Gerd Buurmann spricht mit dem Blogger Roger Letsch und dem Anwalt Joachim Steinhöfel über Zensur und das bedrohte Recht auf freie Meinungsäußerung, den Kauf von Twitter durch Elon Musk und die Pläne für ein Wahrheitsministerium.
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Zu Löschorgien in der Vergangenheit. Der Spiegel wurde lange in Darmstadt auf Rotationsmaschinen der Axel-Springer AG am Samstag gedruckt und wird/wurde Montags verkauft. Eine Erzählung ist das die Staatsanwaltschaft dadurch Schwierigkeiten hätte am späten Samstagsabend zu einem gedruckten Exemplar zu kommen, die Rechtsgrundlage für die Unterbindung der Auslieferung bei einem Gericht zu erwirken und diese Unterbindung auch noch umzusetzen. Ggf ist das aber auch nur eine schöne Werbegeschichte des Spiegel. PS Wie man bei den gedruckten Ausgaben mit späteren Unterlassungsklagen umging steht auf einem anderen Blatt. Gegendarstellungen fand man idR nie auf der Titelseite.
Der Vorstand verspricht dem Käufer 1 Mrd $ wenn die Aktionäre nicht zustimmen? Die bisherigen Aktionäre, also die jetzigen Eigentümer, könnten auf die vernünftige Idee den Vorstand zu verklagen weil er sich geschäftsschädigend verhält. Hier könnte man sich neben dem Thema Freiheitsrechte in Bezug auf die Redefreiheit auch noch mit dem Thema Eigentumsrechte von Aktionären beschäftigen. Ich gehe nicht davon aus das der Vorstand die Zahlung aus der eigenen Tasche vornehmen würde. PS Was mit Twitter künftig passiert können wir in einem Jahr besser beurteilen. PPS Der Aktienkurs lag schon über dem jetzigen Übernahmeangebot.
Super spannende Folge – vielen Dank dafür!