthe hier auf die unglaubliche Leistung dieser jungen Journalisten einer vollkommen neuen Generation selbst hingewiesen. Sehr gut! Man kann sich denken, dass Herr Luthe im persönlichen Umgang sicherlich Ecken und Kanten zeigt. Ebenso ist es leicht vorstellbar, wie bei einer Zusammensetzung des Berliner Abgeordnetenhauses mit 51 Prozent Luthes das vollkommen verrottete “Gemeinwesen” in jener Stadt eines der wohl am Besten organisierten in Deutschlands wird.

Markus Knust / 27.11.2022

@Rudi Hoffmann Theoretisch schon, praktisch wird das Geld aber ins Ausland verschleudert, für sinnlose Projekte (Energiewende etc) und die Aufblähung des Staatsapparates. Die Infrastruktur verfällt, Investitionen für die Zukunft werden nicht getätigt, Unternehmer durch hohe Abgaben, Energiepreise und bürokratische Hürden vergrault. Der normale Bürger prosperiert überhaupt nicht, er wird enteignet. Gefördert werden nur NGO Nichtsnutz*Innen, ISlam Verbände, Klima und Zensur Vereine, Altparteien. Der steuerzahlende Bürger wird gezieltbin Abhängigkeit getrieben und gegeneinander aufgehetzt. Es geht nicht um Wohlstand für die Bevölkerung, sondern um Machterhalt und Reichtum für genehme Kader und Zöglinge. So war es im Sozialismus schon immer, nun lernen die Westdeutschen das auch mal kennen. Und dann müssen Sie sich noch vor Augen führen, dass der Euro eine sterbende Währung ist. Er hat bereits über 90% seiner Kaufkraft verloren, gegenüber dem Goldpreis. Irgendwann könnt ihr ihn zum Heizen verwenden, weil das billiger als Öl/Gas ist. Europa steht ein kolossaler Zusammenbruch bevor.

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