indubio / 06.11.2022 / 08:00 / 18 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 249: USA – Das Ende der Demokratie?

Am Dienstag finden in den USA die Halbzeitwahlen statt und wenn man den meisten Medien in Deutschland Glauben schenken darf, kann es das Ende der Demokratie bedeuten, wenn die Republikaner allzu mächtig werden. Über die Wahl spricht Gerd Buurmann mit dem Achse-Autor Roger Letsch und dem Betreiber des Podcast „Aethervox Ehrenfeld“, Christian Schneider.

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Dieter Kief / 06.11.2022

Arne Ausländer, der einzige Punkt, an dem ich Ihnen womöglich widersprechen würde ist der : Zu politisieren macht einen halbblind. Und das gilt .f.ü.r. .a.l.l.e., so der Weimaraner Goethe - und so ein paar Jahrhunderte nach ihm, und ohne das zu checken, Steven Pinker. Freilich: Das Rad, das Steven Pinker in Das weiße Blatt (The Blank Slate)  quasi neu erfunden hat, ist genauso rund wie das Goethens. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Sie das anerkennen würden - oder nicht?! Der Wahlbetrug in den USA ist eine der großen Geschichten, die hierzulande praktisch keiner bringt. - Reitschuster hat mal zaghaft was dazu gehabt… Sehr gut dazu: Ron Unz (geradezu umwerfend scharfsinnig und - analytisch kühl… - auf sieneer Seite Unz Review) - sowie: Die sehr, sehr umfangreiche und gründliche Doku des Gateway Pundit - und die 10 000 Mules Doku und: Die Arbeit von True the Vote (Christine Engelbrecht - die gerade einsitzt - - Erzwingungshaft…Sie soll - entgegen der Gesetzeslage, erpresst werden einen ihrer Wahlbetrugskronzeugen preiszugeben… Siehe ihre webseite: True the vote - - -sehr empfehlenswert!

T. Schneegaß / 06.11.2022

@Michael Hufnagel: Ob nun Trump, De Santis oder wer auch immer von den Republikanern in zwei Jahren (hoffentlich) Präsident wird, den entscheidenden Fehler Trumps aus dessen erster Amtszeit darf derjenige niemals wiederholen: den “demokratischen” Saustall nicht mit der eisernen Harke auszumisten. Es ist zu hoffen, dass die Haftplätze in den Staaten ausreichen.

Arne Ausländer / 06.11.2022

Mit solch oberflächlicher Betrachtung, wie sie der gute Herr Christian Schneider hier im Podcast abliefert, wird man kaum je verstehen, was da (und hier) gespielt wird. Ob Lenins “10 Tage, die die Welt erschütterten” oder Maos “Kulturrevolution” - gewiß startet jeder Umsturz von einer Position der Schwäche. Aber genau das soll ja damit geändert werden. Und es funktioniert oft. Und nie wurde das ideologisch so gut vorbereitet wie jetzt. - Auch das Ausblenden des Wahlbetrugs stimmt ja nicht: solche Vorwürfe gab es in der Vergangenheit schon oft, meistens von Seiten der Dems. Und lokal hört man, daß dies durchaus üblich ist, je nachdem, wer regional dominiert. Was das Phänomen der “Swing-Staaten” erklärt: Nur hier gelang es keiner Seite, eine solche klare Dominanzzu etablieren. Neu ist Ausmaß und Frechheit des Betrugs. - Zur Oberflächlichkeit paßt, daß Tim Poole als einzige US-Quelle desöfteren erwähnt wird. Tim aber ist jung und hält sich wohl deshalb bei kritischen Betrachtungen oft schmerzhaft zurück, läßt klare Fakten nicht gelten. Immerhin: das kann man diversen Sendungen entnehmen, bei denen sich Tims Gesprächspartner keine solche Zurückhaltung auferlegten. Somit könnte eine Sicht Tim Pooles als vorsichtigen Einstieg in kritisches politisches Denken vielleicht sogar ganz in dessen Sinn sein. Gleichzeitig hält er sich mit seiner Haltung mehr Möglichkeiten offen, was man einem jungen Menschen eher nachsehen muß als einem älteren. - Musk & Twitter dagegen wurden heute besser beschrieben als üblich. HIER wurden genau die kritischen Punkte sehr sachlichbeschrieben.

Silas Loy / 06.11.2022

Das Hochamt der Demokratie wird in den USA zelebriert wie in einem “Obervolta mit Atomraketen” (H. Schmidt).

Michael Hufnagel / 06.11.2022

Am Dienstag wird es einen roten Tsunami geben, der die Woken hinwegfegt und Biden zur lame duck macht. Damit wird sich die Abwärtsspirale, in der sich die USA seit Bidens Griff nach der Macht befinden aufhalten lassen, bis Trump in 2 Jahren wiedergewählt wird und den verhängnisvollen Kurs korrigiert.

Wilfried Düring / 06.11.2022

Tulsi Gabbard, Veteranin der Hawaii Nacional Guard, erste Hindu-Frau im amerikanischen Kongreß und gescheiterte Präsidentschaftskandidatin hat die Demokratische Partei verlassen. ’ ... This is one of the main reasons I left the Dem Party: it’s COMPLETELY controlled by an elite cabal of warmongers. Any Dem who opposes their warmongering agenda is beat into submission. Sadly, to vote Democrat is a vote for war and more war - possibly nuclear ... The Democrat Party that I joined - the party of President JFK, of Martin Luther King, Big Tent inclusivity, and fought for free speech - that Party no longer exists. It is now under the complete control of a warmongering, elitist cabal. That is why I left, and I ask you to seriously consider joining me. ...’.Tulsi Gabbard ist eine noch vglw. junge Frau. Sie ist eine Hoffnung für viele Menschen. Tulsi for President!

Arne Ausländer / 06.11.2022

@Dieter Kief: Auch das Festklammern an das, was einmal real war, verzerrt die Wahrnehmung ganz ähnlich wie parteiliche Voreingenommenheit. Noch vor zehn Jahren konnte gelten, daß Gut und Übel in der US-Politik recht gleichmäßig auf beide große Parteien verteilt waren. Spätestens seit dem Duell Trump vs H. Clinton gilt das nicht mehr. Trump war auch bei den Reps der klare Außenseiter, mit dessen Sieg das Establishment beider Parteien nicht rechnete. Hillary andererseits ist nun wahrlich eine sehr spezielle Persönlichkeit. Wer das nicht sieht, schaut wohl bewußt weg. Als bekannt wurde, wie sie B. Sanders bei den Vorwahlen sabotiert hatte, startete sie die blödsinnige Trump-Rußland-Story zur Ablenkung. Bernie aber war ja ebenfalls ein Außenseiter bei den Dems. Parteiinsider kannten Hillary besser und vermieden offene Gegnerschaft. Aber dennoch wollten sie aus guten Gründen keine Hillary Clinton als US-Präsidentin. Und diese heimliche Hilfe dürfte den Ausschlag für Trumps Wahlsieg gegeben haben. 2020 fehlte dies - mit dem entsprechenden Resultat. Natürlich rede ich nicht von reellen Wählerstimmen, sondern von der Kräfteverteilung bei den Manipulationen. Wer die nun wiederum nicht wahrhaben will, klammert sich an liebgewonnene Illusionen. Der mag auch an den “weitgehend korrekten” Verlauf der Wahl 2021 in Berlin glauben. - Das Trump-Hillary-Syndrom überdeckt den parallelen weltweiten Prozeß der neostalinistischen Radikalisierung der westlichen “Eliten”, der ja zu ganz ähnlichen Erscheinungen führt. So in Deutschland zur Formierung aller in Regierungen vertretenen Parteien zum “demokratischen Block”, ganz wie vor 70-75 Jahren in der DDR. Auch die Rethorik, alle anderen als rechtsextrem u.ä. zu diffamieren, gleicht nachweisbar den Tönen von damals. - Auf Weimars Theaterplatz gibt es gerade eine Ausstellung, in der alle als Nazis bezeichnet werden, von den “echten” im VS-Sold bis hin zur klar linksalternativen “Basis”. Wie eine Wandzeitung von 1953. Genauso primitiv.

Johannes Schuster / 06.11.2022

Die USA als China - Kopie verspielen ihre Vorteile und dieser Nachteil wird auch durch auswärtige Militäraktionen nicht kompensiert. Und zu dem Thema “Deutsche und die USA”: Was die Deutschen in ihrer - Entschuldigung, krachenden Unbildung nicht wissen und demnach nicht richtig bewerten können ist, daß Amerika zu einem erheblichen Teil “deutsch” ist. Die besseren Deutschen arbeiten entweder in - oder für die Staaten. Ob das der Brückenbau war, Böing ist, oder die NASA: Alles “Abscheuliche” der USA - einschließlich Kissinger sind made of German thinking. Die USA kommen beim Flugzeugbau nicht ohne deutsch - stämmige aus und ein Großteil der besseren Landwirtschaft wurde aus Schwaben und der Pfalz importiert. Von Busch bis Schwarzkopf, von Gröning (Simpsons) bis in die Chefetagen von GE findet man Deutsche oder das, was aus ihren ohne Deutschland werden konnte. Das ist ein reiner Scheinkampf derer, die unter Preußen im alten Europa zur Bühnennummer verdammt sind. Es wird Zeit, daß die USA ihre alten Qualitäten wieder erkennen und global umsetzen. Dollar und gute Produkte sind ein Exportschlager, den jeder gerne nimmt, nicht diese moralische Stripshow der Eitelkeiten welker Weibchen, die nicht begreifen wollen, daß 1968 vorbei ist und der Traum gescheitert. Nein, die weißen alten Säcke wurde nicht der geballten Enthemmung wegen besiegt, sie sind gesetzt, behäbig eine Gegenwart, so sehr die Tochter aus gutem Hause auch trotzen mag. Nutze, was behäbig ist und denke was schneller rennt als ein Sack, dann läuft das Geschäft.

Roland Hübner / 06.11.2022

Am Dienstag midterm-Kongresswahlen? Die waren doch schon! Die Demokraten haben doch schon gewählt . Es wird lediglich danach noch ihr demokratiefreundliches Ergebnis verkündet.

Dieter Kief / 06.11.2022

Birgit Flammée, Christoph Kuhn und A. Schröder - und auch Walter Gustav - hier wird der Mechanismus erklärt, der die Politik allgemein plagt: Dass Parteilichkeit (egal welcher Seite!) unsre Urteilsfähigkeit unterläuft.- Genau deswegen ist die freie Rede so wichtig!!  - -  Googlen: Richard Dawkins Steven Pinker. dort sagt Dawkins zu Pinker: Di edeprimierendste Forschungsergebnis in der Psychologie überhaupt zeigt: Politische Parteinahme verzerrt unser Urteil! - Deswegen soll man auch unbedingt ergebnis- und widerspruchsoffen politisieren, übrigens. Wer immer das unterläuft, unterläuft den demokratischen Prozess selber. Goethe ironisch über diesen Sachverhalt: “Jene machen Partei; welch unerlaubtes Beginnen! Aber unsere Partei freilich, versteht sich von selbst!”  (Aus Goethe: Vier Jahreszeiten/ Herbst 64) Richard Dawkins About Steven Pinker’s “Most Depressing Finding in Psychology Ever” - That Our Political Preferences Subvert Our Ability to Properly Understand Things - Adnote DK: Social Psychology Just Recreates Here**** (As So Often) An Ages Old Philosophical / Literary Insight Johann Wolfgang von Goethe, for example: People hate what they don’t believe to have done themselves; that’s why they are so enthusiastic about their party. Even the most puerile thinks to do just the best and thus to improve all the failures of the world, with whatever idea crosses his mind. (Maxims And Reflections, No. 846) ***I admit that I even have the hypothesis in the back of my head for some time now, that the bulk and the core of social psychology (as long as it is reasonable) is a reformulation of old insights. - - - (Contradictions etc. welcome!)

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