indubio / 20.11.2022 / 06:00 / Foto: Achgut.com / 66 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 251: Exegese der Unmenschwerdung

„Impfverweigerer“, „Sozialschädlinge“, „Verfassungsfeinde“, mit diesen Worten der Verachtung wird seit über zwei Jahren gegen Menschen polemisiert, die Zweifel haben an der Art und Weise, wie gegen Corona vorgegangen wird. Über diese verbalen Entgleisungen spricht Gerd Buurmann mir fünf Autoren der Achse des Guten. Eingeladen sind der Arzt Gunter Frank, die Kulturwissenschaftlerin Ulrike Stockmann, der Journalist Felix Perrefort, die Juristin Annette Heinisch und die Publizistin Vera Lengsfeld.

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Peter Woller / 20.11.2022

Wir haben gleich Mitternacht. Ein Teil der Kommentatoren scheint die Corona-Schlägerei schon vergessen zu haben. Sie schwenken lieber auf den jetzt aktuellen Putin- und Ukraine-Krieg um. Oder gleich auf Klima-Gaga. So kurzlebig ist das Gedächtnis der Menschen.

Ulla Schneider / 20.11.2022

@Ludwig Luhmann, guten Abend. Dann sollen sie mal theoretisch!! das Impfzertifikat einführen. Praktisch wären dann ein großer Teil der Flieger leer und die Hotels ebenso.  Ich denke wie Trump: Die Leute wollen Geschäfte machen, in jede Richtung. Ich hoffe, daß sich dann der Widerstand formiert oder wollen die weiterhin kleine Brötchen backen. -Mich können die mal, aber kreuzweise! MfG

Thomin Weller / 20.11.2022

@Hans-Peter Dollhopf “Bekanntlich sind die ‘Herren der Welt’ mehrheitlich weiß.” Betrachten sie einmal das alte und neue Kapital. Da ist selbst ein Gates ein kleines Lichtlein.

Thomin Weller / 20.11.2022

@Arne Ausländer Das mit dem O.S.H. Stempfle passt auch sehr gut zu der CDU, der angeblichen Opposition. So extrem verdächtig still ist es um sie herum, auch aus dem Bundestag dessen Meldungen ich jeden Tag erhalte. Ich habe seit längerem nicht nur den Verdacht, auch einige Fakten, dass die alten Netzwerke die zum 1 und 2 WK führten, als Erbgeneration wieder aktiv sind. Schon Adenauer wollte sofort in den Krieg gen Osten ziehen. Nicht nur die Mode auch die Methoden wiederholen sich und das alte Kapital wurde vermehrt. Nun sind die Anfänge der “Herrenmenschen” und “Herrenfrauen” wie die S. Zimmermann, u.a. wieder da und viele, in staatlicher Funktion, lassen das so einfach zu. Notstandsgesetze ohne Notstand ermöglichen das durchregieren. Das gnadenlose Versagen Deutschlands und seiner angeblich geistigen Elite ist überdeutlich, selbst im Ausland schon auffällig. Die Klimakleber Terroristen sind für die im Dunkeln eine wunderbare Ablenkung und simuliert eine “Deutsche” Demokratie, sie sind eine Showeinlage fürs Ausland. Rette sich wer noch kann.

Arne Ausländer / 20.11.2022

@Hans-Peter Dollhopf: Auf Ebenen wie der von PM Rishi Sunak finden sich vielfach Nicht-Weiße. Das sind aber sozusagen die Großwesire, die obersten Beamten, Vollstrecker, nicht Mitglieder des innersten Kreise. Da wäre eher zu fragen, ob mit Meghan Markle im britischen Königshaus eine reale Öffnung erfolgt ist oder ob auch das nur Randfiguren sind (zumindest solange die Thronfolge nicht angetreten wurde). In den USA gelten die Nachkommen der Mayflower u.ä. sehr früher Einwanderer als das Äquivalent zum europäischen Hochadel (der eben allem Anschein nach seinen Stellenwert nicht - wie eigentlich zu erwarten - längst verloren hat). Diverse exclusive Clubs ließen selbst Rockefellers u.a. “Neureiche” erst nach längerem Streit in ihren Reihen zu (z.B. Skull & Bones). Viele dieser Familien verbergen sich erfolgreich vor der Öffentlichkeit, ganz anders als die dafür viel zu aggressiv engagierten Rockefellers. Zweifellos aber herrscht in solchen Kreisen nach wie vor eine auf Abstammung beruhende Arroganz. Das schließt eine Art Adoption Außenstehender nicht aus. So geschah es im 19.Jh. mit den Zweigen der Familie Rothschild. Neben den praktischen Vorteilen dieser Verbindung kann sich ja auch ein jüdischer Stammbaum dekorativ machen, wenn er - wie es schon bei Jesus praktiziert wurde, in 2 Varianten - bis auf David und Salomo zurückreicht. Das darf aber keineswegs als generelle Offenheit gegenüber Fremden mißverstanden werden, wenn es um den Zugang zu wirklich exclusiven Kreisen geht. Und hier käme es gelegen, wenn in Zukunft Nicht-Zugehörige schon an ihrer Hautfarbe zu erkennen wären. Das jedenfalls ist der Reim, den ich mir auf all die scheinbar widersprüchlichen Entwicklungen der letzten Zeit mache. Kipling’s White Man’s Burdon hatte da doch anderes im Blick (wenn ich mich nicht irre), wovon heute wenig geblieben ist. Man mag aber den WEF-Inder Sunak als PM durchaus in diesem Kontext sehen.

Gert Köppe / 20.11.2022

@A. Hamann: Das was Sie schreiben hat auch bei mir wieder den Blutdruck steigen lassen. Auch mein Arbeitgeber hat mitgemacht und Ähnliches abgezogen. Seitdem revanchiere ich mich dafür. Das hat mich alles so “fertig” gemacht, das ich jetzt überhaupt nicht mehr so schnell, wie früher, arbeiten “kann”. Ist doch klar! Selbstverständlich nur noch “Dienst nach Vorschrift” (ist immer noch die Beste Waffe), aber ganz stur und keine Überstunden und Sonderwünsche mehr. Die eifrigsten Mitläufer habe ich mit sehr gut eingeprägt. Die müssen nun gänzlich auf meiner Unterstützung verzichten. Und Jeder (und das waren Einige), der sich hat Boostern lassen und trotzdem Corona eingefangen hat (manche sogar zum zweiten Mal) habe ich grinsend persönlich gratuliert und mitgeteilt, das ich glatt “überwältigt” bin, wie gut doch die Spritzen wirken. Das habe ich mir nicht entgehen lassen. Der Anblick der verlegenen Gesichter darauf ist einfach göttlich. Peinlich für die, jedoch Balsam für meine Nerven. Diese asozialen Typen haben es nicht anders verdient. Ich muss aber auch sagen, das so etwas eigentlich nicht meinem Charakter entspricht, aber die Schikanierungen waren einfach zu pervers. Maskenzwang, obwohl ich teils schwer behindert wegen Atemwegserkrankung bin und vom Hausarzt befreit war. Das vergesse und vergebe ich niemals. Für mich war das eine extreme Belastung. Die haben es so richtig ausgekostet. Darum keine Gnade mit diesen Idioten. Jetzt bekommen sie von mir das was ich denke was sie brauchen. Hohn und Spott! .............und es wirkt! Viele machen um mich jetzt lieber, still und leise, einen Bogen.

Magdalena Hofmeister / 20.11.2022

Zum Thema Vergebung: Ich bin im Grunde kein nachtragender Mensch, muss aber zugeben, dass ich in Hinblick auf mein persönl. Umfeld, tatsächlich klare Grenzen gesteckt habe, wem ich bereit bin zu verzeihen und die ist da, wo offen dafür eingetreten wurde, dass es eine Impfpflicht geben sollte und es für richtig befunden wurde, Ungeimpfte zu diskriminieren. Solange nicht auf mich zu gegangen wird und wenigstens eine einfache Entschuldigung kommt, dass man über das Ziel hinausgeschossen ist, sich hat mitreißen lassen, von Angst getrieben wurde oder was die Entschuldigung auch sein mag, wird es von meiner Seite keine Annäherung zur Versöhnung geben. Den Schritt muss die andere Seite machen und es muss ehrlichen Herzens kommen. Ob dann a. die Freundschaft wieder herzustellen ist… Ich fürchte, dass das alte Ur-Vertrauen sich nicht mehr einstellen wird. Bis dahin aber, hat man miteinander zu tun, verträgt sich einigermaßen, wo man sich nicht aus dem Weg gehen kann, aber mehr auch nicht. Was aber die Politik angeht, hat das gezeigte Komplettversagen derselben (wenn es ein solches überhaupt war, denn für mich deutet zu viel darauf hin, dass wir es eben nicht nur mit einer unglückseligen Verkettung von Umständen und den dadurch ausgelösten Dynamiken zu tun haben) v.a. die vollkommene Missachtung und das grundlegende Nichtverstehen der demokratischen Prinizipien und Grundlagen vonseiten der politisch Verantwortlichen offenlegt . Eine “Vergebung” kann es nur nach Einleitung von Schritten zur restlosen Aufklärung u. Untersuchung der C-Vergangenheit geben sowie dem freiwilligen (soviel Einsicht muss sein) polit. Rücktritt der Hauptverantwortlichen.

Ludwig Luhmann / 20.11.2022

Mit 1000 Meilenstiefeln geht es voran!—- Auf TE empfehle ich folgenden Artikel mitsamt der Kommentare: “Nach Gipfel in Bali: G20-Staaten wollen internationales Impfzertifikat für Reisen einführenBeim G20-Gipfel auf Bali, wie auch in der Berichterstattung, stand der Ukraine-Konflikt im Vordergrund. Von den Medien kaum beachtet und deshalb fast unbemerkt geblieben ist das Vorhaben der 20 Länder, ein verpflichtendes mRNA-Impfzertifikat als Bedingung für das Reisen einzuführen. Von Jonas Kürsch”

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