indubio / 13.11.2022 / 08:00 / 16 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 250: Dürfen wir wieder? Auch ungeimpft?

Zusammen mit dem Liedermacher und Dichter Bernd Gast, von dem auf der Achse des Guten zwölf Folgen unter dem Titel „Ich mach da nicht mehr mit“ erschienen sind, und dem deutsch-türkischen Kabarettisten Alparslan Marx, der unter dem Namen „Der Integrator“ auf YouTube Fragen stellt, redet Gerd Buurmann über die Kunst und das Theater im dritten Herbst mit Corona.

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Arne Ausländer / 13.11.2022

Die Welt ist kein Waldorfkindergarten. - (Und wie es nach einem Sieg Putins aussieht, kann man sich im “schönen neuen” Grosny anschauen, auf Youtube z.B. unter Grozny tv: bestimmt CO2-neutral, fast so schön wie in Dubai.)

Arne Ausländer / 13.11.2022

Es fällt schwer zuzuhören. Weiß man denn nach 2 1/2 Jahren immer noch nicht, mit wen wir es zu tun haben? Kennt man die Arbeitsweise von Stalinisten, Maoisten, (echten) Nazis und anderen kriminell-politischen Organisationen nicht? Denen geht es um Macht, darum, sich durchzusetzen, nicht um Argumente. Die zählen nur, wenn sie für die eigene Propaganda taugen. Das gibt es doch tausendfach schwarz auf weiß, als Anleitung für Agitatoren u.dgl. Zwar sind die aktuellen Versionen für unsereins nicht verfügbar, aber man kann doch in den historischen Texten klar die heutigen Verhaltensmuster erkennen. - Das zaghafte Gerede hier (mal wieder) ist so schmerzhaft lächerlich, wie etwa das Vertrauen mancher deutscher Juden 1937, wegen ihrer EK I würde ihnen schon nichts geschehen. Die damals konnten es vielleicht wirklich nicht besser wissen (auch wenn andere schon damals klarer sahen), aber heute sollten wir uns doch wahrlich nicht blöd stellen: Wir erleben die Anfänge eines massiven systematischen Verbrechens. Wozu haben wir unser Leben lang gehört “Nie wieder!”, wenn wir jetzt - wo es wieder losgeht - so zaghaft bleiben? Was solles, sich darauf zu versteifen, daß dieser heutige Faschismus sich in manchen Zügen vom früheren unterscheidet? Auch damals war es in den einzelnen Ländern in vielem unterschiedlich….

Arne Ausländer / 13.11.2022

Herr Buurmann verdreht die Abläufe zweifach, wenn er erstens die verlogenen Behauptungen der Coronazis zur Rechtfertigung ihres Putsches als Fakten gleichberechtigt neben die sachliche Kritik stellt und zweitens ignoriert, daß die Macht immer in den Händen der Putschisten lag. Es war ein Putsch aus den Reihen derer, die längst an der Macht waren, denen aber die Zugeständnisse an die Untertanen lästig wurden. Ähnliche Anmaßung völliger Willkür in der Machtpraxis unter Mißachtung traditionell verbriefter Rechte führte vor 500 Jahren zu den Bauernkriegen. Vielleicht sind wir ja diesmal etwas erfolgreicher. - Es ging nie um eine Debatte, sondern um die Durchsetzung der lange geplanten Agenda bzw. deren Verhinderung. Erschreckend war und ist die Konditionierung einer Mehrheit derer, die ja selbst geschädigt wurden und werden. Eine Konditionierung, die auch bei weiten Teilen der Kritiker die Erkenntnis des vorsätzlichen Verbrechens blockiert. Aber das wäre das einzige, worüber man debattieren mag: Merkt der Kaiser vielleicht selber nicht, daß er nackt ist? Aber daß er nackt ist, darüber muß man nicht diskutieren. Entweder man steht zu dem, was klar zu sehen ist. Oder man verweilt in der Hypnose. In der Meta-Welt.

S.Niemeyer / 13.11.2022

@Werner Gottschämmer: Danke für Ihren Kommentar, dem ich mich voll und ganz anschließe!

M. Fricsay / 13.11.2022

Erfreut nehme ich zur Kenntnis, dass ein in diesem Forum herrschendes Tabuthema nun, möglicherweise, ganz langsam, wieder gelockert werden könnte… „Man höre auch die andere Seite“ - zutiefst vernünftig und menschlich, allerdings von Anfang in Bezug auf die Russland/Ukraine Situation mit Flüchen und Verwünschungen belegt. Es wäre schön, wenn man mal wieder miteinander reden könnte… Besten Dank.

Pedro Jimenez / 13.11.2022

Ooch nee…. Corona, gähn

Lutz Herrmann / 13.11.2022

Gute Sendung. Auch wenn’s nur Bühnenexperten sind, die da sprechen. Verdaulicher und anregender als viele andere Gespräche zuvor.

Gerald Pesch / 13.11.2022

Ich lebe in Belgien, im Grenzland, bei Aachen. Der Umgang mit Corona in Deutschland ist eine Besonderheit der Deutschen. Ich als komplett ungeimpfter musste ich auch in Belgien Einschränkungen hinnehmen (eine 3G Regel am Arbeitsplatz gab es zum Glück hier nicht) aber das Ende der „Pandemie“ verlief doch komplett anders. Ab 7. März 2022 wurden im öffentlichen Leben (Geschäfte, Gastronomie, Kultur…) alle Maßnahmen komplett gestrichen. Am Sonntag 6. März war ich mit meiner Frau in den Belgischen Ardennen unterwegs, und, obwohl an diesem Tag offiziell die Zugangsbeschränkungen noch galten, sah man in der Gastronomie niemanden mehr mit einer Maske. Impfstatus (hieß hier CST App) interessierte niemanden mehr, von einem Moment auf den anderen, alles wie vorher, vorbei der Irrsinn. Jetzt in Deutschland, Aufhebung der Maßnahmen in NRW im April 2022, Sonntag Morgen im Kaufhaus, beim Backshop, ich war der einzige ohne Maske. Und bis heute kursiert der Witz hier im Grenzland: woran erkennt man einen Deutschen Kunden? Masken tragender Barzahler…..

Alois Ludwig / 13.11.2022

ja Herr Buurmann, man muss befürchten, als sich die Menschen dieses Lande, teils begeistert, teils gleichgültig unter das „Maskenjoch“ begaben und ihren wahren Charakter zur Schau stellten, dass sie dabei die schrecklichen Ereignisse der Nazizeit so zu sagen ein Stück weit begreifbar machten. Man wird nur wenige Länder auf der Welt finden, wo die „Masken-Despotie“ auf einen derart fruchtbaren Boden fiel. Es ist doch klar, wo das „Mainstream-Medien-Megaphon“ herrscht, Hysterien durch das Land Schwappen, Angst und Panik den Verstand auffressen und dabei Grausamkeiten als Wohltaten angepriesen werden, in diesem Land ist bereits „Hopfen und Malz“ verloren. Das ganze Spiel geht nun mit der sogenannten „Klimakrise“ weiter und das Steuergeld wird, als gäbe es kein Morgen, mit vollen Händen, wie es Joschka Fischer einst forderte, in der Welt verteilt, „Hauptsache die Deutschen haben es nicht“. Nebenbei, fast „unter der Hand“, sorgt man dafür, dass viele, sehr viele „Asylflüchtlinge“ einwandern. Die Regierung plant nun, eine neue NGO mit dem schönen Namen „to gether für resque“, angeführt von Thieß Gundlach, dem Ehemann von K. Göring Eckardt (verschiedene Namen der Eheleute, haben bei den Grünen Methode und dienen der Verschleierung), direkt, ohne den Umweg über Stiftungen, mit „Staatsknete zu „füttern“. Zuständig für die „Millionenfinanzierung“ ist die Grüne Jamila Schäfer. Sie ist Vorsitzende des Bundesfinanzierungsgremiums des 20. Deutschen Bundestages und sprichwörtlich der „Bock im finanziellen Garden Eden“ dieses im Chaos versinkenden Staates. Die berufliche Karriere dieser Frau sei noch kurz erwähnt: Abitur, ein Jahr erfolglos Jurastudium, seit 2013 studiert sie in Frankfurt, na was wohl, Soziologie und Philosophie, nebenbei ist sie Bundestagsabgeordnete, wo sie dafür sorgt, dass die „Asylindustrie“ mit unserem Steuergeld reichlich versorgt wird. Das Ganze ist ein einziger versumpfter Sumpf, schlimmer geht es eigentlich nimmer.

Marc Munich / 13.11.2022

Werner Gottschämmer “Was ist mit Michael Ballweg Assange? Übertreibung?  Warum befassen sich selbst die alternativen Medien nicht damit, Angst vor Kontaktschuld?”  Eins nach dem anderen! Denke, dass derzeit alle verfügbaren Kapazitäten mit “Thank you Radek Sikorski” voll ausgeschöpft sein dürften…     

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